BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 96  ¦  Januar – April 2011


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Liebe Freunde,
in diesen Wochen wird erneut die Sehnsucht nach der guten alten DM in Umfragen deutlich.

Wir haben lange vor Einführung des Euro in der Öffentlichkeit unsere Argumente für den Erhalt unserer DM vorgetragen. Ob hier in unserer Zeitung „Unsere Deutsche Heimat“, ob im Internet oder auf den Straßen und Plätzen in Bonn und Baden-Württemberg.

Der Betrug an uns deutschen Schaffenden war offensichtlich — jedoch die Menschen glaubten den Gauklern. — Und so kam es wie es kommen mußte. Der Wert des uns zur Verfügung stehende Einkommens wurde halbiert. Die Preiserhöhungen verringerten noch weiter das uns zum Leben notwendige Einkommen. — Und dies ist noch lange nicht das Ende der Ausbeutung des deutschen Volkes — und jeder von uns ist ein Angehöriger des deutschen Volkes. Blicken Sie bitte auf die Rückseite unserer Zeitung: „Bis in die dritte Generation müßt ihr fronen!“ ist eine Momentaufnahme. Die Gier unserer „Freunde“ ist unermeßlich.

Mit der Fesselung unseres Volkes durch die EU mit den dazu gehörigen Verträgen von Lissabon usw. wurden Möglichkeiten geschaffen die Arbeitskraft des deutschen Volkes abzuschöpfen; bis auf den Tiefstand der Entwicklungsländer. Erst wenn wir für unsere Arbeitskraft nur noch trockenes Brot kaufen können wird auch die Leistungsfähigkeit so weit absacken, daß es sich für unsere „Freunde“ nicht mehr lohnen wird uns auszubeuten.

Zurück zur Gegenwart. Es hat in der Welt immer Verletzungen von Verträgen gegeben. — Und wenn es letztendlich durch Kriege erfolgte. In diesem Jahrhundert sind Verträge nicht mehr das Papier wert, auf dem sie geschrieben wurden. So ist auch der Vertrag von Lissabon eine Farce. Nach Kassenlage der EU werden einzelne Punkte des Vertrages außer Kraft gesetzt. Daß da irgendwann einmal unterschrieben worden war, daß jeder Staat innerhalb der EU für seine Schulden selber aufkommen muß - Schnee von gestern. Die europäische Zentralbank EZB wird zur Bad-Bank umfunktioniert. Die Schulden, angefangen bei Griechenland, über Irland und die mit Sicherheit auflaufenden von Portugal, Spanien, Italien, wenn nicht sogar die von Frankreich, werden durch den 750 Milliarden-Rettungsschirm nicht aufgefangen werden können. Abgesehen davon, worin besteht dieser Rettungsschirm? Hat da irgend einer der Bürgen wenigstens einen Teil des Betrages in die EZB eingezahlt? Mir ist nichts derartiges bekannt. Unsere schlauen Gaukler werden anführen: Der Sinn einer Bürgschaft besteht darin, daß diese erst bei Inanspruchnahme bedient werden muß. — Nur, wer weiß denn, daß zu diesem Zeitpunkt die Bürgschaftsgeber flüssig sind?

Welche Volkswirtschaft der beteiligten Länder in der EU, oder gar im Kreis der Euro-Länder hat dann im Geldumlauf entsprechende Deckung durch Leistungen? Was sind die Ausfuhren der deutschen Volkswirtschaft in die USA und der dafür erlöste Dollar wirklich Wert? — Nachdem davon ausgegangen werden kann, daß der Dollar mindestens nur zu einem siebtel durch Leistungen der US-Volkswirtschaft gedeckt ist.

Welcher dieser Gaukler der BRD beweist uns, daß die Exporterlöse sich in der deutschen Volkswirtschaft realisieren? Unser deutsches Volk hat über drei Generationen geschuftet — denn darin sind wir wirklich Weltmeister — und der Schuldenberg beträgt ca. zwei Billionen. (Genaue Angaben können nicht beigebracht werden, weil die Angaben von vor ca. sechs Monaten stammen.) Das heißt, jeder Staatsbürger der BRD hat pro Kopf, vom Säugling bis zum Greis ca. 23 000.00 Euro Schulden.

Unter der Überschrift dieses Artikels wurden von uns im Internet unter anderem veröffentlicht:
…ein Werbe-Spruch der Bildzeitung. Er soll die Leser dazu bewegen, sich auf Grund der von Bild veröffentlichten „Fakten“ seine Meinung zu bilden. Wie hieb- und stichfest sind diese Fakten zum Beispiel bei der Veröffentlichung am 15. Mai 2010 unter dem Schlagwort „Finanzkrise“ mit der Untertitelung „Brauchen wir die D-Mark wieder?“ Ohne mit der Wimper zu zucken werden 47 % Staatsbürger, die lt. einer Allensbach-Umfrage die D-Mark zurückhaben wollen, mit der Überschrift geschockt: „Heute würde die D-Mark Millionen Arbeitsplätze vernichten!“

Als Faktenlage wird im wesentlichen die Exportabhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland angeführt. Kein Gedanke daran, daß seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland die Wirtschaft Narrenfreiheit hatte und nur ihrem Profitstreben ohne Rücksicht auf die nationale Volkswirtschaft der BRD folgte.

Die Frage drängt sich auf: Ist diese Staatsform noch geeignet den Interessen der deutschen Staatsbürger zu dienen?

Horst Zaborowski


UDH Nr. 96

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