Eine Prophezeihung aus dem Jahr 1933:
(Robert Vansittart: „Even now“, London 1949, S. 69)
Hitler war erfolgreich und bekam deshalb den vorhergesagten Krieg.
Wem es schwer fallen sollte zu glauben, daß Hitler erfolgreich war, der sollte sich vom ehemaligen britischen Premierminister David Lloyd George belehren lassen. Um sich ein „eigenes“ Bild vom neuen Deutschland zu verschaffen, besuchte Lloyd George Hitlerdeutschland m September 1936, und vermittelte anschließend in einem Interview mit „Daily Express“ seinen Landleuten seine Eindrücke von Hitler und seinem Dritten Reich. „Daily Express“ veröffentlichte dieses Interview am 17. September 1936. Den vollen Wortlaut des Interviews bringt der schottische Reverend und Historiker Peter H. Nicoll in seinem Buch.: „Englands Krieg gegen Deutschland“ auf den Seiten 75 und folgenden. Hier einige Passagen aus dem Interview:
Als Lloyd George am 4. September 1936 nach einem dreistündigen Gespräch mit Hitler vom Obersalzberg nach Berchtesgaden zurückkehrt, wird er vor dem Hotel von seiner Tochter Megan mit „Heil Hitler“ begrüßt, worauf er antwortete:
„Jawohl, ‚Heil Hitler‘, das sage ich auch, denn er ist wirklich ein großer Mann!“
Nicht nur Lloyd George schwärmte vom heute verdammten Hitler und seinem Dritten Reich. Auch Sefton Delmer tat es, aber erst nach dem Kriege:
„… Deutschland war im Jahre 1936 ein glückliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt — verliebt in Hitler. …Und sie hatten auch allerhand Grund zur Dankbarkeit. Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht. …“
(Sefton Delmer: „Die Deutschen und ich“, 1961)
Schwülstiger kann ein Mann sich nicht ausdrücken, der während des Krieges als Verantwortlicher für die gesamte gegen das Deutsche Reich gerichtete Propaganda, in Ausübung dieser Tätigkeit nicht besonders zimperlich in der Wahl seiner Mittel, Verfälschungen und Lügen war. Als Zeitzeugen sind mir seine üblen, zum Himmel stinkenden gruseligen Schauermärchen über Deutschland, die schier unglaublich klingen, aber dennoch geglaubt wurden, heute noch geglaubt werden, und übermorgen ganz gewiß auch noch, in übelster Erinnerung.
Die erste Kriegserklärung an Deutschland, bereits 53 Tage nach Hitlers Amtsantritt, veröffentlichte am 24. März 1933 in der in Millionenauflage erscheinenden Londoner „Daily Express“:
„Das israelische Volk der ganzen Welt erklärt Deutschland wirtschaftlich und finanziell den Krieg. Das Auftreten des Hakenkreuzes als Symbol des neuen Deutschland hat das alte Streitsymbol Judas zu neuem Leben erweckt. 14 Millionen Juden stehen wie ein Mann zusammen, um Deutschland den Krieg zu erklären. Der jüdische Großhändler wird sein Haus verlassen, der Bankier seine Börse, der Kaufmann sein Geschäft und der Bettler seine Elendshütte, um sich in einem heiligen Kriege gegen die Leute Hitlers zusammenzuschließen!“
Frage: Und was machte der jüdische Arbeiter? Beteiligte der sich denn nicht an dem heiligen Krieg seiner Stammesgenossen? Oder gibt es unter Juden mit der Faust schaffende Glaubensbrüder etwa nicht?
Daß „der Krieg beschlossen war, lange bevor die Frage des polnischen Korridors aufgeworfen wurde“, bezeugt unter anderem ein Brief des USA-Botschafters Bullit an den USA-Außenminister Cordell Hull vom Jahre 1935, veröffentlicht in „American Mercury“, 1958/12, S. 87.
Einer der Gründe für die intransigente Politik Warschaus und Londons gegenüber Deutschland im Sommer 1933 waren — neben der Gier nach weiteren deutschen Gebieten — die Versprechungen Washingtons, in einem Konfliktfall in jedem Fall Polen zur Seite zu stehen. Das geht aus den Äußerungen des US-Botschafters in Paris, Bullit, gegenüber dem polnischen Botschafter in Paris, Kukasiewicz, vom Februar 1939 hervor:
„Würden Großbritannien und Frankreich geschlagen, würde Deutschland für die realistischen Interessen der Vereinigten Staaten auf dem amerikanischen Kontinent gefährlich werden. Deshalb lasse sich vorhersehen, daß die Vereinigten Staaten — von Beginn an — an der Seite Frankreichs und Britanniens am Kriege teilnehmen würden. Eines … scheint mir sicher, daß nämlich die Politik Roosevelts darauf gerichtet sein wird, den Widerstand Frankreiches zu unterstützen…und die britischen Kompromißneigungen zu schwächen.“
(Charles C. Tansill : „Die Hintertür zum Kriege“, Düsseldorf, 1957, S. 598)
Winston Churchill droht:
„Deutschland wird zu stark, wir müssen es vernichten!“
So zum Militärfachmann und Industriellen General Robert E. Wood im November 1936. (Ludwig Leher: „Das Tribunal“, 1965, S. 161).
Und im gleichen Jahr:
„Wir werden Hitler den Krieg aufzwingen, ob er will oder nicht.“ („Das Neue Reich“ Nr.15 vom 11.04.1959). Im Jahr 1937 bei seinem Besuch in der Deutschen Botschaft in London zum Botschafter v. Ribbentrop: „Wenn Deutschland zu stark wird, wird es wieder zerschlagen werden!“
(Joachim v. Ribbentrop: „Zwischen London und Moskau“, 1953, S. 97)
Warum der britische Premierminister Neville Chamberlain nach Deutschland reiste:
„Viele haben es ausgesprochen und geschrieben, daß Chamberlains Hauptgrund, nach München („Münchener Abkommen“, die endliche Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts der Sudetendeutschen) zu gehen, gewesen ist, für einen unvermeidlichen Krieg Zeit zu gewinnen! Er wäre in der Tat ein ungeeigneter Premier gewesen, wenn er das nicht im Sinne gehabt hätte.“
(Keith Feiling: „The Life of Neville Chamberlain“, London, 1946, S. 359)
Chamberlains Geständnis:
Der USA-Kriegsminister Forrestal in seinem Tagebuch am 27. Dezember 1945:
„Ich habe heute mit Joe Kennedy (USA-Botschafter in London) Golf gespielt. Ich befragte ihn über seine Unterredungen mit Roosevelt und Neville Chamberlain von 1938 an. Er sagte: Chamberlains Überzeugung 1938 sei gewesen, daß Großbritannien nichts in der Hand habe, um zu fechten, und daß es deshalb nicht wagen könne, gegen Hitler in den Krieg zu gehen. … Weder Franzosen noch Engländer würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn sie nicht unablässig von Washington angestachelt worden wären. … Chamberlain, sagt Kennedy, habe festgestellt, Amerika und die Juden hätten England in den Krieg gezwungen.“
(„America and the Jews forced England into the war“, The Forrestal Diaries. New York, 1951, S. 121 f.)
