BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 84  ¦  Januar – März 2008


Wenn nicht jetzt — wann dann…?

… wird auch der letzte Vertriebene aus Heimat, Volk und Vaterland erkennen, daß alle Regierenden in der Bundesrepublik Deutschland in der Art und Weise eines „Heiratsschwindlers“ uns Versprechen gegeben — auf Zeit gespielt — und letztendlich sich samt der gegebenen Versprechen mit der Beute, unserem Vertrauen und unserer lebenslangen (Aufbau-)Leistung, in ihr „eigenes Nest“ verdrückt haben.

Unsere Erlebnisgeneration ist nicht nur Zeitzeuge und ein Leben lang Ausgebeutete dieser BRD-Politikerkaste — wir sind mit unserem Wissen um die Wahrheit der geschichtlichen Abläufe auch die letzte Stütze unserer Enkel, bzw. Urenkel-Generation.

Letzter Akt der Unverschämtheiten, die an uns Heimatvertriebenen ein Leben lang begangen worden sind, ist die Zurückweisung der Eingaben vieler Freunde an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages.

Lesen Sie dazu den Beitrag auf → Seite 2.

Einige Freunde bedrückt dieser „Heiratsschwindel“ sehr. Ich kann sie gut verstehen. Auch mir kommen schon so ab und zu Gedanken — können wir den Kampf um die Ehre unserer Gefallenen, um die Anerkennung des an zweieinhalb Millionen unserer Landsleute begangenen Völkermordes, den Schmerz um den Verlust der Heimat von 15 Millionen Vertriebenen lindern, das allen anderen Deutschen angetane Unrecht, nur weil sie Deutsche waren, den kommenden Generationen ins Gedächtnis festschreiben?

Ja, wir können und müssen es! Wir sind es den genannten Betroffenen, wir sind es unseren Freunden, die seit Jahren mit uns den Kampf führen, wir sind es um der Wahrheit willen — und wir sind es letztendlich uns selber schuldig. Wir können von dieser Welt als Verratene, Verunglimpfte gehen, jedoch nicht als Ehrlose!

Horst Zaborowski

UDH Nr. 84

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht