BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.82 (3. Quartal 2007)

Auszug


Was alles als Erfolg verkauft werden kann

Wir mündigen Staatsbürger wurden und werden in unserem Leben von Politikern aller Couleur nach allen Regeln der Kunst belogen und betrogen. — Das sind wir gewohnt. Es schlägt jedoch dem Faß den Boden aus, wenn Mißerfolge als Erfolge verkauft werden! Es muß die Frage erlaubt sein — Erfolg für wen?

Für die Staatsbürger des Zweiten Deutschen Reiches war es sicherlich kein Erfolg, daß sie nach Ende des Zweiten Weltkrieges in zerbombten Kellern hausten oder aus der angestammten und in Jahrhunderten urbar gemachten Heimat vertrieben wurden.

Deutsche Politiker, die sich willfährig den „Herren der Welt andienten, sahen es sicherlich als Erfolg an, eine von Staatsbürgern des Zweiten Deutschen Reiches in einer Volksabstimmung angenommene Verfassung — die Weimarer Verfassung — zu ignorieren und statt dessen nach eigenem Gutdünken durch ein Grundgesetz von Alliierten Gnaden zu ersetzen.

Damals ging es nur den Staatsbürgern des Zweiten Deutschen Reichs so. Heutzutage, nach dem „Erfolg von Dr. Angela Merkel“ sind Staatsbürger der meisten Staaten in Europa von diesem „Erfolg“ betroffen.

Unter mehr Demokratie versteht „Otto Normalverbraucher“ auch gleiches Recht für Alle.

Ein wahrer Erfolg für das Ego der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Neue und erhöhte Belastungen für den deutschen Steuerzahler! Es hat sich gegenüber 1949 also nichts geändert. Die an der Macht sitzenden feiern ihre „Erfolge“ — Und das deutsche Volk zahlt!

Horst Zaborowski


Politiker in dieser Welt

In unserer gemeinsamen Welt haben wir zu viele Politiker samt ihres Anhanges an Bürokratie. All die von ihnen bevölkerten Organisationen, untergliedert in Ausschüssen usw., produzieren sich selbst. Logisches Denken ist dort Mangelware; es herrscht das Lobbyisten-System.

Ein altes Sprichwort sagt: „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe.“ Dabei wird vor lauter singen vergessen, daß Brot nicht vom Himmel fällt, sondern viele Menschen in dieser Welt hart arbeiten müssen, damit Brot auf dem Tisch liegt. Verteilungskünste und fromme Sprüche reichen nicht, den Hunger der gesamten Bevölkerung unseres Planeten zu stillen. Wobei Hunger nicht nur nach Nahrung besteht. In den wenigsten Ländern dieser Welt herrscht der Idealfall: Genug zum Essen in Freiheit! In vielen Völkern und Staaten hält sich ein Mischsystem, wobei die Gewichtung zwischen Freiheit und Brot unterschiedlich ist.

Dieses Problem läßt sich nicht durch noch so schön formulierte Rechte in Proklamationen und Beschlüssen der sich als Weltenlenker und -verbesserer aufspielenden Politiker lösen. Im Gegenteil — die formulierten Rechte gaukeln den Menschen etwas vor, das in friedlichem Zustand nicht erreicht werden kann. Die Folgen sehen und hören wir jeden Tag in den Medien. In aller Welt verlassen Flüchtlinge ihre Heimat in der Hoffnung, an anderer Stelle auf diesem Globus ein besseres Leben zu erreichen. Dies kann nur im begrenzten Umfang für eine gewisse Zeit dem Einzelnen helfen. Im gesamten gesehen ist dies eine Fehlentwicklung. Die in ihrem Lobbyistenideal verharrenden Gaukler nehmen nicht wirklich am Leid dieser Menschen Anteil. Würden sie es, beständen lebenswerte Bedingungen in der Heimat der Völker. Wobei Völker mit hohem Lebensstandard dabei helfen müssen! In keinem Fall ist der „Menschenzug“ in den Lebensbereich anderer Völker und Kulturen eine Lösung.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 82

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