Der polnische Botschafter in Washington, Potocki, unterrichtet seine Regierung über seine Eindrücke von den USA:
„Im Westen gibt es allerlei Elemente, die offen zum Krieg treiben; die Juden, die Großkapitalisten, die Rüstungsfabrikanten. Alle stehen heute vor einer glänzenden Konjunktur, denn sie haben einen Ort gefunden, den man in Brand stecken kann: Danzig; und eine Nation, die bereit ist zu kämpfen: Polen. Auf unserem Rücken wollen sie Geschäfte machen. Die Zerstörung unseres Landes würde sie gleichgültig lassen. Im Gegenteil: da später alles wieder aufgebaut werden müßte, würden sie auch daran verdienen.“
(„Szembek“, Journal, S. 475f.)
Demnach wußte die kriegslüsterne Warschauer Regierung, daß „ihr“ Krieg mit Deutschland unweigerlich die Zerstörung ihres Landes zur Folge haben würde. Trotzdem provozierte sie ihn fröhlich weiter, bis sie ihn dann am 1. September 1939 endlich bekam. Damit ist für jeden Nichtgeistesgestörten klar, wer für das furchtbare Gemetzel unter den Völkern und für die gigantischen Kriegsverwüstungen, nicht nur in Polen, sondern auf dem gesamten europäischen Kontinent, einige wenige Länder ausgenommen, verantwortlich ist. Deutschland war es nicht, es hat nur die unmenschlichen Verbrechen der völlig „ausgerasteten“ Polen an der deutschen Minderheit, nicht länger mehr erdulden können.
„… Mit der Ausrottung der deutschen nationalen Gruppe in Polen beschäftigt, verfehlte Polen in Betracht zu ziehen, daß sein westlicher Nachbar, Deutschland, nicht gezwungen werden konnte, alles zu vergessen, was ‚drüben‘ geschah.“
So der ukrainische Sachkenner in Minderheitenfragen Stephan Horak in seinem Buch: „Poland and her national minorities 1918-1939“, New York — Washington, 1961. Sein Volk war in den durch Pilsudskis Raubkrieg gegen die Sowjetunion (1920/21) von Polen annektierten ukrainischen Gebietsteilen auch der Ausrottung durch die polnische Landräuber ausgesetzt gewesen. An diesem Raubkrieg beteiligt war auch der spätere polnische Marschall Rydz-Smigly, der, (noch voll im Siegesrausch) damals schon fröhlich mit seinen polnischen Stiefeln durch geraubte ukrainische Lande stapfte und 1939 — sich an diesen Sieg wohl erinnernd — dem Krieg gegen Deutschland eifrig das Wort redete, ihn bekam, und dann seine Soldaten feige im Stich ließ. Der Traum von der Siegesparade Unter den Linden in Berlin war ausgeträumt. Dafür konnte er sich sein Konterfei auf einem voreilig in Öl gemaltes Bild anschauen, wie er mit vor lauter Stolz geschwelter ordensbehängter Brust auf einem Schimmel sitzend durch das Brandenburger Tor reitet, und anschließend über polnischen Größenwahnsinn und Überheblichkeit nachdenken. Letzterer war wohl auch der Anlaß, warum das polnische Oberkommando seinen Truppen nur Karten von Deutschland mit auf dem raschen Vormarsch nach Berlin gab, aber keine von Polen. Das aber wußte jener deutschsprachige Pole nicht, der unseren v. B. (vorgeschobener Beobachter), fragte: „Was ist mit Euch Deutschen? Ihr fahrt einfach drauflos, ohne nach dem Weg zu fragen. Eben kamen polnische Soldaten durch. Die wußten nicht woher sie kamen, nicht wo sie sind, und nicht wohin sie sollen!“
So arrogant war unser OKH (Oberkommando Heer) nicht. Es hatte uns neben Karten von Polen, auch solche von Deutschland mitgegeben, die wir aber nicht brauchten, da Rydz-Smiglys tapfere Heerscharen wie aufgescheuchte Hasen vor uns davonliefen.
USA-Botschafter in Paris Bullit gibt zu:
„Der Krieg in Europa ist eine beschlossene Sache. … Amerika wird nach Großbritannien und Frankreich in den Krieg eintreten.“
So Bullit am 25. April 1939 zu dem amerikanischen Europa-Reporter Weigand.
(Generalmajor J.F.C. Fuller: „The Decisive Battles of the Western World and their Influence upon History“, Bd. III — nach: Ludwig Leher: „Das Tribunal“, 1965, S. 162)
US-amerikanischer Protest gegen die Kriegstreiber im Lande:
„Danzig ist deutsch! Wenn Hitler Danzig will und die Danziger zu Hitler wollen, dann sehen wir nicht ein, warum ein Krieg ihn daran hindern soll. Wir sehen nicht ein, warum die Jugend Englands und Frankreichs aufgeputscht wird, für Danzig zu sterben. Danzig ist für England nicht die Knochen eines einzigen britischen Soldaten wert. Wir sehen auch nicht ein, warum wir Amerikaner uns über Danzig aufregen sollen, auch wenn die USA-Radikalen und -Liberalen uns weismachen wollen, die Jugend der USA solle demütig-dankbar die Gelegenheit wahrnehmen, für Danzig den Tod zu suchen!“
(„New York Daily News“, am 1. Juli 1939)
Der Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten richtet am 24. März 1933 eine Note an die Botschaft der USA in Berlin:
„… Es ist aber auch unseres Ermessens an der Zeit, von der unverantwortlichen Hetze abzurücken, die von sog. jüdischen Intellektuellen im Ausland gegen Deutschland unternommen wird. Diese Männer, die sich zum überwiegenden Teil nie als Deutsche bekannten, ihre Glaubensgenossen im eigenen Lande, für die sie Vorkämpfer zu sein vorgaben, im kritischen Augenblick im Stich ließen und ins Ausland flüchteten, haben das Recht verwirkt, in deutsch-jüdischen Angelegenheiten mitzusprechen. Ihre aus sicherem Versteck abgeschossenen Pfeile schaden wohl Deutschland und den deutschen Juden, aber sie dienen den Schützen selbst gewiß nicht zur Ehre, Ihre Berichte strotzen vor Übertreibungen. …“
(Klaus J. Herrmann: „Das Dritte Reich und die deutsch-jüdischen Organisationen 1933-1934“, Köln, 1969, S. 68)
Eine denkwürdige Note vom 29. August 1939:
Am gleichen Tage des letztmaligen Angebotes der Mäßigung und des guten Willens an Polen seitens der deutschen Reichsregierung erging noch ein anderes Angebot, das im Londoner Auswärtigen Amt einlief und dem man weder Mäßigung noch guten Willen nachsagen kann. Der Zionistenführer und spätere Präsident von Israel, Dr. Chaim Weizmann schrieb an den britischen Premier Neville Chamberlain:
„Ich wünsche in nachdrücklichster Form die Erklärung abzugeben, daß wir Juden an der Seite Großbritanniens stehen und für die Demokratie kämpfen werden. Aus diesem Grunde stellen wir uns in den kleinsten und größten Dingen unter die zusammenfassende Leitung der britischen Regierung. Die jüdische Vertretung ist bereit, in sofortige Abkommen einzutreten, um alle menschlich-jüdische Kraft, Ihre Technik, ihre Hilfsmittel und alle Fähigkeiten nützlich einzusetzen.“
Die Erklärung wurde veröffentlicht in der Londoner „Times“ vom 5. September 1939, drei Tage später auch in der „Jewish Chronicle“ (08.09.1939). Das merkwürdigste an dieser Note ist aber, daß sie bereits vor Kriegsausbruch (drei Tage vorher und sechs Tage vor der englisch-französischen Kriegserklärung an Deutschland!) vom „Kampf“ an der Seite Großbritanniens spricht, woraus doch wohl nur zu folgern sein kann: 1. der Kriegsentschluß der englischen Regierung stand bereits damals fest, 2. der Zionist Weizmann wußte das genau!
