BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 84  ¦  Januar – März 2008


Leserbrief:

Fühlen sich die Deutschen noch als Deutsche?

Die Umerziehung, der Deutschland jahrzehntelang ausgesetzt war und noch ist, kann einen vollen Erfolg verbuchen. Die Deutschen geben ihre Identität stückweise auf, was man an vielen Anzeichen erkennen kann.

Ich habe wiedermal gezählt, und zwar im Weihnachtspfarrbrief der Gemeinde Pähl in Oberbayern. Dort wurden im Jahr 2007 zweiundzwanzig Kinder getauft mit insgesamt sechsunddreißig Vornamen. Davon waren zwei — Frida und Hedwig — deutsch. Unter den neun in Pähl getrauten Ehepaaren befand sich ein deutscher Vorname: Gisela. Etwas besser sah es bei den 18 Verstorbenen aus (Sterbealter zwischen 58 und 103 Jahren), siebenmal deutsche Vornamen: Heinrich, Brunhilde, Irma, Gertrud, Elfriede, Brunhilde, Herfried.

Was ich hier mitteile, ist natürlich keine Statistik, sondern nur eine private Beobachtung. „Brunhilde“ dürfte in dieser Altengeneration jedoch relativ häufig vorgekommen sein. Nach dem Eckartschriftenheft 81 bedeutet der Name „gewappnete Streiterin“.

Als 1953 mein ältester Sohn geboren wurde, nannte ich ihn „Roland“. Der Name hat mir immer gut gefallen, und ich bildete mir ein, etwas ganz Seltenes für meinen Erstgeborenen ausgesucht zu haben. Ich kannte keinen lebenden Roland außer Roland Freisler unseligen Angedenkens. Aber die Jahre vergingen, und mir begegneten in der neuen Generation immer wieder neue Rolands: Der Name war plötzlich „in“.

Vielleicht ist an dem Sprichwort „nomen est omen“ (Name ist Vorbedeutung) doch etwas dran. Roland bedeutet (siehe Eckartschrift 81) „Sei ruhmvoll und mutig!“ Möge sich jeder selbst seinen Vers darauf machen.

E.Idris

Die „Eckartschriften“ der Österreichischen Landsmannschaft sind erhältlich über Eckartbote, Fuhrmannsgasse 18a, A–1080 Wien.


UDH Nr. 84

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