BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.82 (3. Quartal 2007)

Auszug


Vom Vaterland zur Aufnahmegesellschaft

„Ans Vaterland ans teure, schließ' dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen. Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft“, so heißt es in einem Dichterwort (Schiller).

Es ist also das Land unserer Väter, Heimat, Sprache, Kultur, gleiche ethnische Wurzeln und Verbundenheit. Hunderttausende fielen als tapfere Soldaten in allen Kriegen für eben dieses Vaterland. Dichter, Schriftsteller und Komponisten, wie Walter v. der Vogelweide, Ullrich v. Hutten, Arndt, Kleist, Körner, Hoffmann v. Fallersleben und viele andere, schufen ihre Werke — pro patria — für das Vaterland aller Deutschen.

Von Deutschland „heilig Vaterland“ ist die Rede. Den Menschen war das Vaterland etwas Heiliges, in dem sie sich geborgen fühlten, und sie waren in hohem Maße bereit, sich dafür in vielfältiger Weise einzusetzen. Patriot zu sein, Vaterlandsfreund, dieser engen Gemeinschaft anzugehören und ihr zu dienen war bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg eine Ehre. Mit Inbrunst wurden auch die drei Strophen des Deutschlandliedes gesungen.

Das Vaterland, die Heimstatt aller gleichfühlenden Menschen, wurde den Deutschen — besonders ihnen — durch die Umerziehung dann als Wert genommen. Der Begriff wurde als „ewig gestrig“ lächerlich gemacht, wie fast alle Werte, ja es wurde gewissermaßen „entnazifiziert“, und wie bei allen Entwertungen entstand eine große Leere. Ideale und Werte wurden schlußendlich von er 68ern in den Orkus gekippt und entsorgt.

Jahre danach dämmerte es den Systemveränderern, daß man wohl das Kind mit dem Bade ausgeschüttet hatte. So entstand dann der blutleere Begriff des „Verfassungspatriotismus“, also gewissermaßen „Verfassungsväterliebe“. Wir sollten also ab jetzt die geschriebene Verfassung und ihre Väter lieben, nicht mehr das Vaterland! Das alles, obwohl wir in der BRD keine Verfassung haben, sondern nur ein provisorisches Grundgesetz, das auf Veranlassung der Alliierten eingeführt wurde, und zwar ohne Volksabstimmung.

Durch das Öffnen aller Grenzen, durch die absichtliche Ausländerüberflutung, der dann so genannten Zu- und Einwanderung brachen alle Dämme, und es wurde eindeutig dem deutschen Volk geschadet. Geschadet, weil ein Volk immer nur einen geringen Anteil an Fremden verkraften kann. Sechzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges verwandelten die Systempolitiker die BRD in ein Einwanderungsland — Claudia Roth von den Grünen jubelte — und unser deutsches Volk wurde, wieder ohne Volksabstimmung, zur sog. „Aufnahmegesellschaft“ degradiert. Das deutsche Volk und Vaterland ist dadurch auf das höchste gefährdet; nur wenige Menschen erkennen es, und noch weniger kämpfen dagegen an.

Wollen wir also nicht in einer „multiethnischen Aufnahmegesellschaft“ untergehen, haben wir die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, dagegen anzugehen, jeder an seinem Platz und auf seine Weise. Dabei spielt es keine Rolle, ob das System uns als „ewig gestrig“ bezeichnet oder wahlweise zu sog. „Neonazis und Rechtsextremisten“ erklärt. Auch hier müssen wir Resistenz zeigen, denn wir wissen ja, daß diese Begriffe aus der Mottenkiste der Umerzieher stammen. Deren Zeit war bekanntlich gestern! Schon wegen unserer gefallenen deutschen Soldaten, die ihr Leben für unser Vaterland gaben, sind wir zu diesem Kampf verpflichtet. Klugheit und Augenmaß müssen uns dabei leiten. Johann Gottlieb Fichte ermahnt uns:

Noch haben wir es also in der Hand, mittelfristig eine Wende herbeizuführen, von der sog. „Aufnahmegesellschaft“ zum Vaterland zurückzukehren, uns zu besinnen und für unser geschundenes deutsches Vaterland zu arbeiten, damit unser Volk eine Zukunft hat. Von den Systempolitikern können wir dabei nichts erwarten. Sie sind dazu nicht willens und nicht in der Lage. Sie werden auch der deutschen Jugend keine Zukunftsperspektiven aufzeigen können. So ist es letztlich an uns, in diese Lücke zu stoßen.

Erwin Arlt


UDH Nr. 82

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