BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 96  ¦  Januar – April 2011


Sie lügen und lügen

von Erwin Arlt

Nicht nur Walter Ulbricht, der erste Minister­präsident der DDR und 1. Sekretär des Politbüros der SED, also der kommunistischen Partei in der damaligen sowjetischen Basatzungszone Deutschlands, hat gelogen und erklärt: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer in Berlin zu errichten“, und kurze Zeit später gab er den Befehl dazu. Am 13. August 1961 wurde sie dann im Eiltempo errichtet. Somit war Berlin 28 Jahre durch den „anti­faschistischen Schutzwall“ in Ost- und Westberlin geteilt.

Deutschland als Ganzes wurde seit Gründung von BRD und DDR seit 1949 geteilt gehalten, mit allen bekannten Begleit­erscheinungen und Sperranlagen. Beide deutsche Staaten hatten eine willfährige „Regierung“ der jeweiligen Besatzungsmächte. Erst im Oktober/November 1989 konnte durch die Öffnung des „eisernen Vorhangs“ und die „Glasnost-Politik“ des sowjetischen Präsidenten Gorbatschow die Teil­wieder­vereinigung erreicht werden.

Es log auch der erste Bundes­kanzler der BRD, Konrad Adenauer, vielfach, als er ständig erklärte, eine deutsche Wieder­vereinigung wäre nicht möglich, nur die „Sowjets“ würden sie verhindern. Und er log weiter, wir müßten uns auf Gedeih und Verderb dem Westen unter alliierter Führung ausliefern und auch wieder eine deutsche Armee unter ihrer Führung und unter ihrem Befehl aufbauen. Diese Politik von ihm — Adenauer — sei alternativlos.

Es folgten also Jahrzehnte der Aufrüstung und des kalten Krieges. Alle west­deutschen Lizenz­parteien folgten mehr oder weniger dieser Direktive. Unter Willy Brandt-Frahm folgten dann die Ost-West Abrüstungspolitik und vor allem diverse Verzichts­verträge der BRD, was wohl die alliierten Mächte sicher wohlwollend beobachteten. Nach all' den Aussagen stand die Wieder­vereinigung nicht auf der Tagesordnung, nicht auf der „Agenda“ der Weltgeschichte.

Über Helmut Schmidt bis Helmut Kohl wollten selbst westdeutsche Politiker, Gesellschafts­kritiker, Soziologen und ewige Vergangen­heits­bewältiger bis hin zu Gerhard Schröder und seinem famosen, links­extremistischen Straßen­kämpfer-Außen­minister, die Wiedervereinigung nicht mehr.

Die linksgrüne Schickeria schließlich brachte es fertig, ein Klima in der BRD zu erzeugen, das Wieder­vereinigungs­politik als faschistisch bezeichnete und somit Positionen der damaligen SED-Hierarchie nachvollzog.

Die Zwei­staaten­theorie war nun beiderseits des „Eisernen Vorhangs“ in den 70er und 80er Jahren geboren. Alle System­politiker wurden darauf eingeschworen, versteht sich.

Erst als Franz-Josef Strauß unter großem Kopfschütteln auch seiner eigenen Anhänger der DDR einen Kredit über 2 Milliarden D-Mark gewährte, wußte man insgeheim, daß die DDR schon mal am Tropf hing und alleine nicht mehr existieren konnte.

Hiesige Polit-Hiwis logen auch jetzt noch fleißig bis 1989/90 bezüglich Wiedervereinigung. Erst amerikanische Präsidenten forderten an der Berliner Mauer die Sowjets auf, die Mauer zu öffnen.

