BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 92  ¦  Januar – April 2010


Merkels Personalpolitik

von Siegfried Neubacher

Was sich Frau Merkel im Fall Hohmann/Günzel leistete, hätte nicht einmal ein Diktator gewagt; jemanden entlassen ohne ihn anzuhören, das ist schlechter Stil und einer Dame absolut unwürdig!

Die Personal­politik in der jetzigen kleinen Koalition versinkt zunehmend im Chaos. Die Fehl­einschätzungen der Regierung zum Afghanistan­krieg führten zum Rücktritt des General­inspekteurs der Bundeswehr. Auch der Rücktritt des Verteidigungs­ministers war unum­gänglich. Diesen Posten aber mit dem Wirtschafts­minister von Guttenberg zu besetzen, ist geradezu aben­teuerlich. Er ist zwar eloquent, ob er aber mehr Ahnung von Strategie und Taktik hat als seine Vorgänger, darf mit Recht bezweifelt werden. Seine Fehl­einschätzung der Bombar­dierung von zwei entführten Tank­last­wagen, die auf einer Sandbank fest­saßen, läßt jedenfalls diese Vermutung zu!

Weitere Beispiele ver­heerender Personal­politik: Ex-Innen­minister Schäuble ließ die heimat­treue Jugend verbieten. Seine Begründung lautete etwa so: Die heimat­treue Jugend mußte verboten werden, weil sie sich für den Erhalt des deutschen Volkes ein­setzte. Dies sei ein ver­brecher­isches Zeug! Dieser Mann ist nun auf dem Stuhl des Finanz­ministers; na ja, dort kann er kaum größeren Schaden anrichten, als auf dem Stuhl des Innen­ministeriums. Die Bundeswehr gegen das eigene Volk schießen zu lassen oder Jumbojets mit hunderten unbe­teiligten Insassen im Falle einer Ent­führung durch die Luft­waffe vom Himmel zu holen. Das ist nun nicht mehr möglich. — Hoffentlich.

Als Finanz­minister ist er mit Sicher­heit auch nicht besser als Waigel, Eichel oder Steinbrück; denn diese machten nur neue Schulden, und das kann jeder Grund­schüler auch mit seinem Handy.


Weiteres aus der Girls-Fraktion:

Die jüngste Familien­ministerin Kristina Köhler, 32 Jahre alt, ledig. Von Geschichte, Familie und Bevölkerungs­politik keine Ahnung, ganz wie ihre Vor­gängerin auch. Dies lassen jeden­falls ihre Äußerungen in der Öffent­lichkeit zu. Einzige Quali­fikation: Frau Köhler sagte einmal mit 14 Jahren: „Ich möchte einmal Bundes­kanzler werden“. Kaum zu glauben, nun ist es bald soweit!! Das Küssen und das Lächeln wird sie sehr schnell lernen; was braucht man mehr in „Absur­distan“?

Auch das Verschieben der Ursula von der Leyen an die Spitze des Arbeits­ministeriums erweckt eher den Eindruck: Frau Merkel geht mit Menschen um, wie ein Schach­spieler mit seinen Figuren.

Was hat sich die Kanzlerin dabei gedacht Wester­welle zum Außen­minister zu machen? Das ist doch sehr gefährlich! Angenommen, Herr Wester­welle macht mit seiner Quasi-Frau in einem anständigen Staat oder gar in einem islam­istischen Staat einen Besuch, dann wird er höchst­wahr­scheinlich auf offener Straße verprügelt (siehe Volker Beck, MdB). In diesen Fällen könnte der Gefährte von Westerwelle ja eine Burka (Ganz­körper­verhüllung mit Seh­schlitz) tragen, was beiden einen aus­reichenden Schutz gewähren würde!

Falls nun der Eindruck entstanden ist, das oben Geschilderte sei eine Satire, so muß ich heftig wider­sprechen. Nein, das ist die reinste Berliner Real­politik!

Siegfried Neubacher


UDH Nr. 92

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