Zwei Wochen später veröffentlichte das „Centraalblad voor Israeliten in Nederland“, am 13. September 1939, folgende Erklärung:
„Die Millionen von Juden, welche leben in Amerika, England, Frankreich, in Nord- und Südafrika, ohne Palästina zu vergessen, sind entschlossen, den Ausrottungskrieg nach Deutschland zu tragen bis zur totalen Vernichtung.“
Und am 26. Februar 1940 erklärte Maurice Perlzweig, Führer der britischen Abteilung des Jüdischen Weltkongresses, laut „Toronto Evening Telegramm“, in einer Rede in Kanada:
„Der Jüdische Weltkongreß (World Jewish Congress) befindet sich seit sieben Jahren ununterbrochen im Kriege mit Deutschland.“
Was ja mit der „ersten Kriegserklärung an Deutschland“ vom 24. März 1933 im „Daily Express“ — siehe oben! — völlig übereinstimmt!
Churchills Kniefall vor den Juden:
Winston Churchill erklärt im Juni 1937 dem Zionistenführer Chaim Weizmann im Beisein der prozionistischen Parteiführer Attlee (Labour Party) und Sinclair (Liberal Party):
„Sie wissen, daß Sie über uns verfügen können …, und was Sie sagen gilt. Wenn Sie von uns verlangen, daß wir kämpfen, dann werden wir kämpfen wie die Tiger.“
(Dr. C. Rooster: „Der Lügenkreis um die deutsche Kriegsschuld“, S. 18)
Kriegsschuldeingeständnis Churchills aus dem Jahr 1919:
„Sollte Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnen, so haben wir diesen Krieg umsonst geführt.“
(Hubertus Prinz zu Löwenstein: „Deutsche Geschichte“, :Frankfurt 1951, S. 474)
Der französische Ministerpräsident Clemenceau beschwichtigt die Offiziersschüler der Kadettenanstalt St. Cyr, die um ihre militärische Laufbahn bangen (Juli 1919):
„Seien Sie ohne Sorge für ihre militärische Karriere: Der Frieden, den wir geschlossen haben, garantiert Ihnen zehn Jahre voller Zusammenstöße (vous assure dix ans de conflits) in Mitteleuropa.“
(Emil Maier-Dorn: „Alleinkriegsschuld, Unkenntnis oder Feigheit?“, S. 5)
Im gleichen Jahr sagt Clemenceau zum amerikanischen Staatsmann und späteren US-Präsidenten Herbert Hoover:
„Es wird zu Ihren Lebzeiten einen zweiten Weltkrieg geben, und man wird Sie wieder in Europa brauchen.“
(E. Maier-Dorn: „Alleinkriegsschuld, Unkenntnis oder Feigheit?“, S. 5)
Ein Geständnis Churchills vom 21. Juni 1939:
„Es liegt ein gut Stück Wahrheit in den Vorwürfen in Bezug auf die gegen die Achsenmächte gerichtete Einkreisung. Es ist gegenwärtig nicht mehr nötig, die Wahrheit zu verbergen.“
(Bolko Frhr. v. Richthofen: „Kriegsschuld 1939/-1941“, 1968, S. 61)
Erkenntnisse des USA-Senators Gerald P. Nye, ausgesprochen am 27. April 1941 vor dem Senat in Washington:
„Wir werden von denselben Mächten zum Narren gehalten, die uns im Weltkrieg 1914/18 zum Narren gehalten haben. … Wenn wir je in diesen Krieg verwickelt werden, so wird er von den künftigen Geschichtsschreibern nur mit einem Namen bezeichnet werden: ‚Der Krieg des Präsidenten‘ (Roosevelt), weil jeder seiner Schritte seit seiner Rede in Chikago auf den Krieg hinlenkte.“
(Helmut Sündermann: „Die Pioniere und die Ahnungslosen“, 1960, S. 181)
Ein neutrales Urteil:
Der schwedische Gelehrte und Forschungsreisende Sven Hedin:
„Die Frage, warum es zum neuen Weltkrieg kam, ist nicht nur damit zu beantworten, daß die Grundlage in den Friedensverträgen von 1919 gelegt wurde, oder in der Niederhaltung Deutschlands und seiner Verbündeten nach dem Ersten Weltkrieg, oder in der Fortsetzung der uralten Politik Großbritanniens und Frankreichs. Der entscheidende Anstoß kam von jenseits des Atlantischen Ozeans.“
(Sven Hedin, „Amerika im Kampf der Kontinente“, 1943, S. 54)
Jan Smuts, damaliger General und spätere Ministerpräsident von Südafrika, weist in einem Brief an Lloyd George (22. Mai 1919) auf zwei Kardinalfehler des Versailler Friedensvertrages hin:
„Ich bin überzeugt, daß wir bei einer ungebührlichen Vergrößerung Polens einen politischen Kardinalfehler begehen, der sich noch im Laufe der Geschichte rächen wird. Das neue Polen wird Millionen Deutscher und Russen und Gebiete mit einer deutschen und russischen Bevölkerung umfassen, die lange Zeit Teile Deutschlands und Rußlands gewesen sind. Es ist doch wohl sicher anzunehmen, daß sowohl Deutschland wie Rußland wieder Großmächte werden und daß das zwischen ihnen eingeklemmte Polen nur bei ihrem guten Willen gedeihen kann. … Ich glaube, wir sind dabei, ein Haus auf Flugsand zu errichten. Im Hinblick auf diese und zahlreiche andere Erwägungen würde ich die Grenzen Polens, wie sie im Friedensvertrag provisorisch festgesetzt sind, einer Revision unterziehen, Oberschlesien und alle wirklich deutschen Gebiete Deutschland belassen, die Grenzen der freien Stadt Danzig enger wählen und sie anstatt sie unter die Oberherrschaft Polens zu stellen, wie wir es vorgeschlagen haben, unter der Souveränität Deutschlands mit einer dem Völkerbund unterstellten Verwaltung belassen. Ich halte die ganze Okkupation und die so viel stärkere Vergrößerung Polens, als je im Krieg geplant war, für die beiden Kardinalfehler des Friedensvertrages. Diese beiden Fehler bilden eine starke Bedrohung des künftigen Friedens Europas, und ich dringe darauf, daß jedes Mittel angewandt wird, sie aus der Welt zu schaffen, ehe es zu spät ist.“
(Bolko Frhr. v. Richthofen: „Kriegsschuld 1939 — 1941“, 1975, S. 73)
Die Ziele der polnischen Außenpolitik gehen aus einer Denkschrift hervor, die in einer eidesstattlichen Erklärung des früheren Mitglieds des Auswärtigen Ausschusses des polnischen Sjems, Kurt Gräbe, für die Verteidigung im Nürnberger „Wilhelmstraßen“-Prozeß zur Verfügung gestellt wurde. Der Zeuge war von 1922 bis 1936 ununterbrochen Abgeordneter des polnischen Sjems. Er ist in Karniczewo, Kreis Gnesen, Bezirk Posen, geboren. Der Zeuge betont, wie seit der Gründung des polnischen Staates nach dem Ersten Weltkrieg, sich der deutsch-polnische Gegensatz von Jahr zu Jahr verschärfte und daß daran besonders die scharfe und teilweise terroristische Haltung von Polen gegenüber der großen deutschen Minderheit die Schuld trägt. Weiter berichtet er, über die Erfolge der militärischen polnischen Aufrüstung und die militärische Überlegenheit Polens gegenüber Deutschland bis nach 1933. Dann hebt er wörtlich folgende Tatsachen hervor:
