BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 96  ¦  Januar – April 2011


Leserbriefe:

Kriegstote

Wieso haben wir als einziges Volk auf dieser Erde ein Problem mit den Kriegstoten des Zweiten Weltkrieges, also noch nach 65 Jahren? Kein anderes Volk und keine andere Regierung hat diese „Sorgen“. Man läßt diese Opfer in Frieden ruhen, auch „doktert“ man nicht immer wieder an der Zahl der Opfer herum.

Hier ein Beispiel an dem japanischen Volk. Dort gedenkt man jedes Jahr dieser Opfer. Bei Abwurf der Atombombe am 6. August 1945 auf Hiroschima hat man 140.000 Tote festgestellt, bei der Gedenkstunde am 6. August 2009 nannte man auch wieder diese Zahl.

Bei uns hat man im Laufe der Zeit die nach verschiedenen, auch ausländischen Angaben, um etwa 250.000 Tote waren, auf 25.000 Tote „reduziert“; vor vier Jahren waren es noch 35.000 Tote. Warum können wir 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht so „normal“ sein wie die anderen Völker?

Ich kehrte als 19jähriger nach zwei Verwundungen aus dem Krieg zurück, leider nicht in meine Heimat. Ich habe oft gesehen, wie schnell viel junges Leben auf beiden Seiten vernichtet wurde.

Auch diese Menschen wollten leben. Daher kann ich es nicht verstehen, daß man bei uns als kultiviertem Volk daraus Probleme macht. Es ist beschämend.


Teilung Oberschlesiens 1922

Nach der Teilung Oberschlesiens im Jahre 1922 wurden bei uns in Ost-Oberschlesien die Lehrer und viele Beamte gegen polnische „Fachkräfte“ ausgetauscht. Die Polen brachten auch ihre Kinder mit, die mit uns die Schule besuchten. Doch diese Kinder der „Polen-Elite“ vertrugen sich nicht besonders gut untereinander. Oft in den Pausen haben sie sich „gerauft“ (geprügelt). Wir Einheimischen mischten uns nicht ein. An einem Tage war es wieder soweit, der Kampf dauerte nicht lange, der Schwächere verließ das Feld, lief einige Meter und drehte sich dann um, rief dem „Sieger“ aber zu: „Du bist dumm wie ein Deutscher“. Ich erzählte meiner Mutter davon, sie beruhigte mich. Doch diesen Spruch hat man bei uns oft gehört. Zwischen damals und heute liegen 75 Jahre. Heute muß ich leider manchmal feststellen, daß diese polnischen Jungs damit garnicht Unrecht hatten, nur die Personen haben sich geändert. Es sind keine Jugendstreiche.

„Die Deutschen sind am tapfersten wenn sie gegen einander kämpfen“ — Beispiele gibt es genug.

Florian Mierzwa


Kriegsgräberfürsorge

Münchener Merkur
Red. Leserbriefe
Paul Meyer Str. 2-4
80336 München
27.10.2010
Betr.: Haussammlung für die Kriegsgräberfürsorge

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Angehöriger des Jahrgangs 1920 habe ich 17 Jahre an der Haussammlung für die Kriegsgräberfürsorge mit wachsendem Erfolg teilgenommen. — Häufig wurden DM 10,00 gespendet.

Von zwei Soldatinnen im Kreis Starnberg hörte ich jetzt, dass man ihnen oft in Haushalten mit jüngeren Familien nichts spendet und ihnen schon sagte, man finanziert keinen Krieg!

Diese Einstellung liegt auch daran, dass in den Medien häufig nicht auf die Sammlung hingewiesen wird, um auch einem höchsten deutschen Gericht zu widersprechen, das die Behauptung „Soldaten sind Mörder!“ als zulässig billigte! — Wer in der Welt soll dann noch Achtung vor uns haben?!

Ein Soldat jeder Nation ist im Kriegsfall verpflichtet, sein Land unter Einsatz seines Lebens zu verteidigen!

Dass uns der Krieg 1939 auch laut dem britischen Außenminister Lord Halifax aufgezwungen wurde, weiß leider auch unsere Kanzlerin nicht!
Für die Gräberpflege unserer gefallenen Soldaten zu spenden, sollte für jeden Deutschen selbstverständlich sein! — Ihre Gräber sind schließlich die besten Mahner für den Frieden!
Und noch eins! Meine Generation zog — von Ausnahmen abgesehen — 1939 nicht in den Krieg, um Hitler und sein Regime zu verteidigen, sondern um das Reich vor der schon 1936 von Churchill angedrohten Vernichtung zu bewahren.



Sie liegen im Westen und Osten…
…
Sie liegen verscharrt und versunken
im Massengrab und im Meer.
Aber es leben Halunken,
Die ziehen noch über sie her!
…
Paul Bethe


Liebe Freunde,
diese Halunken sitzen in den höchsten Ämtern der Bundesrepublik Deutschland. Wie das Urteil über „Soldaten sind Mörder“ offenkundig macht.

Dieselben Halunken in der politischen Klasse der BRD, die dem Urteil zujubelten, waren Jahrzehnte zu feige, den Einsatz der Bundeswehr auf fremden Territorien als das zu benennen, was es war und bis auf den heutigen Tag ist — Krieg.

Und unser Superstar von Verteidigungsminister möchte die letzten Schranken, die durch das Völkerrecht gesetzt sind, einreißen. Nach dem Motto „was stört mich mein Grundgesetz von gestern“.

Eine Verteidigung unserer deutschen Heimat ist Aufgabe deutscher Soldaten. Ein Söldnerheer, eine nachgebaute Fremdenlegion zur Verteidigung von Interessen raffgieriger Kapitalisten ist nicht die Aufgabe junger deutscher Menschen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 96

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