BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 93  ¦  Mai – August 2010


Bewußtsein und Traum

von Eckhard Schäfer

Was ist Bewußtsein? Es ist der Wachzustand und unser Beurteilungsvermögen der Dinge.

Das freilich hängt wesentlich vom Erkenntnisniveau ab. Unsere Triebfedern sind nur zum Teil verstandesbedingt. Im allgemeinen kommen sie aus der “Tiefe“. Was ist Traum?

Hier machen sich Erlebnisse selbständig und führen ihr eigenes Leben. Nur höchst selten stimmen da die Ereignisse mit denen der Bewußtseinswirklichkeit überein.

Im Gegenteil! Es ist festzustellen, daß bekannte Personen ganz anders aussehen — im Traum. Zumeist kommen bekannte Personen gar nicht vor.

Man kann sagen, daß sich die Gefühlsereignisse, und nur diese, untereinander vermengen und ihre neuen Bilder manifestieren. Diese Gefühlsereignisse sind die der Furcht, der Freude, der Wünsche. Ihre Vermengung und Formung demgemäßer Bilder hängt auch von körperlichen Sensationen ab, die wir in den Schlaf mit hinübernehmen.

So können Personen und Gesichter auftreten, die im wirklichen Leben niemals vorhanden waren; das ist das Erstaunliche! Es ist also die Vermengung der Sensationen, die die neuen Gestalten formt.Inwieweit telepathische Einflüsse vorliegen, kann nur gemutmaßt werden, mithin durch das Buch „Der 7. Sinn der Tiere“ von Rupert Sheldrake (weiland), im Ullstein-Buch. Es ist nun auch bekannt, daß im normalen Leben ganz unvermutete Reaktionen auftreten können aus dem Unbewußten von „noch nicht verarbeiteten“ Ereignissen.

Dieses Formen ganz neuer Gestalten im Traume, die mit Gestalten der Wirklichkeit gar nichts zu tun haben, muß uns nachdenken lassen über Phänomene der Biologie wie: Woher wissen Blumen, daß sie Kelch und Stempel dem Hinterleib von Hummeln anzupassen haben, um befruchtet zu werden — und dergleichen mehr.

Die Lebensphänomene müssen offenbar eine Aura haben jeweils, die sich untereinander beeinflussen? Seitdem es die Handys gibt, die Nutzung der elektromagnetischen Strahlen, was ja ein Wunder ist, müssen wir neu nachdenken über das Sein des Verborgenen. Was geht wo vor, daß nach Kriegen mehr Jungen geboren werden als Mädchen?

So kann man sagen; Bewußtseinszustand — das ist die Bewußtheit mehr oder weniger gemäß dem Wissensstand, wobei die Aktualität der Ereignisse des Lebenskampfes Tag für Tag Verfälschungen erzeugt.

Traum — das ist der Zustand des Seins, sich neue Symbole, Gestalten und Ereignisse bildend, denn Gefühle sind das eigentliche Leben.

Vielleicht hatten jene Urmenschen die größere Nähe zum Sein, weil größere Nähe zur Natur! Wissend können wir zurückfinden — sofern der sogenannte Lebenskampf nicht totdrückt.

Große Komponisten wie J. S. Bach, L. v. Beethoven und Gustav Mahler haben Tore aufgemacht. Man muß neu nachdenken! Vielleicht sind Dinge, die sich zwischen den Dingen ereignen, die eigentliche Wahrheit des Seins.


Liebe Freunde
wer von uns hat nicht schon mal Träume gehabt? Wenn wir uns erinnern sind die in diesen Träumen agierenden Personen und Ereignisse in den allermeisten Fällen uns aus dem alltäglichen Leben nicht in Erinnerung.

Unser Freund Eckhard Schäfer hat zu diesem Thema unter der Bezeichnung Das Got — Eine Perlustration des Seins in Gedankensplittern auf 12 DIN A 4 Seiten zusammengefaßt. Wer in diese „Gedanken“ mit einsteigen will, kann ein Exemplar bei uns, gegen Portogebühr, bestellen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 93

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