BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 83  ¦  Oktober – Dezember 2007


Auf eins ist Verlaß — daß man sich auf nichts verlassen kann!

Wenn dieser Ausspruch gültig sein sollte, dann bei der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.

Ich habe es noch im Ohr und sehe die Fernsehbilder vor mir, wie Frau Dr. Angela Merkel, ihres Zeichens Bundeskanzlerin der BRD, mit großer Überzeugung eine Verfassung für die Europäische Union forderte. Es störte sie dabei überhaupt nicht, daß Franzosen und Niederländer in einer Volksabstimmung sich gegen diese Verfassung der EU aussprachen.

Es kam der Tam-tam in Heiligendamm. Und urplötzlich, ich traute meinen Ohren und Augen nicht, verkündete die gleiche Bundeskanzlerin in den gleichen Medien, frei aus dem Gedächtnis: Es wird in fünfzig Jahren keine Europäische Verfassung geben.

Liebe Freunde, nun ist guter Rat teuer. Viele unserer Freunde haben Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht der BRD eingelegt und sich dabei auf die Forderung der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nach einer Europäischen Verfassung bezogen. Wenn es nun keine Europäische Verfassung gibt, wird ein jeder von uns auch nicht einem anderen Staat, einem Völkerrechtsubjekt Europäische Union als Staatsbürger unterstellt.

Dieser Schwenk bedeutet für uns, daß wir ein ganzes Jahr Arbeit in den Papierkorb werfen können. Es ist nicht nur unsere und die Arbeit unserer Freunde, die sich an dieser Verfassungsbeschwerde beteiligten — auch das Bundesverfassungsgericht der BRD, von unseren Steuern bezahlt, mußte sich damit befassen.

Wir könnten uns ja beruhigt zurücklegen. Weit gefehlt.

Der Plan der Einweltler wird weiter verfolgt. Man greift in die Mottenkiste Gründung der BRD und Verabschiedung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949. Es hatte damals alles so geräuschlos geklappt. Dem Deutschen Volk wurde, ohne auch nur den Gedanken daran zu verschwenden, das Volk zu befragen, ein neuer Staat mit einem Grundgesetz übergestülpt.

Und wenn wir genauer hinsehen, wurde damals schon für den heutigen Fall, „Grundlagenvertrag“ zwischen den Staaten der Europäischen Gemeinschaft, Vorsorge getroffen.

Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht unter Art. 24. [Anschluß an kollektives Sicherheitssystem] (1) Der Bund kann durch Gesetz Hoheitsrechte auf zwischenstaatliche Einrichtungen übertragen. (2) Der Bund kann sich zur Wahrung des Friedens einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einordnen; er wird hierbei in die Beschränkung seiner Hoheitsrechte einwilligen, die eine friedliche und dauerhafte Ordnung in Europa zwischen den Völkern der Welt herbeiführen und sichern.

Das bedeutet in letzter Konsequenz: Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland können seit Gründung dieser BRD schalten und walten wie es ihnen beliebt, genauer gesagt, wie die Herren der Weltfäden befehlen. — Ade Demokratie, es sei denn man reduziert den Begriff Demokratie auf das, was in den Ländern der westlichen Wertegemeinschaft als Demokratie verkauft wird.


Europa in Ketten

Im Gegensatz zu 1949 dehnt sich der Anspruch der Herren der Weltfäden über unser Heimatland Deutschland hinaus auf alle Staaten Europas und noch darüber hinaus auf Staaten des mittleren Ostens bis über das Dach der Welt zur Einkreisung Chinas aus. Die Balance of Power Politik gegen das Zweite Deutsche Reich im Weltmaßstab.

An diese Politik der Herren der Weltfäden sind die Staaten Europas angekettet. Glieder dieser Ketten sind neben der EU, Nato, G8 alle die Veranstaltungen, auf denen die Regierungsvertreter sich auf Geheiß der Herren der Weltfäden so „herzlich umarmen“.

Diese Strategie schlägt sich in den einzelnen Staaten in einer immer frecheren, dreisteren und unverschämteren Einmischung, ja einer Kontrolle jedes Menschen, die vom Teufel persönlich nicht besser durchgeführt werden könnte, nieder. Sie schlägt sich nieder wie die Eiseskälte aus dem Weltall.

Leider registrieren nur wenige Menschen in Europa, ganz zu schweigen von den „Bundesbürgern“, was da an Einschränkungen ihres Handeln und Wollens auf sie zukommt. Ich denke mir, daß die Herren der Weltfäden erst Ruhe geben, wenn ein jeder von uns mit einer Marke am Ohr, wie weiland unsere Kühe, (wenn die technische Entwicklung so weiter geht), per Knopfdruck gesteuert werden können. Gegen diese Horrorvision wehren sich schon einige Menschen europaweit. Wir können unseren Beitrag zu diesem Widerstand auf unsere Art leisten.

Auf Seite 40 dieser Zeitung hat unser Mitstreiter Hans Aufgebauer, wie noch einige Freunde, ein → Schreiben an Bundeskanzlerin Merkel geschickt. Wir hoffen, daß die Bundeskanzlerin schreibt. Ein geschriebenes Wort hält länger als ein gesprochenes. Bitte beteiligen auch Sie sich. Anforderungen im Bestellschein.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 83

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