BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 93  ¦  Mai – August 2010


Vertreibung

Geschichtsunterricht am Beispiel der Realschule

An die Konrektorin der Realschule
Frau Se.
67480 Edenkoben


Sehr geehrte Frau Se.!

hiermit möchte ich Sie recht herzlich bitten, den beigefügten Brief an die Geschichtslehrerin meines Sohnes Georg Maikranz, Klasse 10 D, Frau S., weiterzuleiten. Ich möchte Sie persönlich bitten, daß Sie diesen Brief auch lesen und ihn dementsprechend bewerten. Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen an Sie

Hochachtungsvoll W. Maikranz


Sehr geehrte Frau S.,

in Bezug auf den Vortrag meines Sohnes am 03. Juni 2009 möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:

  1. Über das Thema, über welches mein Sohn referiert hat, halte ich, Wolfgang Maikranz, Vorträge über mindestens 2 Std.
  2. Die Vertreibung meiner Mutter und meinen Großeltern fand nach dem 8. Mai 1945 statt, und zwar im Frühjahr des Jahres 1946.
  3. Es kann nicht sein, daß Sie behaupten, daß die Vertreibung den 2. Weltkrieg als Ursache hat (siehe Prof. Doktor Bracht, Breslau/Lemgo „Preußen und Deutschland heute nach dem öffentlichen Recht“).
  4. Die Vertreibung meiner Landsleute ist von langer Hand vorbereitet worden, siehe die Fakten, die mein Sohn in seinem Referat vorgetragen hat (z.B. Westmarkenverein).
  5. Der „Chauvinismus“ der Polen ist ja weitgehend bekannt (siehe Aktuelle Lage in Bezug auf „Zentrum gegen Vertreibung“).
  6. Die Vertreibung meiner Landsleute aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße war bisher die brutalste Vertreibung, die die Menschheit je gesehen hat, siehe Zitat des amerikanischen Botschafters Bruns in Berlin 1945.
  7. Nun frage ich Sie, als im Westen geborene, warum mußten wir Ostdeutsche, nach dem Waffenstillstand, so brutal unter den Siegermächten leiden? (Sowjets und den Polen).
  8. Als Beispiel gebe ich Ihnen zu denken, an meinem Haus in Alt-Jauer, Kreis Jauer, Reg. Bezirk Liegnitz, steht die Jahreszahl 1936. Wenn ich durch Edenkoben laufe, steht an vielen älteren Häusern eine wesentlich ältere Jahreszahl. Die Menschen, die in diesen Häusern wohnen, dürfen ihr Eigentum weiter nutzen.
    Warum darf ich mein Eigentum nicht nutzen?
  9. Und zum Schluß möchte ich Ihnen sagen, daß selbst sogar ausländische Historiker den 2. Weltkrieg nicht als Auslöser der Vertreibung sehen. (David Irving (Engländer) und der amerikanische Chefankläger in den sog. „Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen“).
  10. Für weitere Informationen in Bezug auf die Vertreibung der Deutschen aus den deutschen Ostgebieten, jenseits von Oder und Neiße, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.
  11. Mitteldeutschland ist nicht Ostdeutschland, Ostdeutschland ist nicht Polen. Breslau, Königsberg, Danzig und Memel sind deutsche Städte wie Berlin.
  12. Wenn Sie irgendwelche Bildungslücken haben in Form der 68er Generation, Professor Adorno Frankfurter Schule, unter der Sie wahrscheinlich studiert haben, bitte ich Sie zu bedenken, daß Benno Ohnesorg von der Staatssicherheit der sog. “DDR“ erschossen wurde und dadurch die sog. Revolution in Westdeutschland ausgelöst wurde. Dieses ist eine Tatsache, der Sie nicht widersprechen können, weil es von der Birkler-Behörde amtlich festgestellt wurde.
  13. Wenn Sie diesem Wahn der 68er nachhängen, tun Sie mir persönlich sehr leid.

In Erwartung Ihrer schriftlichen Antwort verbleibe ich mit heimatverbundenen ostdeutschen Grüßen und Schlesien Glückauf.

Wolfgang Maikranz


UDH Nr. 93

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