„Es steht außer Zweifel, daß Polen von Anfang an eine aktive antideutsche Politik getrieben hat, die mit den von Deutschland abgetretenen Gebieten noch nicht zufrieden war. Ich kenne aus jener Zeit (es muß etwa im Jahre 1931 gewesen sein) eine amtliche Denkschrift des polnischen Auswärtigen Amtes mit dem Titel ‚Ziele der polnischen Außenpolitik‘, die in ganz genauen Angaben von der erstrebten Expansion nach Westen handelte. In dieser Denkschrift wurde als zu erstrebende Westgrenzen schon damals die Oder-Neiße-Linie bezeichnet. Die einzige Einschränkung bestand darin, daß der Verfasser jener Denkschrift zur Beschwichtigung der Nachbarn aus der deutschen Beute an Litauen drei Kreise an der Memelgrenze und an die Tschecho-Slowakei den Glatzer Kessel abtreten wollte. Meine Kollegen und ich faßten den Inhalt der Denkschrift als eine außerordentliche Bedrohung Deutschlands auf und befürchteten bei der feindseligen Haltung der Polen schon damals eine kriegerische Auseinandersetzung. Die Erziehung des polnischen Volkes fand in einem durchaus antideutschen Sinne statt. Es war allgemein bekannt, daß die polnische Jugend im Haß gegen Deutschland erzogen wurde. Gerade die damalige Schwäche Deutschlands hat diesen Chauvinismus in Polen groß werden lassen, weil man hoffte, auf billige Weise seine Expansionsziele zu erreichen.“
(Bolko Frhr. v. Richthofen; „Kriegsschuld 1939 - 1941, Der Schuldanteil der anderen“, S.76)
Wenn ich mich des polnischen Danktelegramms an die Monarchen von Deutschland und Österreich-Ungarn erinnere, deren Truppen mit ihrem Blut die Gründung eines polnischen Staates erst ermöglichten, dann frage ich mich, ob dieses Volk der Polen inzwischen nicht doch reif für die Irrenanstalt geworden ist. Als mit dem Frieden von Brest-Litowsk, geschlossen am 3. März 1918, Rußland auf Livland, Kurland, Litauen, Estland und Polen verzichten mußte und Polen — vom russischen Joch befreit — einen selbständigen Staat errichten konnte, versprachen die Polen in einem Danktelegramm den Völkern beider Monarchen ewige Treue. Hier der Wortlaut des nicht lange währenden Treueschwurs polnischer Patrioten:
„An diesem Tage, wo das polnische Volk erklärt, daß es frei sei und einen selbständigen Staat mit eigenem König und eigener Regierung erhalten wird, durchdringt die Brust eines jeden freiheitsliebenden Polen das Gefühl der Dankbarkeit gegen diejenigen, die es mit ihrem Blute befreiten und zur Erneuerung eines selbständigen Lebens berufen haben. Daher senden wir den Ausdruck unserer Dankbarkeit und die Versicherung, daß das polnische Volk seinen Bundesgenossen die Treue zu bewahren im Stande sein wird. …“
Wie aber sah diese „polnische“ Treue aus, als das geschlagene Deutschland mit dem „Diktat von Versailles“ gezwungen wurde, auf die von dem in Paris unter Dmowski und Paderewski tätigen „Nationalkomitee“ geforderten Teile Ostdeutschlands zu Gunsten Polens zu verzichten, auf Gebietsteile, die über achthundert Jahre von Deutschen bewohnt und in denen Polen, wenn überhaupt, dann nur die Minderheitdarstellten? Alles Schnee von gestern! Auch das nach Pilsudski reindeutsche Ostpreußen wollten sie uns damals schon rauben, bekamen es aber noch nicht zugesprochen.
Pilsudski zu Stresemann über sein „Kindheitserlebnis“ (10.10.1927):
„Sehen Sie Herr Minister, das habe ich schon als Kind gewußt. Da sind wir Kinder oft von unserer litauischen Heimat aus über die damals russisch-deutsche Grenze mit unserem Vater nach Ostpreußen gefahren. … über die Grenze, die nicht nur zwei Länder, sondern zwei Welten schied: So ganz anders erschien uns das benachbarte Ostpreußen, in dem alles deutsch war, selbst die Masuren, die damals noch mehr als heute ihren slawischen Dialekt sprachen. Nein, Ostpreußen ist ein unzweifelhaft deutsches Land. Das ist von Kindheit an meine Meinung, die nicht erst einer Volksabstimmung bedurfte. Und daß dies meine Meinung ist, können sie ruhig Ihren Ostpreußen in einer öffentlichen Versammlung in Königsberg zur Beruhigung mitteilen.“
Diese uns Ostpreußen, die wir damals wieder einmal in Ängst uns Schrecken vor einer polnischen Annexion unserer Heimat lebten, verpaßte Beruhigungspille des polnischen Staatsmannes war, wie der polnische Treueschwur von 1918, auch nur von kurzer Wirkung.
Im gleichen Jahr (1927) erschien nämlich auf dem polnischen Büchermarkt das Buch eines polnischen Generalstabsoffiziers, einem militärisch Untergebenen des Marschall Pilsudkis, in dem Henryk Baginski seinen Lesern die polnischen Bedingungen für einen Frieden in Europa bekannt gab. In „Poland and the Baltic“, das in Polen immer und immer wieder neu aufgelegt wurde, um den Polen diese Bedingungen für alle Zeiten einzutrichtern, lesen wir:
„Solange wird nicht Frieden in Europa herrschen, bis nicht alle polnischen Länder vollkommen an Polen zurückgegeben sein werden, solange nicht der Name Preußen, da er ja der Name eines schon lange nicht mehr vorhanden Volkes ist, von der Karte Europas getilgt sein wird, und solange nicht die Deutschen ihre Hauptstadt Berlin weiter nach Westen verlegt haben.“
Mit Tilgungs-Drohungen gegenüber Deutschland sind Polen schnell bei der Hand, wie wir es bei dem „Helden von Danzig“, dem späteren Staatspräsidenten von Polen, Lech Walesa, gesehen haben.
