BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 84  ¦  Januar – März 2008


Antwort des Petitionsausschusses

Gleichlautende Antwort an verschiedene Petenten. Die Antwort liegt nur als Faksimile vor.
[⇒ PDF-Datei ¦ 3 Seiten ¦ 2,7 MB]

Text der Petition

Liebe Freunde,
auf den vorherigen Seiten druckten wir die Antwort des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages ab. Die gleiche Antwort erhielten alle unsere Freunde, die eine Eingabe auf Grund unseres Vorschlages an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages geschickt hatten.

Weil an der Klärung der Frage, weshalb Deutsche aus den Gebieten des Zweiten Deutschen Reiches vertrieben wurden, auch noch weitere Leser von „Unsere Deutsche Heimat“ interessiert sind, drucken wir hier nochmals den Text der → Eingabe an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages ab wie er in „Unsere Deutsche Heimat“, Ausgabe 79 ⇐ auf Seite 4, veröffentlicht wurde.

[In der gedruckten Ausgabe wurde der Text wiederholt — hier verweisen wir natürlich nur auf die Quelle]

Vergleich von Eingabe und Antwort

Jetzt können alle Freunde zwischen dem Text der eingereichten Petitionen und der Antwort des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages vergleichen.

Es ist eine Unverschämtheit, mit welcher Dreistigkeit das Begehren, die Leugnung des Völkermordes an mehreren Millionen Deutschen unter Strafe zu stellen, abgelehnt wurde. Die Beantwortung dieser klaren Forderung von betroffenen Deutschen wurde mit den üblichen Hinweisen auf das Leid anderer Völker unter den Tisch gekehrt. Insbesondere die Reduzierung der Antwort des Petitionsausschusses auf die völkerrechtswidrige Vertreibung ist eine Verhöhnung der Deutschen, die ihre Angehörigen durch den Völkermord verloren haben.

Dies ist keine „Panne“, sondern eine bewußte Brüskierung der Deutschen, die dieses große Leid erdulden mußten. — Denn in der Petition wurde eindeutig auf das Gesetz der französischen Nationalversammlung hingewiesen, „die Leugnung der Völkermordes an den Armeniern wird mit bis zu einem Jahr Gefängnis und 45.000 € Geldstrafe belegt.“.

Völkermord verjährt nicht. Dies ist eine internationale Rechtsauffassung! Wo steht geschrieben, daß der an Deutschen begangene Völkermord gemäß dieser internationalen Rechtsauffassung verjährt? Wo steht geschrieben, daß nur der von bestimmten Völkern begangene Völkermord verfolgt werden muß — und der von anderen Völkern begangene Völkermord verjährt — also nicht verfolgt werden muß? Wenn Völkermord nicht verjährt, ist der Zeitpunkt, zu dem der Völkermord begangen worden ist, kein Argument, diesen zu verfolgen oder nicht zu verfolgen. Hier muß hinterfragt werden, ob der § 130 Abs. 3 Strafgesetzbuch in seiner bisherigen Anwendung das politische Klima in der BRD vergiftet, wenn er so ausgelegt wird, wie es der Petitionsausschuß zu Papier gebracht hat. Die offensichtliche Unterscheidung zwischen Völkermord, der dem deutschen Volk angelastet wird und Völkermord, der am deutschen Volk begangen worden ist, vergiftet nicht nur das Klima in der BRD, sondern zerstört die Glaubwürdigkeit.

Ein gestörtes Verhältnis zur Achtung der Menschenwürde liefert der Petitionsausschuß mit dem Verweis auf den Vorschlag für einen Rahmenbeschluß des Rates der Justiz- und Innenminister der Europäischen Union. Die Achtung vor dem Leid der betroffenen Menschen verbietet es mir, diesen Vorschlag als Lachnummer zu bezeichnen. Der Kern dieses Entwurfes der EU ist: Völkermord und Kriegsverbrechen nur dann als strafwürdig anzusehen, wenn diese gleichzeitig mit „…Hass und Gewalt aus rassistischen und fremdenfeindlichen Gründen…“ begangen worden sind. Ich kann mir keinen Völkermord vorstellen, der mit einer Friedenspalme in der Hand und lauter Liebe im Herzen begangen wird. Weil jedoch der Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages sich so etwas vorstellen kann, bleibt uns nur der Weg, die verantwortlichen Alliierten zu fragen. Ich bitte alle, die bereits eine Petition eingereicht haben und auch weitere Freunde sich an der „Frage-Aktion“ zu beteiligen. Jeder an die Alliierten geschickte Brief zwingt diese, sich zu bekennen. Wer finanziell in der Lage ist, bitte, diese Briefe per Einschreiben, eigenhändig, versenden. Auf der folgenden Seite steht, wie bereits in Ztg.79, Seite 4, ein Entwurf. Weil dieser Entwurf mit persönlichen Daten ergänzt werden soll, entnehmen Sie bitte Einzelheiten aus → „Freunde-Förderer-Mitglieder“ auf Seite 27/28.

Wer verfügt über englische oder russische Sprachkenntnisse und ist bereit, den nachfolgenden Text zu übersetzen? Antworten bitte auf Bestellformular in dieser Zeitung. Ich hoffe auf Ihre Unterstützung.

Horst Zaborowski

Muster eines Schreibens an die Staatsoberhäupter der Alliierten

Absender: Name, bei Frauen Geburtsname, Vorname,
PLZ, Wohnort, Straße, geboren in: ................

Exzellenz,
als Ergebnis der Erörterungen Ihrer Vorgänger im Amt auf der Konferenz von Potsdam wurde ich mit meinen Angehörigen aus meiner Heimat .......................................................... vertrieben.

Bei dieser Vertreibung fielen Angehörige und Freunde von mir einem Völkermord zum Opfer, den es bei Beachtung der geltenden, auch von Ihren Staaten unterzeichneten und ratifizierten Haager Landkriegsordnung von 1907, nicht gegeben hätte!

Ihre Vorgänger im Amt tragen dafür die Verantwortung.

Schreibtischtäter sind Täter.

Bisher mußte ich damit leben. Am Ende meines Lebens möchte ich jedoch wissen, warum ich vertrieben worden bin und meine Angehörigen und Freunde in einem der größten Völkermorde der Geschichte nicht nur ermordet, sondern teilweise bestialisch vergewaltigt und erschlagen wurden.

Ich vertraue darauf, daß Sie, verehrte Exzellenz, die Größe und den Mut haben, mir die Gründe der Entscheidungen Ihrer Vorgänger im Amt mitzuteilen.


UDH Nr. 84

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht