BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.82 (3. Quartal 2007)

Auszug


Zu allen Zeiten
werden wir streiten
mit Herz und Hand
für unser Heimatland


Geschichte ist Gegenwart

21.–26. März 1939 und 6.–8. Juni 2007

In obigen Tagen erlitten deutsche Reichs- bzw. Bundeskanzler Niederlagen durch polnischen Größenwahn auf dem Nährboden der balance of power.

Der Versuch, den irrationalen Versailler Vertrag, 28.6.1919/10.1.1920, mit seinen 440 Artikeln in einem friedenssichernden Abkommen nach 20 Jahren zu entschärfen, war gescheitert.

Die seit Ende des Zweiten Weltkrieges sich in Demutshaltungen ergebenden Regierungen der Bundesrepublik Deutschland flüchteten unter Zahlungen, die das deutsche Volk in den nächsten Generationen zu Schuldnern der Finanzhaie dieser Welt degradieren, in ein Projekt Europa bis heute!

Dieses Projekt Europa mauserte sich vom 18. April 1951 an: Sechs Staaten unterzeichnen in Paris den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl EGKS; über die am 20. bis 23. Oktober 1954 gegründete Westeuropäische Union WEU hin zur Europäischen Gemeinschaft EG 1957.

Die Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950 läßt am Ende des letzten Satzes die Katze aus dem Sack: „…ebenso wie die Verpflichtungen jeder Art, die Deutschland auferlegt sind, solange diese bestehen.“ — Und Grundgesetz Artikel 139 [Fortgeltung der Entnazifizierungsvorschriften], die zur „Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus“ erlassenen Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht berührt — besteht !

Unter Verdrängung dieser Tatbestände versuchte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel insbesondere in ihrer „Amtszeit“ als Ratspräsidentin der Europäischen Union EU den Stier bei den Hörnern zu packen und die Verfassung für die Europäische Union auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm durchzupauken, trotz der diese Verfassung ablehnenden Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden (was bedeuten schon Volksabstimmungen in Demokratien, wenn „Höheres“ auf dem Spiel steht). Auf den ersten Blick gelang ihr dies vordergründig auch bei Bush und Putin.

In der mittleren Rangordnung der G8-Gipfelteilnehmer reizte Polens Ministerpräsident mit dem Geist der balance of power im Hinterkopf sehr hoch. Für Polen wurde eine „Sonderstellung“ bereitgestellt, genau wie für die Briten. Dieses Zusammenspiel, welches bereits am 21. bis 26. März 1939 die von diesen Initiatoren gewollten geschichtlichen Abläufe in Gang gesetzt hatten, erbrachte auch am 6. und 7. Juni 2007 in Heiligendamm die gewünschten Ergebnisse.

In Heiligendamm wurde es vor aller Welt offensichtlich, daß der von allen Regierungen der Bundesrepublik Deutschland einschließlich der gesamten politischen Kaste seit 1945 eingeschlagene „Kriechgang“ sich nicht auszahlte. Vom 21. bis 26. März 1939 wurde eine Deutsche Regierung, die sich von Teilen des unrealistischen Versailler Vertrages mit seinen 440 Artikeln, heutzutage würde er als ein menschenverachtender Vertrag bezeichnet, lösen wollte, mit der balance of power in den Teufelskrieg getrieben.

Die gleiche balance of power zeigte am 6. und 7. Juni 2007 einer deutschen Bundeskanzlerin auf, daß ein deutsches Volk der Welt viel geistige und kulturelle Güter bescheren dürfe, diese aus der Schaffenskraft des deutschen Volkes unter der finanziellen Belastung seiner nächsten hundert Generationen auch noch bezahlen, jedoch in der Liga, die die Spielregeln der internationalen Politik bestimmt, nichts zu suchen hat.

Wenn die Deutsche Bundeskanzlerin unserem Deutschen Volk auch manchen Bärendienst erwiesen hat und ich absolut nicht ihre Regierungshandlungen unterstütze, bin ich als Deutscher verletzt, wenn sie und mit ihr das Amt der Bundeskanzlerin von größenwahnsinnigen Polen und den Herren der balance of power in die Mangel genommen wird.

Mögen wir es noch erleben, daß in unserem Volk Deutsche mit Rückgrat und staatsmännischer Gabe eines Hermann dem Cherusker, Friedrichs des Großen, Graf Ottos von Bismarck den uns Deutschen zustehenden Platz in der Welt erkämpfen.

Zaborowski Horst


UDH Nr. 82

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