BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 90  ¦  Juli – September 2009


ZDF

Brigitta Koschany 40547 Düsseldorf, 18.02.2009

Offener Brief

13./14 Februar 1945 / Dresden

Sehr geehrter Herr Intendant,
ich habe sehr große Zweifel an der Berichterstattung von ZDF! Ich frage mich täglich, was kann ich davon glauben und was nicht, und zwar nach dem Motto:

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!

Vor wenigen Jahren war noch die Rede von mehr als 35.000 Toten in Dresden, in diesem Jahr nur noch von mehr als 25.000.

Wenn Sie noch einige Jahre als Intendant dem ZDF vorstehen, werden es vielleicht nur noch mehr als 5.000 gewesen sein, und eines Tages wird das Andenken an das Inferno von Dresden überhaupt nicht mehr erwähnt!

Merken Sie denn nicht, daß Sie zur Volksverdummung beitragen?

Oder ist es sogar Ihre Absicht, das Volk zu verdummen?

Ich möchte keine Antwort und auch keine Erklärung von Ihnen oder einem Ihrer Mitarbeiter!


Süddeutsche Zeitung

Brigitta Koschany 40547 Düsseldorf, 20.03.2009

Offener Brief

Meine Schreiben vom 25.03.2008 und 11.07.2008, siehe beigefügte Kopien
Ihr Schreiben vom 24.04.2008, siehe beigefügte Kopie

Sehr geehrter Herr Urban, leider sind Sie auf mein Schreiben vom 11.07.2008 nicht eingegangen — aus welchem Grunde auch immer!

Heute möchte ich Ihnen mitteilen, was ich zwischenzeitlich in dieser Frage erfahren habe:

Hoheitliche Rechte kann ein Staat über ein Gebiet ausüben, dem die Hoheit in einem völkerrechtgemäßen Vertrag, Friedensvertrag und nach Abstimmung durch die Ureinwohner, übertragen worden ist (siehe Streitfall Gibraltar zwischen England und Spanien)! Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde am 06.08.1648 im Vertrag von Münster und Osnabrück Einigung über die Übertragung von Hoheitsrechten zwischen den beteiligten Staaten erzielt. Internationales Recht orientierte sich bis 1803/06 an den in den Verhandlungen von Münster und Osnabrück erreichten Standards. Zuspitzungen in den internationalen Beziehungen waren Ausgangspunkt für Verträge zwischen den meisten Staaten mit dem Ziel, Standards für das Verhalten der Kriegführenden zu vereinbaren. Ein Ergebnis war die „Haager Landkriegsordnung von 1907“ mit dem offiziellen Titel: Ordnung der Gesetze und Gebräuche des Landkrieges vom 18.10.1907.

Hier Artikel, die das Verhalten der besetzenden Armeen gemäß der Haager Landkriegsordnung regeln.

Im 19. Jahrhundert veränderte sich das Verhalten der Staaten, indem diese technische Entwicklungen in der Nachrichtenübermittlung für Propagandakriege nutzten. Dies hatte zur Folge, daß weit vor Beginn eines Krieges die eigene Bevölkerung und auch die Weltöffentlichkeit dahingehend beeinflußt wurden, einen Kriegsgrund zu akzeptieren, der nicht vorhanden war. Mit diesen Handlungen verschleiern Staaten und Regierungen ihre Absichten. Die Folgen sind, daß Kriegserklärungen vor Beginn der Kampfhandlungen oft unterblieben. Solange die Kampfhandlungen anhielten, wurden Verstöße gegen internationale Vereinbarungen begangen, ohne daß diese in den Staaten, die in den Krieg nicht verwickelt waren, Reaktionen auslösten.

Mit dem Zweiten Weltkrieg begann eine unheilvolle Entwicklung im Umgang der Staaten untereinander. Die neue Dimension zeichnete sich dadurch aus, daß mit der selbst inszenierten Kriegspropaganda im Rücken alle Handlungen unternommen wurden, um den Gegner zu vernichten. (Im Gegensatz zu den Handlungen bis zu diesem Zeitpunkt, da der Gegner bezwungen werden sollte.) Unter diesen Voraussetzungen standen auch die Gespräche der Alliierten des Zweiten Weltkrieges in Yalta und Potsdam. Es bleibt jedoch festzuhalten, daß in diesen Gesprächen die USA ausdrücklich darauf verwiesen, die Ostgebiete des Deutschen Reiches werden nur zu Verwaltung übergeben.

Mit dieser Vereinbarung ließen die Alliierten des Zweiten Weltkrieges den Weg offen, in einem Friedensvertrag eine Abtretung dieser Gebiete durch das Deutsche Reich zu erreichen.

Die Weltgeschichte nahm einen anderen Verlauf. Alliierte des Zweiten Weltkrieges wurden Feinde. Es ging um die Weltherrschaft. USA und UdSSR begannen, die in ihrem Machtbereich sich befindenden Menschen einzubinden. In dem sich entwickelnden „Kalten Krieg“ war keine der beiden „Supermächte“ daran interessiert, auf irgendwelche Vereinbarungen des Völkerrechts Rücksicht zu nehmen. Der Untergang der UdSSR und die Rechtsnachfolge durch Rußland änderten nichts an dem Zustand der Mißachtung des Völkerrechts. Es hat sich lediglich der Machtbereich der USA über Mitteldeutschland hinweg verschoben.

Alle diese Ereignisse änderten nichts an dem völkerrechtlichen Zustand: Das Deutsche Reich besitzt bis auf den heutigen Tag die Hoheit über sein gesamtes Staatsgebiet. Und nur das Deutsche Reich ist berechtigt, in Friedensverhandlungen über Änderungen zu verhandeln.

Weder die DDR noch die BRD hatten die Hoheit über die Ostprovinzen des Deutschen Reichs inne. Alle Verträge zwischen diesen Staaten und der Republik Polen können daher folgerichtig keine Änderung der Hoheit über diese Gebiete vereinbaren. Ebenso konnten die Alliierten des Zweiten Weltkrieges in ihren Gesprächen in Yalta und Potsdam keine Übertragung der Hoheit über die Ostprovinzen im völkerrechtlichen Verfahren bewirken, weil diese die Hoheit nicht innehatten.

Wer Frieden und Verständigung zwischen den Völkern auf dieser Welt ernstlich erreichen will, kann nicht mit dem Faustrecht „argumentieren“!