BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 93  ¦  Mai – August 2010


Griechische Staatspleite — aber phantastische Reparationsforderungen an Deutschland!

von Erwin Arlt

“Wie kann Deutschland die Frechheit besitzen, unswegen unserer Finanzen zu denunzieren, wenn es noch immer keine Entschädigung für die griechischen Opfer des 2. Weltkrieges gezahlt hat?“ Dem so fragenden Oppositionsführer der bis 2008 regierenden, liberalen „Neuen Demokraten“ und dem Athener Vize-Regierungschef Theodoros Pangalos, die beide unlängst die „antideutsche Keule“ schwangen, brauchen dringend Nachhilfeunterricht. Wie sich so eine Kampagne stets ankurbeln läßt, lernten Theodoros Pangalos und seine Mitstreiter ganz leicht und rasch von Israel, das mit Wiedergutmachungsforderungen reiche Erfahrungen hat. Im Radiosender BBC verstieg er sich sogar darauf, daß Deutschland die griechische Wirtschaft ruiniert und Tausende Griechen während des 3. Reiches ermordet hätte.

Auch hätten die bösen Deutschen das griechische Gold und Geld weggenommen und nie zurückgezahlt. Das griechische Gold und das Geld kam auf Umwegen über Ägypten treuhänderisch nach London zur Bank von England. Nach Kriegsende 1945 kehrte das Gold und auch das Geld wieder nach Griechenland zurück. Das Gold wurde bei der Bank von Griechenland eingelagert, das Geld kam wieder in Umlauf. Allen griechischen Politikern sei ins Stammbuch geschrieben, daß sie zuallererst einmal den „Vertrag zwischen der BRD und dem Königreich Griechenland über Leistungen zugunsten griechischer Staatsangehöriger, die von nationalsozialistischen Verfolgungsmaßnahmen betroffen worden sind, vom 18. März 1960“, also schon vor 50 Jahren mit 115 Millionen DM entschädigt wurden. Nach Artikel III des besagten Vertrages sind alle Reparationsfragen zwischen der Bundesrepublik Deutschlnd und Griechenland abschließend und endgültig geklärt. Das geht in die Köpfe griechischer Politiker anscheinend noch immer nicht hinein. Sie wollen es einfach nicht wahrhaben. Aber sie sollten es schleunigst zur Kenntnis nehmen! Uns Deutschen sind auch die antideutschen Aktionen von 2001 noch gut in Erinnerung, als griechische Gerichte das deutsche Goethe- Institut und das deutsche Archäologische Institut in Athen zur Pfändung freigegeben hatten.

Da dies aber nach internationalen hoheitlichen Rechten nicht zulässig ist, nahm man in Griechenland dann doch davon Abstand. Neuerliche Vollstreckungspläne über Italien hat Deutschland mittlerweile mit einer Klage beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag pariert.

Ein Land, in dem jeder Bürger im Jahr durchschnittlich 1.355 Euro für Bestechungsgelder bezahlt, das jahrelang seine Staatsbilanzen mit Hilfe von amerikanischen Banken systematisch gefälscht hat, um sich den Eintritt in die EU zu erschleichen, sollte mit Schuldzuweisungen und Reparationsforderungen ganz vorsichtig und still sein und sich vornehm zurückhalten! Das Elf- Millionenvolk der Hellenen leistet sich 1 Million vom Staat Abhängiger. Der öffentliche Bereich ist überdimensional aufgebläht. Tausende von neuen Staatsposten entstanden noch bis vor kurzem durch Klientelwirtschaft. Wie zu lesen war, erscheint ein Großteil der Staatsangestellten nicht einmal zum Dienst, was nur im Rahmen einer Feuerwehrübung auffiel. Da hätten Leute anwesend sein müssen, die an der Arbeitsstelle noch nie gesehen wurden.

Wer in Deutschland 35 Jahre arbeitet, erhält 61 % des durchschnittlichen Nettoeinkommens. Die Griechen können nach nur 15 Jahren Erwerbstätigkeit mit 111 % rechnen.

Und nun kommt die EU ins Spiel, die das alles zuläßt und auch Frau Kasner, die BRD-Bundeskanzlerin Merkel, steht am Pranger. Noch vor einigen Monaten fabulierte die Kanzlerin, daß Griechenland seine Hausaufgaben selbst erledigen muß und die BRD keine deutschen Steuergelder für das selbstverschuldete Finanzchaos leisten werde; entsprechend tönten die Minister großkotzig in der Öffentlichkeit.

Vor wenigen Wochen ließ man dann mit der Begründung die Katze aus dem Sack, daß eine Staatspleite nicht nur Griechenland in den Abgrund ziehe, sondern die ganze EU und der Euro gefährdet seien. Das Staatsdefizit Griechenlands liege bei 12,7 %, dann nach kurzer Zeit auf einmal bei 13,6 %. Finanzexperten in Berlin gehen aber davon aus, daß die Pleite-Griechen noch viel mehr Finanzspritzen brauchen. Griechenland hat allein bei der BRD 43 Milliarden Euro Schulden. Die Hellenen und die anderen EU-Länder „erwarten natürlich“, daß Deutschland diese Mittel bereitstellt, nämlich in Wirklichkeit 16,8 Milliarden Euro, ab 2012 dann über 30 Mrd. Euro im Jahr.

So soll also Deutschland ausgebeutet und gemolken werden, und die EU und die Bundeskanzlerin wehren dieses Bubenstück nicht mit aller Kraft und Schärfe ab, um das deutsche Volk, also das eigene Vaterland zu schützen und so wie es im Eid der Regierenden steht, den alle Abgeordneten geschworen haben, und „Schaden von ihm zu wenden.“

Wenn diese astronomische Verschuldung nicht nur Griechenlands, sondern auch Irlands, Spaniens, Portugals und auch Englands nicht gestoppt wird, ist die Frage durchaus berechtigt und aktuell, ob Deutschland die EU verläßt und den Euro abschafft und die gute alte Deutsche Mark wieder einführt. Das deutsche Volk ist nicht mehr bereit, diese Ausbeutung noch länger mitzumachen und zu ertragen. Wir wollen nicht länger der Zahlmeister Europas sein!

Deshalb rufen wir nach Art. 20 GG alle deutschen Bürger zum Widerstand gegen diese EU-Ausverkaufspolitik auf! Der Lissabon-Vertrag ist ein Knebelungsvertrag für die europäischen Länder und Staaten.

Unsere Souveränität ist auf das Höchste gefährdet. Ein Ausscheiden aus der EU und dem Euro wäre auch ein Signal an die anderen Länder, es Deutschland gleichzutun. Um wieder Herr im eigenen Haus zu werden, ist dieser Schritt über kurz oder lang unbedingt notwendig! Das deutsche Volk und auch die anderen Völker und Länder sind absichtlich nie gefragt worden, ob sie ihre Souveränität abgeben wollten zu Gunsten eines imaginären, freimaurerischen EU-Staates und erst recht nicht, ob sie die nationalen Währungen für den Euro eintauschen wollten.Weil die Herrschenden wußten, daß sie bei einer Volksabstimmung auf die Nase fallen, haben sie eine solche ganz undemokratisch und mit äußerst faulen Ausreden in Europa nicht zugelassen. Aber hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!!!


UDH Nr. 93

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