Auch Helmut Kohl log fleißig weiter, daß die Wieder­vereinigung nicht auf der „Tages­ordnung der Welt­geschichte“ stehe. Erst im allerletzten Moment sprang er auf den anfahrenden Zug zur deutschen Einheit auf, als die Alliierten schon im Hintergrund verhandelten im Zusammenhang mit dem Fall des „Eisernen Vorhangs.“

Zur Ehre der Menschen in der DDR und mancher Politiker dort ging der Ruf nach der deutschen Einheit von Leipzig und anderen mitteldeutschen Städten aus, vielfach durch die „Montags-Demonstrationen“ ausgelöst mit der Parole „Wir sind das Volk“ und “wir sind ein Volk.“ Volkspolizei und Volksarmee hielten die Massen zwar in Schach, konnten aber den Lauf der Geschichte nicht mehr stoppen, allenfalls verzögern, es sei denn, sie hätten ein Blutbad angerichtet wie am „Platz des himmlischen Friedens“ in Peking. Gleichzeitig wurde Politik zur deutschen Einheit in der BRD nur sehr zaghaft gemacht, weil hier die Menschen viel umerzogener waren.

Die Verantwortung aber für das völkerrechtlich in den Grenzen vom 31.12. 1937 bestehenden deutschen Reiches, also für die deutschen Ostgebiete jenseits von Oder und Neiße, wurden von den Alliierten im 2+4-Vertrag — angeblich endgültig — geregelt und Polen zugesprochen.

Das Bundes­verfassungs­gericht stellte aber schon 1973 fest, daß das Deutsche Reich nach wie vor fortbesteht, und daran halten wir uns!

Bei diesen 2 + 4 Vertrags­verhandlungen logen Kohl und sein Außen­minister Genscher wiederum kräftig und stellten das so dar, daß eine Wieder­vereinigung mit Mittel­deutschland nicht möglich gewesen wäre, weil die alliierten Besatzungs­mächte in Ost und West die deutschen Ostgebiete jenseits von Oder und Neiße Polen zuschanzen wollten. Doch als Rußland Genscher Nord­ostpreußen anbot, als Einstieg in eine größere Wieder­vereinigung, da lehnte Genscher ab! Auch er wollte auf Kosten der deutschen Heimat­vertriebenen, für die man ja immer vor Wahlen Lippen­bekenntnisse abgab, Polen und Rußland ein „Geschenk“ darbringen. Man log also immer weiter und machte verdeckte Politik.

Hier in der BRD versuchte man auch damals schon antideutsche Politik zu machen und die Schrift am Reichstag in Berlin, die da lautet: „Dem Deutschen Volke“ umzuwidmen — mit einem Pflanztrog, gewidmet: „Der Bevölkerung“.

Denn die derzeitige Politik des umgekehrten Rassismus gegen das deutsche Volk mit dem Hereinpumpen von Millionen Ausländern aus aller Welt und aus allen Kontinenten zwecks „Multi­kultureller Gesellschaft“ (nach Claudia Roth, je bunter, desto besser!) paßt ja eben nicht mit dem deutschen Volk zusammen.

Und diese Politiker lügen den deutschen Menschen was vor. indem sie ganz primitiv erklären, diese „Migranten“ müßten ja alle Deutsch lernen und bekämen dann einen deutschen Paß, und dann seien sie ja Deutsche.

Wir wissen, sie werden nie Deutsche sein, auch wenn sie als Paß-Deutsche gelten. Also, von der Hereinnahme von Gast­arbeitern 1961, die angeblich einen Stempel bekommen sollten für drei bis fünf Jahre und die nach Ablauf der Frist das Gastland wieder zu verlassen hätten, bis hin zur Massen­einwanderung zieht sich eine Lüge nach der anderen, und zwar aller deutschen Politiker bis heute 2010!

Eine große Schande, die zur Zeit vorbereitet wird, die im selben Sinne wie am Reichstag einzuordnen ist, hat der türkische Abgeordnete der Grünen, Arif Unal von NRW eingebracht. „Unter Berück­sichtigung der in der BRD lebenden Ausländer muß die Eidesformel „Zum Wohle des deutschen Volkes“ abgeändert werden in: „Zum Wohle der in der BRD lebenden Bevölkerung.“ Hat man hier die deutschen Bürger in der BRD gefragt, wie sich das demokratisch so gehört und wie es die Parteien sonst bei jeder Gelegenheit fordern?