Die „polnischen“ (?) Länder, die Panje Baginski für Polen zurückhaben wollte, sind den Landkarten von Polen zu entnehmen, die im Sommer 1939 in Warschau feilgeboten wurden, und die beim Betrachten, jeden Besucher Polens in Erstaunen versetzte und wähnen ließ, sich in einem gewaltigen Irrenhaus zu befinden, wie der belgische Journalist Ward Hermanns feststellte:
„Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe Berlins, weiter Böhmen, Mähren, die Slowakei, und ein riesiger Teil Rußlands und das gesamte Baltikum in der überaus reichen Phantasie der Polen schon annektiert sind, muß denken, daß Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist.“
Am 24. April 1855 schon schrieb Karl Marx in der „Neuen Oderzeitung“ (Frankfurt a. d. Oder):
„Panslavismus ist eine Bewegung nicht für nationale Unabhängigkeit. Er ist eine Bewegung, die ungeschehen zu machen strebt, was eine Geschichte von tausend Jahren geschaffen hat, eine Bewegung, die sich nicht verwirklichen kann, ohne die Türkei, Ungarn und eine Hälfte Deutschlands von der Karte wegzufegen, … die, sollte sie dies Resultat erreichen, seine Dauer nicht sichern kann, außer durch Unterjochung Europas.“
(Bolko Frhr. von Richthofen: „Kriegsschuld 1939 — 1941, Der Schuldanteil der anderen“, Arndt-Verlag, Vaterstetten, 1975, S. 78)
Britische Einsichten:
Der Engländer Russel Grenfell über die englische Garantie für Polen vom 31. März 1939:
„Eine Garantie ist an sich bereits eine Herausforderung: Sie fordert den Gegner öffentlich heraus, die Garantie zu mißachten und die Konsequenzen zu tragen. Ist sie einmal ausgesprochen, so ist es für den Gegner kaum noch möglich, sich um eine friedliche Lösung seines Streites mit dem garantierten Lande zu bemühen, will er nicht den Eindruck erwecken, daß er sich einer Erpressung füge. Eine Garantie kann deshalb gerade zu dem größeren Konflikt anreizen, den sie vorgeblich verhindern soll.“
(Russel Grenfell: „Bedingungsloser Haß?“, 1955, S. 98)
Der englische Militärschriftsteller Liddel Hart in seinen Lebenserinnerungen:
„Die Garantie an Polen war der sicherste Weg, frühzeitig eine Explosion und einen Weltkrieg herbeizuführen. Sie verband ein Höchstmaß von Versuchung mit offenbarer Provokation. Sie veranlaßte Hitler, die Sinnlosigkeit einer solchen Garantie an einem außerhalb der Reichweite des Westens liegenden Land zu beweisen, während sie die eigensinnigen Polen noch weniger geneigt machte, irgendeine Konzession an ihn in Erwägung zu ziehen; gleichzeitig nahm sie Hitler die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, ohne sein Gesicht zu verlieren.“
(„Deutsche Hochschullehrer-Zeitung“ II/1966, S. 31)
Polenmarschall Rydz-Smigly Mitte Juni 1939:
„Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.“
Diese Aussage bestätigt Lutz Mauve, dessen Vater einen größeren Waldbesitz in der Nähe von Kielce in Polen besaß. Als polnischer Staatsangehöriger war er 1939 polnischer Fähnrich-Feldwebel, also Offiziersanwärter. Im Juni oder Juli 1939 fand eine von ihm besuchte Versammlung polnischer Offiziere, Reserveoffiziere und Offiziersanwärter in der Gegend zwischen Krakau und Kattowitz statt, wo Rydz-Smigly den Versammelten Polens Kriegswillen offenbarte.
Am 31. August 1939 (12.45 Uhr) gibt die polnische Regierung ihrem Botschafter in Berlin, Joseph Lipski, diese kriegsauslösende Weisung:
„… Lassen Sie sich unter keinen Umständen in sachliche Diskussionen ein; wenn die Reichsregierung mündliche oder schriftliche Vorschläge macht, müssen Sie erklären, daß Sie keinerlei Vollmacht haben, solche (Friedens-) Vorschläge entgegenzunehmen oder zu diskutieren. …“
(Birger Dahlerus: „Der letzte Versuch“, München 1948, S. 113)
Damit endeten zwanzig Jahre Frieden in Europa, und unser Kontinent wurde in einem 76monatigen mörderischen Krieg, an dem sich fast die ganze Welt beteiligte, zerstört. 55.293.500 Menschen verloren dabei ihr Leben, in einem Krieg, den der amerikanische Historiker David L. Hogan als unnötig bezeichnete. Nur die beiden Kriegstrommler Churchill und Roosevelt überlebten ihn.
Zu vermeiden wäre der Krieg eventuell gewesen, wenn wir, (die Deutschen) weiterhin der Ausrottung unserer Landsleute in Polen tatenlos zugesehen hätten. Das aber konnten wir nicht, so wie es kein anderes vor demselben Problem stehende Volk auch nicht gekonnt hätte!
Schon vor Hitler, am 15. Juni 1932 befaßte sich das Britische Oberhaus mit der brutalen polnischen Minderheitenpolitik, die Lord Cecil als „das Gewissen der Menschheit erschütternd“ bezeichnete.
Höhepunkt der polnischen Mordorgien an wehrlosen Deutschen war, nachdem der Traum vom raschen Marsch nach Berlin ausgeträumt war (als Rache dafür?), der „Bromberger Blutsonntag“:
„Am 3. September 1939 nach Christi Geburt, am dritten Tage des Polnischen Krieges, verkündete Warschau einen Rundruf. Es hieß darin kurz, daß Anweisung Nr.59 sofort durchzuführen sei. Es war in Wirklichkeit die Aufforderung dazu, schon lange bestehende Proskriptionen (Ächtungslisten) durchzuführen. Nach diesem Rundruf stürzte sich das polnische Volk, von seinen (im totalen Chaos zurückflutenden) Soldaten samt ihren Offizieren dazu angetrieben, auf alle Deutschen, ermordete innerhalb weniger Tage 60.000 Menschen. Nur wenige wurden erschossen, die meisten wurden tierisch erschlagen, auch Leichenschändungen kamen in großer Zahl vor. …“
(Edwin Erich Dwinger: „Der Tod in Polen — die volksdeutsche Passion“, Jena, 1940, S. 8)
Heute, im Zeitalter der Maximierung von Zahlen der von Deutschen (angeblich) Umgebrachten, und der Minimierung von Zahlen deutscher Opfer, wird die Zahl von 60.000 Toten des „Bromberger Blutsonntags“ natürlich angezweifelt. Es sei eine Zahl, die Goebbels erfunden habe, meinen unsere Gutmenschen, die „Politisch Korrekten“ des deutschen Volkes. Und weil die das meinen, hat das deutsche Volk es zu glauben, ohne zu hinterfragen. Wer hinterfragt, der ist ein Revanchist, ein Neonazi, ein Rechtsradikaler, ein Ewiggestriger. Wir Teilnehmer am Polenkrieg dagegen, halten die Zahl von 60.000 ermordeten Deutschen noch für untertrieben. Von deutscher Seite angestellte Nachforschungen konnten bis Ende des Krieges nicht abgeschlossen werden, und die polnische Seite hat (verständlicherweise) kein Interesse an der Aufklärung der Verbrechen ihrer Vorfahren und Bestrafung der Täter. Anders dagegen die deutsche Justitia. Deren Staatsanwälte sind beim Klettern auf ihrer Karriereleiter regelrecht gierig auf die Verfolgung potentieller Kriegsverbrecher, auch wenn diese noch so alt, noch so krank und noch so gebrechlich sind. Daß sie dabei auch kranke und gebrechliche Greise in den Knast schicken, die nichts anderes getan haben, als die Haager Landkriegsordnung es ihnen erlaubt, nämlich, Vergeltung zu üben an feigen Überfällen von Partisanen und von anderen Zivilpersonen (aus dem Hinterhalt) auf deutsche Soldaten, mit vielen Toten im Gefolge, das berührt diese Sorte von mit der „Gnade der späten Geburt“ beglückten Juristen nicht im geringsten. Es dürfte beim derzeitigen Zustand der deutschen Justitia nur eine Frage der Zeit sein, bis wir von den auf solche Fälle geilen Medien auch noch über Strafverfahren unterrichtet werden von Kriegsverbrechen, begangen von schon in ihren Gräbern selig schlummernden angeblichen Übeltätern.
