BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 90  ¦  Juli – September 2009


Freunde — Förderer — Mitglieder

Frei nach Wilhelm Busch: „Eins, zwei, drei im Sause­schritt … saust die Zeit, wir sausen mit“ — gestern waren wir noch jung und heute haben wir die Erfahrung, die uns damals gefehlt hat. Wir erlebten geschicht­liche Abläufe, ohne eingreifen zu können. Heute könnten wir eingreifen. Wir sind nicht mehr erpreßbar. Die Zeit unserer aktiven Einbindung in den Arbeits­prozeß ist Vergan­genheit. Den einen oder anderen von uns beschweren persönliche Lasten. — Und trotzdem, sollen wir die uns gegebene Entscheidungsfreiheit im politischen Bereich nutzen? Ich meine ja — im Angesicht der sausenden Zeit.

Wir sind mit­verant­wortlich, ob wir diese Verant­wortung annehmen oder ignorieren, für die Lebens­bedingungen unserer Familien­angehörigen, unserer Freunde und Bekannten — und nicht zuletzt für uns selbst.

Unser Bund für Gesamt­deutschland bemüht sich seit beinahe zwanzig Jahren durch Informationen, Aktionen und bei der Beteiligung an Wahlen Forderungen zu formulieren und in den politischen Entscheidungs­prozeß einfließen zu lassen. Unser Gewicht ist an der Größe der in der Bundes­republik Deutschland anste­henden Probleme gemessen klein. Die Probleme belasten gerade jedoch uns in hohem Grade. Und nicht nur aus diesem Grunde ist es höchste Zeit, das in unserer Lebens­erfahrung ange­sammelte moralische Gewicht in den politischen Prozeß einzu­bringen.

In den letzten zehn Jahren beteiligte sich unser BGD-Landes­verband in Nordrhein-Westfalen zweimal an der Land­tagswahl. Durch die seit Zeiten der englischen Besatzung beste­henden Wahl­vorschriften wurde unser BGD benachteiligt. So stellten wir zwar eine Landes­liste auf — jedoch gewählt werden konnte diese Landes­liste nur in den Wahl­kreisen, wo wir einen Direkt­kandidaten aufstellen. Dagegen hatten wir Klagen einge­reicht. Nachdem auch andere Parteien Klagen einge­reicht hatten, wurde das Wahlgesetz in Nordrhein-Westfalen dahin­gehend geändert, daß nun bei Teilnahme mit einer Landes­liste wir in allen 128 Wahl­kreisen von NRW gewählt werden können.

Liebe Freunde, es ist spät, jedoch nicht zu spät für unsere Forderungen bei dieser NRW-Landtags­wahl 2010 bei den Wahl­berechtigten zu werben. Helfen Sie bitte mit, die erfor­derlichen 1.000 Unter­stützungs­unter­schriften zu sammeln. Unter­richten Sie bitte auch Ihre Freunde und bitten um Unter­stützung. Wir vom Vorstand und alle Mit­wirkenden setzen einen sehr großen Anteil unseres Lebens für die Interessen unserer Mitglieder und Freunde ein. Wir glauben erwarten zu dürfen, daß auch Sie, liebe Freunde, trotz des Schicksals, von dem ein jeder in unseren Jahren betroffen ist, sich auf­raffen können, um das Formular für Unter­stützungs­unter­schriften auszufüllen und mit bei­liegendem Anschreiben an Ihre örtliche Gemeinde abzusenden. Nur gemeinsam sind wir stark!

Horst Zaborowski


Landesverband NRW: → Sonderausgabe zur Wahl

UDH Nr. 90

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