Die große Schande: Dem Antrag wurde von allen Abgeordneten aller Parteien des NRW-Landtages zugestimmt! Sind das eigentlich noch deutsche Abgeordnete oder wem dienen sie?

Eine weitere Lüge deutscher Politiker wird regelmäßig wie eine tibetanische Gebetsmühle herunter­geleiert, die bei der Kritik, daß doch Deutschland seit der Wieder­vereinigung angeblich seine Souveränität wieder erlangt habe, die Art. 53 und 107 der UNO-Satzung gestrichen werden müssen, die ja Deutschland bekanntlich noch immer als Feindstaat bezeichnen.

Die Antwort: „Die Klauseln seien „obsolet“, also nicht mehr gültig und würden nicht mehr angewendet.“

Wieso werden sie dann nicht einfach gelöscht?! Würde auch hier nicht gelogen, daß sich die Balken biegen, hätte Deutschland längst seine Zahlungen an die UN einstellen müssen. Die Herrschenden dort würden schnell verstehen und sicher bei der nächsten Voll­versammlung diese „obsoleten“ Bestimmungen — die nebenbei bemerkt diskriminierend sind — streichen!

Gleiches gilt sinngemäß auch für die Nichtanwendung der deutschen Sprache in der EU. Trotzdem zahlen wir die höchsten Beiträge!

Weitere Beweise, daß die System- und Lizenz­politiker und ihnen zuarbeitende Zeithistoriker ebenfalls die antideutsche Politik abdecken. Die letzten Jahre ging es ja in Dresden, im Bundesland Sachsen und weit darüber hinaus darum, wieviele Tote es bei den Flächen­bombardierungen der englischen und amerikanischen Patent­demokraten gab.

Die Landes­hauptstadt Dresden hat am 31. Juli 1992 folgendes Protokoll herausgegeben:

Zeitungsausschnitt vom 31.7.1992 Zeitungsausschnitt vom 1.7.1999

Und was tun offizielle Stellen der BRD in Sachsen und anderswo? Sie behaupten, daß es bei dem Bomben­holocaust in Dresden im Februar 1945 statt der amtlich festgestellten 300.000 Toten eben nur 30.000 Tote gab — basta! Salopp ausgedrückt, wir lassen einfach eine Null hinten weg, dann sieht es für die Alliierten nicht mehr so ungünstig aus!

Fragt sich natürlich jetzt, in welchen Diensten stehen diese Herrschaften eigentlich, jedenfalls nicht auf Seiten der Wahrheit!

In diesem Artikel, liebe Leserinnen und Leser, werden nur die gravierendsten Lügen, Fehler und anti­deutschen Bestrebungen in Deutschland, Europa und der Welt aufgezeigt. Es gibt deren noch hunderte anderer, die es für Deutschland zu beklagen gibt, das aber würde den Rahmen dieses Beitrages gewaltig sprengen.

Prof. Dr. Carlo Schmid, damals Bundestags­abgeordneter der SPD, sagte im Jahre 1948:
„Diese BRD wird auf der Grundlage eines besatzungs­mächtig bestimmten Grundgesetzes für die Bundes­republik Deutschland verwaltet, lediglich die Qualität eines bloßen Organisations­status ist ihr zuerkannt.“

Andernfalls hätte man das Deutsche Reich nach Beseitigung des Hitler­reiches wieder handlungs­fähig werden lassen müssen und diesem Reich den Frieden erklären können.

Stattdessen blieb es leider bei der nur sehr staatsähnlichen, aus Reichs­fragmenten zusammen­gesetzten BRD, die ja laut Urteil des Bundes­verfassungs­gerichtes von 1973 keinesfalls als Rechts­nachfolgerin des Deutschen Reiches gelten kann.


UDH Nr. 96

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