London, 2. September 1939 — ein „Geständnis auf Gegenseitigkeit“:
Ein Abgeordneter der Arbeiterpartei fragt im Unterhaus den britischen Außenminister Lord Halifax: „Haben Sie noch Hoffnung?“ — „Wenn Sie Hoffnung auf Krieg meinen, dann wird Ihre Hoffnung morgen erfüllt sein!“ — „Gott sei Dank!“ erwiderte der Vertreter der Arbeiterpartei.
(Prof. Michael Freund: „Bis zur Stunde kein Friede“, in „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ Nr. 201 vom 1. September 1959)
London in der Nacht vom 2. zum 3. September 1939 — ein frommer Engländer betet:
„Ich kann mich entsinnen, wie ich in der Nacht, bevor wir endlich (!) den Krieg erklärten, auf die Knie sank und betete: ‚O Gott, bitte, laß uns morgen in den Krieg gehen!‘“
Also berichtete — noch immer froh über diese „Gebetserhörung“ — Lord Ismay, Sekretär des Empire-Verteidigungsrates, bei einem Dinner für Präsident Eisenhower am 1. September 1959 im Winfield House in London, in der Zeitung „New York Herald Tribune“ vom 2. September 1959.
Adolf Hitler in einem Brief an den französischen Ministerpräsidenten Edouard Daladier am 27. August 1939:
„Ich, Herr Daladier, kämpfe dann mit meinem Volk um die Wiedergutmachung eines uns zugefügten Unrechts und die anderen um die Beibehaltung desselben.“
(„Deutsche Weißbücher“, Bd. II, 1940, Nr. 461)
London, 3. September 1939: Rede des britischen Außenministers Lord Halifax am Tage der englisch-französischen Kriegserklärung an Deutschland:
„Jetzt haben wir Hitler zum Kriege gezwungen, so daß er nicht mehr auf ‚friedlichem‘ Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann!“
(„Nation Europa“ 1954, 1, S. 46)
Kurz darauf Churchill im englischen Rundfunk:
„Dieser Krieg ist ein englischer Krieg und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands!“
(Sven Hedin, „Amerika im Kampf der Kontinente“, 1943, S. 175; Hans Grimm: „Warum — woher — aber wohin?“, 5. Auflage, S. 350)
Duff Cooper, Erster Lord der Admiralität und britischer Minister für wirtschaftliche Kriegführung, ergänzte diese Erklärung Churchills am 25. April 1940 noch mit den Worten:
„Der kommende Friedensvertrag muß viel härter und mitleidsloser werden als Versailles. Wir dürfen keinen Unterschied machen zwischen Hitler und dem deutschen Volk!“
(Pater E.J. Reichenberger: „Wider Willkür und Machtrausch“,1955, S. 114)
Noch deutlicher die englische Antwort an einen Beauftragten des „Deutschen Widerstandes“ auf die Frage nach den englischen Bedingungen für Deutschland, wenn es dort gelinge, Hitler zu beseitigen:
„Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt!“
(Peter Kleist: „Auch Du warst dabei“, 1952, S. 370)
Wenn dennoch am 20. Juli 1944 — mitten in der schwersten Zeit des Krieges — von Seiten dieses Widerstandskreises das Attentat auf das Staatsoberhaupt durchgeführt wurde, dann dürfte dies nur aus einer Geisteshaltung zu erklären sein, wie sie nach den Worten eines evangelischen Theologen deutlich wird:
„Mein Kreis verfolgte den Vormarsch der Alliierten mit größter Freude“, denn „ein nationalsozialistischer Sieg wäre für uns die größte Niederlage — dann lieber ein verwüstetes Deutschland!“
So berichtet der berühmte Schweizer Theologe Universitäts-Professor Karl Barth in seinem Buch „Zur Genesung des deutschen Wesens“, 1945, S. 98).
Und noch einmal Winston Churchill:
„Im Krieg ist die Wahrheit so kostbar, daß sie nie anders als mit einer Leibwache von Lügen auftreten sollte!“
Stalin und seine Mitarbeiter fanden an dem Bonmot, als es übersetzt wurde, großen Gefallen. So endete die offizielle Sitzung in heiterer Stimmung.
(Churchill: „Der Zweite Weltkrieg“, 5. Buch, Bd. II — Nach: Robert Vansittard, „Black Record“, London, 1941, S. 75)
Shakespeare und die Kriegsschuldpropaganda:
Universitäts-Professor Charles Callan Tansill:
„In Nürnberg wurden Männer gehängt, weil sie die Sprengung der mit nationalem Haß legierten Ketten geplant hatten. Kein Wort fiel über die Pseudo-Staatsmänner, die in Versailles den Hexentrank bereitet hatten, durch den die Gemüter der Deutschen vergiftet wurden.“
(Tansill: „Die Hintertür zum Kriege“, 1957, S. 49)
Der bereits genannte Leiter der britischen Abteilung des jüdischen Weltkongresses Maurice Perlzweig in einer Rede in der Langside Hall in London am 27. November 1949:
„Es war der Jüdische Weltkongreß, der für die Abhaltung der Nürnberger Prozesse gesorgt hat, für die er erfahrenen Rat und sehr wertvolle Beweismittel lieferte — der weitgehende Verbindungen während des Krieges hatte, daß sie sich selbst in das Deutsche Auswärtige Amt erstreckten, ja, daß er Informationen bekam, lange bevor der britische Secret Service oder der amerikanische Geheimdienst sie bekam.“
(„Jewish Chronicle“, London, am 16. Dezember 1949)
Der französische Historiker Prof. Dr. Paul Rassinier, Sozialist, Widerstandskämpfer und einstiger KZ-Insasse von Buchenwald:
„Wenn aber die Anfänge des Krieges 1939-1945 tatsächlich im Versailler Vertrag liegen — wer wird dann leugnen, daß die Frage nach der Verantwortlichkeit erneut zu prüfen ist und daß die dreizehn Prozesse in Nürnberg … neu aufgerollt werden müssen?“
(Rassinier: „Was ist Wahrheit oder Die unbelehrbaren Sieger“, 1963, S. 204)
USA-Historiker Hermann Lutz:
„Für uns ist es eine unumstößliche Tatsache, daß der Zweite Weltkrieg im Vertrag von Versailles wurzelt. Wollt Ihr Deutsche diese Tatsache nicht vertreten?“
(Lutz: „Verbrechervolk im Herzen Europas?“, 1958, S. XVII)
H.E. Barnes, amerikanischer Geschichtsphilosoph, 1951:
„Ich kenne kein anderes Beispiel in der Geschichte dafür, daß ein Volk diese nahezu wahnsinnige Sucht zeigt, die dunklen Schatten der Schuld auf sich zu nehmen an einem politischen Verbrechen, das es nicht begangen hat, es sei denn, jenes Verbrechen, sich selbst die Schuld am Zweiten Weltkrieg aufzubürden.“
(Dr. Conrad Rooster: „Der Lügenkreis um die deutsche Kriegsschuld“, 1976, Max Dorn Presse, Offenbach am Main)
Und Thomas Mann 1919 in seinem Buch: „Betrachtungen eines Unpolitischen“:
„Die Tatsache besteht, daß die deutsche Selbstkritik bösartiger, radikaler, gehässiger ist als die jeden anderen Volkes, ein schneidend ungerechte Art der Gerechtigkeit, eine zügellose Herabsetzung des eigenen Landes nebst inbrünstiger kritikloser Verehrung anderer.“
