BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 96  ¦  Januar – April 2011


Was steckt hinter der Bundeswehrreform?

Ein souveränes Land achtet auf die Sicherung seines Staatsgebietes. Dazu gehört unter anderem neben einer professionellen Außenpolitik eine ununterbrochene Aufrechterhaltung seiner Verteidigungsfähigkeit. Allein unter diesem Blickwinkel betrachtet ist die Bundesrepublik Deutschland kein souveränes Land. Das Außenministerium ist in seiner Handlungsfähigkeit durch mehrere „Nebenaußenminister“ und der Bundeskanzlerin eingeschränkt. Auch die Person des derzeitigen Außenministers bietet keine Gewähr für eine der Bundesrepublik Deutschland und dem deutschen Volk angemessene Vertretung in der Welt. Zum Teil liegt es in der Person des derzeitigen Außenministers begründet. Seine starke Einbindung in das Tagesgeschäft eines Parteivorsitzenden ist ein Hindernis, das durch professionelle Unterstützung durch das Außenministerium in etwa kompensiert werden könnte. Die Person selbst, insbesondere mit ihren privaten Neigungen bietet keine Gewähr für eine konfliktarme Führung des Amtes eines Außenministers der Bundesrepublik Deutschland.

Kommen wir zu dem erfolgreichsten Nebenaußenminister, unserem Sonnyboy mit der Funktion des Bundesverteidigungsministers. Waren es noch Zeiten, als der Spruch eines seiner Vorgänger „Die Bundesrepublik wird am Hindukusch verteidigt“ nicht ernsthaft unser Land und Volk beunruhigen konnte.

Die von diesem Adligen mit den guten Verbindungen zu den Befehlsgebern in Washington in Gang gesetzte Bundeswehrreform ist ein Alarmzeichen.

Die Bundeswehr hat keinen eigenen Generalstab. Sie ist durch die Einbindung in NATO und EU nicht mehr in der Lage, ihrem grundgesetzlichen Auftrag, die Bundesrepublik Deutschland zu verteidigen, nachzukommen.

Erinnern wir uns: Es waren schon einmal Adlige, die glaubten, unserem deutschen Volk einen Dienst zu erweisen, indem sie mit dem Feind kooperieren wollten. Viele unserer Kameraden haben diese Aktionen mit ihrem Leben bezahlen müssen.

Falls einige unserer Freunde der Meinung sein sollten, daß die Befehlshaber in Washington nicht unsere Feinde sind, beachten Sie bitte die immer noch bestehende Feindstaatenklausel in der UNO.

Wer gibt uns die Gewähr dafür, daß beim Zusammenbruch des Euro und einem sich daraus entwickelnden Austritt der Bundesrepublik Deutschland aus EU und NATO unsere lieben Nachbarn friedlich bleiben, sollte der Selbstbedienungsladen Bundesrepublik Deutschland dann nicht mehr zur Verfügung stehen?

Wir wären als Land und Volk völlig schutzlos. Aus schmerzvoller Erfahrung wissen wir, daß die auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland sich befindenden Ausländer kein Hindernis für ein Massaker durch unsere „Befreier“ wären.

Bedingt durch die praktische Abschaffung der Wehrpflicht ist in Notzeiten keine Verteidigung mehr zur organisieren. Die in der Welt verstreut sich im Einsatz befindenden „Berufs-Söldner“ könnten nach ihrem Eintreffen in der Bundesrepublik Deutschland allenfalls unsere Leichen beerdigen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 96

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