BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 94/95  ¦  September – Dezember 2010


BRD — Bunte Republik Deutschland

von Erwin Arlt

Mit der „Bunten Republik Deutschland BRD“, hatte der zurückgetretene Bundespräsident Horst Köhler nichts am Hut, auch wenn er sich ein besonderes auswärtiges Ziel gesetzt hatte, Afrika zu entwickeln. Auch die Grünen-Allüren waren jedenfalls nicht sein Ding.

Das wiederum kann man von dem im dritten Wahlgang zäh gewählten neuen Bundespräsidenten Christian Wulff nicht behaupten. Er erfüllt durchaus das Anforderungsprofil der „Multikulturellen Gesellschaft“ und der „political correctness“ auf jeden Fall. Sein Profil ist bei allem bürgerlichen Getue eher ein angepaßtes grün-links-alternatives, als ein verfassungskonformes, die deutsche Nation, das Vaterland aller Deutschen, nach innen und nach außen zu vertreten.

Er hat ja auch schon eigenartige Signale gesetzt, wie die Berufung der Türkin Aygül Özkan als niedersächsische Integrationsministerin, die den Journalisten als erste Amtshandlung gleich einen Maulkorb verpassen möchte, was sie über Ausländer, Integration und in welcher Art Sprache sie etwas zu schreiben haben. Die Jounalisten haben das natürlich abgelehnt und mit Recht!

In seiner Antrittsrede sprach Wulff von „unserer bunten Republik Deutschland“, wo der Reichstag doch verhüllt werden müßte, wie vor 15 Jahren durch den Künstler Christo. Dann stellt der neue Bundespräsident die rhetorische Frage, wann es denn endlich selbstverständlich sein werde, daß ausländische Kinder die gleichen Aussichten haben, ob sie nun „Yilmaz oder Maier“ heißen.

Schon eigenartig, diese Einführungs-Vorstellung eines neuen deutschen Bundespräsidenten!

Stellen wir also gleich einmal klar, aus ethnischen Gründen wird es niemals gleich sein, ob ein Mensch Yilmaz oder Maier heißt. Sollte es ihm und seinen Nachkommen gelingen, sich zu assimilieren, so geht das in Ordnung.

Das setzt aber voraus, daß ein Volkskörper nicht über Gebühr mit fremden Wesen aus anderen Kulturkreisen und aus anderen Völkern überfrachtet wird, denn das wäre der sichere Volkstod! Hier setzt allerdings unsere massive Kritik ein, denn so wie jetzt uns absichtlich die massenhafte Einwanderung von noch dazu Armutsflüchtlingen aus aller Welt zugemutet wird, vorwiegend Farbige, der kann es mit dem deutschen Volk nicht gut meinen! Da sitzen die umgekehrten Rassisten an den Schalthebeln, die in ihrer radikalen Ausprägung bei Demos „Deutschland verrecke“ plärren und „Harris do it again“!

Da müssen wir natürlich deutlich nachfragen, was der neue Bundespräsident Wulff für eine eigenartige Amtsinterpretation, also für ein Amtsverständnis an den Tag legt, wenn ihm die Ausländer wichtiger sind als die eigenen deutschen Landsleute und sein eigenes Volk.

Über dem Reichstag zu Berlin steht die Mahnung „Dem deutschen Volke“ und nicht der „Multikulturellen Gesellschaft“, und in seinem Amtseid schwört er, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und nicht von irgendeiner „Multi-Kulti-Gesellschaft!“

Wulff aber tut schon in seinen ersten Amtshandlungen das Gegenteil von seinen Verfassungspflichten. Die Einwanderung, die Vermischung und die multikulturelle Gesellschaft sind keinesfalls Verfassungsziel, und daran hat sich auch ein neuer Bundespräsident zu halten.

Es ist ja ohnehin schon schlimm genug, daß der Bundespräsident nicht vom deutschen Volk gewählt werden darf! Eine Entmündigung des eigenen Volkes! Hier hätte Wulff ein weites Betätigungsfeld, alles vorzubereiten und zu unternehmen, daß das Volk den Bundespräsidenten hinkünftig wählen darf.

Hier würde er sich bleibende Verdienste erwerben. Dabei sollte er sich die gesetzlichen Vorschriften über die Wahl des Bundespräsidenten und seine Aufgaben in unserem Nachbarland Österreich vornehmen, insbesondere die Artikel 60 — 68 der österreichischen Verfassung und hierfür Vorschläge für die bundesdeutsche Gesetzgebung darüber an die zuständigen Organe, also an Bundesrat und Bundestag machen, um auch dem Bundespräsidenten mehr Befugnisse zu übertragen.

Dabei dürften Relikte der ehemaligen Besatzungsmächte keinerlei Rolle mehr spielen, nach fast 70 Jahren seit dem Endes des zweiten Weltkrieges. Nach Auffassung der Besatzer sollte Deutschland ja möglichst wenig Macht haben, und der Bundespräsident sollte nur eine Art „Grüß-Gott-Onkel“ sein.

Daß das natürlich damals reine Siegerwillkür war, ist allen klar. Es ist aber heute nicht mehr angebracht, diese Siegerauflagen noch weiter mit uns herumzuschleppen. Auch hier also kann Bundespräsident Wulff beweisen, daß sich Deutschland ein Stück Souveränität zurückerkämpft.

Die Unkenrufe der ewiggestrigen Vergangenheitsbewältiger darf er getrost beiseiteschieben, denn diese „species“ würde auch nach 100 Jahren noch gerne die Besatzungsmaßstäbe anlegen und weiter Vergangenheit bewältigen, zumindest die des Nationalsozialismus und weniger die der DDR!

Es wäre wohl auch ein Zeichen, daß sich das teilwiedervereinigte Deutschland endlich loslöst von der Fischerschen These, daß nur Auschwitz überhaupt die Gründung der BRD rechtfertigt.

Nicht also die Abwicklung Deutschlands ist vonnöten, das in einem bürokratischen Monstrum, ohne demokratische Legitimation und ohne eigenes Staatsvolk aufgeht, sondern die Stärkung Deutschlands in allen seinen Strukturen ist die Aufgabe der kommenden Zeit.

Das schleichende Abwickeln und die Stück für Stück-Abtretung von Souveränitätsrechten an diese EU ist der falsche Weg, denn die EU in der jetzigen Form und auch der Euro werden nicht ewig leben. Das hat kein Geringerer als der amerikanische Währungshüter, Allan Greenspan, schon vor Jahren prophezeit.

Dann aber ist der seine Staatsbürger und sein Volk schützende Nationalstaat wieder wichtiger denn je, und das kann er aber nur sein, wenn er — auch bei aller wirtschaftlichen Zusammenarbeit — seine Rechte behält oder eben wieder zurückerhalten muß!

Das alles sollte ein weitblickender, vorausschauender neuer Bundespräsident in seinem Amt bedenken. Dann wird er auch vom deutschen Volk geachtet und als wirklicher Repräsentant des Volkes empfunden.

So empfindet und denken auch die anderen Länder und Völker um uns herum, die ihre Repräsentanten, ihre Königshäuser und ihr Volkstum nicht an der Kasse der EU abgeben wollen. Wir müssen das durch die Schädigung der Umerziehung erst wieder lernen!


UDH Nr. 94/95

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