(Dr. Conrad Rooster: „Der Lügenkreis um die deutsche Kriegsschuld“, 1976, Max Dorn Presse, Offenbach am Main)
Mit seiner (widerlegten) Weisheit, „wer die Alleinschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg bezweifelt, zerstört die Grundlage der Nachkriegspolitik“, schuf ein an der Universität Tübingen lehrender Professor — also ein Gelehrter — Theodor Eschenburg heißt diese Koryphäe, die Voraussetzungen für eine Politik der Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland, und ist damit für die inzwischen auf 1,5 Billiarden Euro aufgelaufene Staatsverschuldung verantwortlich, die wir unserer Jugend zum Tilgen vererben werden müssen, weil unsere Politiker zwar firm sind im Machen von Schulden, aber impotent im Tilgen derselben. Durch die vielen geschnürten und noch zu schnürenden Hilfspakete für notleidende Banken dürfte die 2 Billiarden-Marke bald überboten werden, und dabei die Pro-Kopf-Verschuldung von derzeit 19.272 Euro, die, auch wenn keine neuen Schulden gemacht werden (eine Utopie), allein durch die nicht weniger geringen Zinsbelastungen ständig von Minute zu Minute steigt. Für das Jahr 2010 ist eine Neuverschuldung von 80 Milliarden Euro schon angesagt. Ob es dabei bleibt, ist fraglich!
Es ist genau dasselbe Rezept, einen Krieg zu erzwingen, 1914 wie 1939:
Einst angeblich wegen Serbien und angeblich um der „verletzten“ belgischen „Neutralität“ wegen — später angeblich Polens wegen, dem man, um sicher zu gehen, ebenfalls vorher die „Garantie“ gibt, um dann den geeigneten Vorwand zur Kriegserklärung zu haben! Und es ist fast langweilig: Alle 25 Jahre dasselbe — ein eingekreistes Deutschland, ein unterlegenes Deutschland, ein an allem schuldiges Deutschland. Und die Gegner sind genau dieselben — wie ihre Methoden, ihre Propaganda, Ursachen und Wirkungen zu manipulieren und zu vertauschen, wie ihre Ziele: „Deutschland wird zu stark — wir müssen es vernichten!“ Das ist der Schlüssel zu allem. Und seine Umhüllung: „Ich tu' das Üble, schrei' dann selbst zuerst…!“
Alle die unentwegt noch laufenden und nach dem Willen der noch Regierenden wahrscheinlich bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag weiterlaufen sollenden „Kriegsverbrecher-Prozeße“, „Prozesse wegen Verbrechen wider die Menschlichkeit“ usw. haben den dreifachen Sinn: unser verleumdetes Volk noch weiterhin vor aller Welt zu diffamieren, auf solche Weise immer neue „Wiedergutmachungs“-Milliarden von uns zu erpressen und schließlich immer wieder den „Indizienbeweis“ zu führen, daß ein Volk, das solcher Verbrechen fähig ist, dementsprechend auch fähig gewesen sein muß, den Krieg zu verursachen. Und da es also, wie nunmehr „erwiesen“, dazu fähig war, hat es ihn auch verschuldet! Was zu beweisen war. Da sind sich ihrer Aufgabe bewußte Historiker, der Nachwelt die Geschichte so darzustellen, wie sie gelaufen ist, aber nicht so, wie es der Zeitgeist will, anderer Meinung. Sie haben erforscht, daß Deutschland mit viel Geduld darum bemüht war, den Frieden zu erhalten, und Polen Vorschläge über Vorschläge zur Beilegung des erst durch Versailles geschaffenen Konflikts gemacht hatte, aber in Warschau auf taube Ohren stieß.
Daß es mit dieser Gaunerlogik gelungen ist, ein ganzes Volk zu verdummen — denn dies ist das deutsche Wort für „umerziehen“ —, ist das Beschämendste dabei!
Alles was seit 1945 in unserem Lande und mit unserem Volke geschah und noch immer geschieht, findet seine „Rechts“-Begründung in der behaupteten Kriegsschuld Deutschlands, deren einwandfreier Beweis bis heute noch nicht geführt wurde. Diese Behauptung aber wird in über sechzigjähriger „Umerziehung“ durch öffentliche Meinungsmache, durch Schulen und Jugenderziehung, unserem Volke noch immer suggeriert. Zu welchem Zwecke, wurde bereits gezeigt. Wird hier nicht endlich von Regierung und Parlament her, die nach dem von ihnen beschworenen Grundgesetz doch verpflichtet sind, ihre „Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren und „Schaden von ihm zu wenden“, und diese ihre Pflichten „gewissenhaft zu erfüllen“, auch „gewissenhaft“ gehandelt, so droht der Jugend unseres Volkes ein Sklavenleben ohne Zukunft. Hieraus erwächst auch die Aufgabe und die Pflicht der doch vom Volke bezahlten Lehrer und Hochschullehrer, zumal der Geschichtslehrer. Sind diese denn selber alle dieser „Umerziehung“ zum Opfer gefallen? Oder ist die persönliche Feigheit größer als die Verpflichtung ihrem hohen, verantwortungsvollen Berufe gegenüber?
Dazu:
Eine Forderung des Deutschen Autorenrates mit Begründung:
„Politische Korrektheit ist die Diktatur von Tabus und Meinungen, deren Urheber oft nicht festgestellt werden können. Denn die ‚politisch korrekt‘ Denkenden glauben zu wissen, was moralisch ist, und erheben ihre Ansicht zum Dogma der Rechtgläubigen. Sie schließen andere Meinungen als unkorrekt aus, schränken damit die freie Diskussion ein und errichten Tabus, wo ihre Argumente schwach sind. Daß man diese Tabus verletzt hat, merkt man daran, daß nicht
mit
vernünftigen Argumenten
geantwortet (wird), sondern daß moralisch Verdächtige ins Abseits gestellt werden. …
Die Welt braucht frei und selbständig denkende Menschen, die gegen den Strom von Vorurteilen schwimmen, und die mutig für ihre Überzeugung eintreten, auch wenn sie damit gegen weithin anerkannte ‚politisch korrekte‘ Gebote verstoßen.“
(Jan Udo Holey: „Die Akte Jan van Helsing“, Anna Deus Verlag, 1999, S. 10)
Und Johann Wolfgang Goethe schrieb 1828 an seinen Freund Eckermann:
„Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“
(Richard W. Eichler: „Unser Geisteserbe“, Grabert-Verlag Tübingen, 1995, S. 152)
Ab und zu findet man ja auch Deutsche, die gegen den Strom von Vorurteilen schwimmen, sofort aber in die Knie gehen, wenn unser Wächterrat, („Zentralrat der Juden ‚in‘ Deutschland“) mit dem Zeigefinger drohend, sich anmaßt, unserem Volk den Weg vorzuschreiben, den es nicht zu verlassen hat. Und diesen Weg kennen unserer Politiker genau!
