BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.80 (1. Quartal 2007)

Auszug


Wir sind noch nicht Geschichte — noch leben wir!

Nachdem in den Medien einzelne Berichte den Leidensweg von deutschen Autochthonen bei ihrer Vertreibung aus den angestammten Heimatgebieten mit der rosaroten Brille betrachtend schilderten, wurde Hoffnung geweckt. Über 60 Jahre warten, daß dies Schicksal, so unterschiedlich es auch von den einzelnen Vertriebenen durchlebt worden war, den Menschen in Deutschland und in der Welt vor Augen geführt wird.

Es reicht nicht — weder für die Wahrheitsfindung noch für die Anerkennung des Leides der Betroffenen und schon gar nicht für den bei dieser Vertreibung an Millionen Kindern, Frauen und Greisen begangenen Völkermord!

Der Einordnung in geschichtliche Betrachtungen, ob in Ausstellungen wie in Görlitz oder in den erwähnten Fernsehberichten widersprechen wir — weil wir als lebende Zeugen ein Recht auf die Anerkennung des an uns begangenen Unrechtes von den für dieses Unrecht verantwortlichen Staaten noch zu unseren Lebzeiten erwarten!

Der Friede-Freude-Eierkuchen-Offensive stellen wir die Forderung auf schonungslose Offenlegung entgegen. Weder ein dauerhafter Frieden und schon gar nicht ein freundschaftliches Verhältnis kann erreicht werden, wenn die wahren Geschehnisse verkleistert und unter den Teppich der Geschichte gekehrt werden.

Knackpunkt für den ehrlichen Willen zur Verständigung ist die Einhaltung der Haager Landkriegsordnung von 1907 durch die Alliierten des Zweiten Weltkrieges und den Staaten, denen auf den Konferenzen von Yalta und Potsdam die Verwaltung der Ostprovinzen des Zweiten Deutschen Reiches übertragen wurde. Nur die freie Verfügbarkeit über das Privat-Eigentum der Heimatvertriebenen ist das Zeichen der Anerkennung und des Verständigungswillens zum Aufbau einer gemeinsamen Zukunft in Europa. Die selbsternannten „Weltenlenker“ stehen in der Verantwortung!

Horst Zaborowski


Auf dem Titelblatt mußte ich die meinen Ausführungen sonst eigenen Formulierungen verlassen.

Verfassungsbeschwerde gemäß Grundgesetz Art. 93. 4a

Wir werden von unserer an der Macht sitzenden Clique laufend betrogen; das sind wir gewöhnt. Meine Galle lief jedoch über, als sich diese „Scheinheiligen“ es erlaubten, über das Schicksal unserer Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten des Zweiten Deutschen Reichs so beschönigend zu berichten. Ein Thema, das sechzig Jahre unter der Decke gehalten wurde, soll wohl „Einschaltquoten“ bringen.

Was mußten wir in den vergangenen Jahrzehnten uns von den Generationen der Kinder und Enkelkinder nicht alles vorhalten lassen. Führen eines Angriffskrieges, schrecklichste Verbrechen, und selbst vor der Wehrmacht machten diese Umerzogenen nicht halt.

Was taten wir damals wirklich? Was bewegte uns? Wir lebten in unserer Heimat, ob in den Weiten der Ostgebiete, der Mitte Deutschlands, von Bayern bis in den hohen Norden. Viele sahen in den Städten, ob es kleine liebenswerte oder die Großstädte mit ihren Industrien waren, ihre Heimat. So vielfältig die Lebensbedingungen und Lebensläufe unserer deutschen Menschen auch waren, wir erlebten und erlitten alles gemeinsam.

Und aus diesem Gefühl der Gemeinschaft heraus schützten wir unsere Heimat. Ich muß in diesem Moment an meinen Kameraden aus Danzig denken, der neben mir in der Normandie, von der Kugel eines Scharfschützen getroffen, förmlich zu Boden gerissen wurde. Diesen Moment des verzweifelt helfen Wollens kann ich nicht vergessen. Nach diesem ersten toten Freund mußte ich weitere Kameraden sterben sehen.

Wir wurden damals von Vorgesetzten befehligt, die selber neben uns standen. Auch von der militärischen Führung wußten wir, daß es fronterfahrene Offiziere waren. Wir konnten uns aufeinander verlassen. Auf wen können wir uns heute verlassen? Die an den Hebeln der Macht Sitzenden kennen nur ihre Ellbogen, die gegeneinander um die Macht streiten und unser deutsches Volk zerstören. Dabei mag es ihnen nicht einmal um uns als Volk gehen. Alleine unsere Grundwerte, Treue, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit usw. stören bei ihrem Bemühen, mit krummem Rücken, ihre Nasen auf dem Boden schleifend, den „Weltenlenkern“ das von diesen gewünschte Völkergemisch zu liefern. Noch leben wir — und darum laßt uns gemeinsam für unsere Lebensvorstellungen und für die Zukunft unseres Volkes streiten.

Bitte fordern Sie → Formulare für die Verfassungsbeschwerde an.

Horst Zaborowski


13. Februar — Gedenktag des deutschen Volkes

Dieser 13. Februar ist ein Tag, der aus mehreren Gründen ein besonderer Schicksalstag des deutschen Volkes ist. Bombenterror der Alliierten mußten die meisten deutschen Städte erdulden. Am 13. Februar 1945 in Dresden wurde, wie in keiner anderen deutschen Stadt, nicht nur die einheimische Zvilbevölkerung mit Brand- und Phosphorterror abgefackelt, sondern auch eine nicht mit letzter Sicherheit bekannte Zahl Flüchtlinge, die dem Terror der roten Armee und dem Völkermord durch die „Befreier“ entkommen waren.

Ob die alliierte Kriegsführung diesen militärisch sinnlosen Bomben-Terror gegen eine offene Stadt bewußt eingeplant hatte, ist auch nach über sechzig Jahren nicht geklärt. In den vergangenen Jahren hat unser Bund für Gesamtdeutschland aufgerufen, in aller Stille unserer deutschen Opfer zu gedenken.

Wir sind es diesen Opfern und unserer Ehre schuldig, Fragen zu stellen:

Die Politik dieser, vom ganzen deutschen Volk ernährten Klasse, offenbart über den Zeitraum von 60 Jahren eine feindliche Haltung gegenüber dem deutschen Volk. Der im Grundgesetz Art. 56 vorgeschriebene Amtseid: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden…“ wurde von keinem der „Würdenträger“ erfüllt. Er ist nicht das Papier wert, auf dem er geschrieben steht.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 80

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