Die unvoreingenommene Kriegsursachenforschung ist nicht nur ein sittliches Recht jedes Universitätshistorikers, sondern seine „verdammte Pflicht und Schuldigkeit“ — auch wenn dadurch „die Grundlage der Nachkriegspolitik zerstört“ wird! Es geht um Leben und Zukunft unseres Volkes und seiner Jugend — allein danach hat sich eine deutsche Politik, die den Namen Politik wie die Bezeichnung deutsch mit Recht tragen soll, zu richten. Das allein ist die Pflicht aller in Deutschland für Politik Verantwortlichen vor ihrem Volke wie vor seiner Geschichte.
Der Weimarer Staat gab im nationalen Interesse des gesamten deutschen Volkes Millionenbeträge für die deutsche Kriegsursachenforschung aus, begrüßte dankbar die freiwillige Mitarbeit ausländischer Forscher dabei, und feierte diese zumeist aus dem einstigen Feindlager kommenden ehrlichen Wahrheitssucher in öffentlicher Ehrung. Bei uns suchen nach wie vor bezahlte Subjekte die Lüge von der deutschen Kriegsschuld mit allen noch so schmutzigen Mitteln aufrechtzuerhalten, obwohl kein denkender und ehrlicher Mensch in der Welt mehr daran glaubt — zum Ekel eben dieser Welt! Das Hirnrissigste in der heutigen Zeit, ist, daß der, der die Geheime Geschichte, die nach Honoré de Balzac die wahren Ursachen der Ereignisse birgt, kennt, und entsprechend dem Rat Goethes und des Deutschen Autorenrats handelt, von „Politisch Korrekten“, die (noch) in der Majorität sind, verfolgt, und von den Gerichten in den Knast gesteckt wird, womit Artikel 5 GG „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten“, zur Farce wird.
Eines US-Präsidenten Erkenntnis:
„Man kann alle Leute eine Zeitlang, manche Leute für alle Zeit zu Narren machen, aber niemals alle Leute für alle Zeit.“
(Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA, am 8. September 1858, laut Eichler: „Unser Geisteserbe“, Grabert-Verlag Tübingen, 1995, S.224)
Über Lüge und Wahrheit
Friedrich II, der Große:
„Die Wahrheit hat weder Waffen nötig, um sich zu verteidigen, noch Gewalttätigkeit um die Menschen zu zwingen, an sie zu glauben. Sie hat nur zu erscheinen, und sobald ihr Licht die Wolken, die sie verbergen, verscheucht hat, ist ihr Sieg sicher.“
(Eichler: „Unser Geisteserbe“, Grabert-Verlag Tübingen, 1995, S. 238)
George Orwell, „1984“:
„Und wenn alle anderen die von der Partei aufgezwungene Lüge angenommen hatten — wenn alle Berichte gleich lauteten — dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“
(Eichler: „Unser Geistes Erbe“, Grabert-Verlag Tübingen, 1995, S. 238)
Hermann Hesse in „Das Glasperlenspiel“:
„Wenn im Kampf der Interessen und Schlagworte die Wahrheit in Gefahr kommt, ebenso entwertet, entstellt und vergewaltigt zu werden wie der Einzelmensch, dann ist es unsere einzige Pflicht zu widerstehen und die Wahrheit, das heißt das Streben nach Wahrheit, als unseren höchsten Glaubenssatz zu retten.“
(Eichler: „Unser Geisteserbe“, Grabert-Verlag Tübingen, 1995, S. 238)
Selbst der polnische Edelkommunist, Wladislaw Gomulka, hat später für die Wahrheit plädiert, sie während seiner Amtszeit jedoch unterdrückt:
„Der Wahrheit kann man nicht entgehen. Wenn man sie unterdrückt kommt sie als gefährliches Gespenst wieder.“
(Bolko Frhr. v. Richthofen: „Kriegsschuld 1939-1941“, Arndt-Verlag Vaterstetten, 1975, S. 60)
Und vor diesem Zurückkommen der Wahrheit als Gespenst, zittern heute alle unsere Politiker!
Ich halte es mit der Wahrheit und beherzige daher eine mich überzeugende jüdische Volksweisheit:
„Glaube nicht, worüber man dir verbietet zu reden.“
Und mit der Weisheit des jüdischen Philosophen und Arztes Moses Maimonides:
„Eine Aussage, deren Richtigkeit durch Beweismittel nachgewiesen werden kann, unterliegt keiner Meinungsverschiedenheit, Leugnung oder Ablehnung; nur ein Ignoranten würde ihr widersprechen, und solcher Widerspruch wird als ‚Leugnung eines demonstrierten Nachweises‘ bezeichnet. Fakten werden nur von jenen angezweifelt, die vollkommen erwiesene Dinge ignorieren.“
Zum Schluß noch eine Anmerkung zu den Ursachen des polnisch-deutschen Krieges und wie sie im Nachkriegspolen gedeutet werden:
Entgegen den im vorstehenden Beitrag aufgezeigten Kriegsursachen, halten die Nachwuchspolen an dem Ammenmärchen vom „Polnischen Unschuldslamm“ fest, auch heute noch, nach siebzig Jahren. Muß man sie denn wirklich für so blöd halten, nicht erkennen zu können, wer die wirklich Schuldigen am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sind? Ihre Vorfahren, wer denn sonst? Die Frage ist mit einem klaren „Ja“ zu beantworten, denn sie faseln immer noch von einem „Überfall“ durch den übermächtigen deutschen Nachbarn, gewissermaßen als Schlag aus heiterem Himmel auf ihr völlig ahnungsloses Land. Vergessen wird von ihnen, oder es wurde ihnen nicht beigebracht, daß ihr Land seit dem 31. März 1939, dem Tag der englischen Polengarantie, sich in einer ständig gesteigerten Kriegsstimmung befand, daß in zahlreichen Aufsätzen und Leserbriefen in Zeitung der Krieg dringend gewünscht, vom polnischen Klerus gar herbeigefleht wurde, daß durch Aktionen wie die Meldung zu einem Kommando „lebender Torpedos“ nach mißverstandenem japanischen Vorbild und durch Vorträge polnischer Offiziere, die die Qualitäten polnischer Soldaten in den Himmel hoben und die deutsche Ausrüstung als minderwertig bezeichneten (unterernährte Soldaten, Panzer aus Pappmaché u.a.), eine Stimmung erzeugt wurde, die von einem raschem Marsch nach Berlin träumen ließ.
Was sagte da doch Ludwig Uhland:
„Das ist der Fluch des unglücksel'gen Landes, wo Freiheit und Gesetz darniederliegt, daß sich die Besten und die Edelsten verzehren müssen in fruchtlosem Harm, daß, die fürs Vaterland am reinsten glüh'n, gebrandmarkt werden als des Landes Verräter.“
Könnte auch für die heutige Zeit geschrieben sein!