BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 96  ¦  Januar – April 2011


Sarrazin, der „Rechtsextremist“

von Erwin Arlt

Thilo Sarrazin, 65, promovierter Volkswirt und Mitglied der SPD in Berlin. Er ist Bundesbankvorstand und Ex-Finanzsenator, verheiratet, zwei Söhne.

Sarrazin spricht Klartext, er sagt z.B.: „Bayerische Schüler ohne Abschluß können mehr als unsere Schüler in Berlin mit Abschluß!“ Er löst regelmäßig Kontroversen aus und auch Ermittlungs­verfahren der Staatsanwaltschaft.

Zitate: „Neue kleine Kopftuchmädchen“ oder: „Dumm — dümmer — PDS.“

Alles was der Senator und Bundesbankvorstand heute sagt, hatten Patrioten, Rechtsintellektuelle, Nationalfreiheitliche und Nationalkonservative seit 30 Jahren gepredigt. Doch sie wurden von Anfang an beschimpft und lächerlich gemacht und zu unbelehrbaren, dummen Neonazis, Rechtsextremisten oder wahlweise Rassisten erklärt, die in ihrem ewig gestrigen Denken nur gefährliche Ressentiments wecken wollten. Ihre Zeitschriften, Bücher und ihre Vertreter werden bis auf den heutigen Tag ausgegrenzt und vom Zeitschriftenmarkt, vom Büchermarkt elegant entfernt mit allen nur möglichen Schikanen.

Ihre Schriften werden ständig von einem Heer von Kontrolleuren des Verfassungsschutzes und von Staatsanwälten geprüft; möglichst Vieles wird zur Anzeige gebracht wegen „Volksverhetzung und Diskriminierung.“

Endlose Prozesse, die sich absichtlich über Jahre hinziehen, schwächen die Betroffenen oder vernichten sie in ihrer beruflichen und sozialen Existenz. Gerade da steht die Antifa mit ihrer Auffassung von Demokratie an vorderster Stelle!

Auch Thilo Sarrazin mußte schon ein Ermittlungsverfahren über sich ergehen lassen, selbst als Etablierter! Aber alle patriotischen Kräfte, die publizistisch tätig sind, können stolz sein, daß sie mitgewirkt haben, an dem Prozeß des Aufbrechens der Front der antideutschen Wegelagerer, die den Niedergang Deutschlands und die Auflösung unseres Vaterlandes mit Häme befördern, auch wenn es lange gedauert hat.

Sarrazin nennt sein Buch „DEUTSCHLAND SCHAFFT SICH SELBST AB“. Ihm gereicht es zur Ehre, daß er als Etablierter das unbedingt Notwendige, wenn auch spät, aber dafür deutlich ausspricht.

Natürlich ist die ganze Ausländerproblematik auch eine ethnische Frage, die Sarrazin absichtlich oder auch unabsichtlich nicht anspricht.

Aber es genügt ja zunächst schon, wenn er die ungezügelte Zuwanderung geißelt und uns Deutschen den Spiegel vorhält wegen der völlig unzureichenden Geburtenrate, die ja ohne Zweifel Teil des Problems ist. Die Pille war also für die europäischen Völker kein Segen!

Wenn Sarrazin feststellt, daß die sog. „demografische Entwicklung“ — wie sie schamhaft bezeichnet wird, 45 Jahre in Deutschland nicht diskutiert wurde, so ist das nur die halbe Wahrheit. Vielmehr hätte er ausdrücken sollen und müssen, daß nur die Etablierten es vermieden, darüber zu sprechen! Mehr noch, mit Verboten, Prozessen und neuen juristischen Spitzfindigkeiten und Paragraphen, hat man es verhindert. Die ausgegrenzte Seite, also die deutschen Patrioten, haben deutlich Flagge gezeigt, aber sie wurden aus ideologischen Gründen nicht beachtet. Gerade, auch die Partei SPD — also die des Thilo Sarrazin, die Grünen und viele andere sog. „gesellschaftliche Kräfte“ haben ja den „Kampf gegen Rechts“ erfunden. Es war, wie wir alle noch wissen, der Gazprom — Manager und frühere Bundeskanzler Schröder. Bei diesen „gesellschaftlichen Kräften“ und auch außerhalb gibt es noch immer rückwärtsgewandte und ewiggestrige Kräfte „en masse“, die es dem deutschen Volk aufgeben, „sich zur Strafe selbst abzuschaffen“ für ihre angebliche Alleinschuld an allen Übeln dieser Welt.

Wenn also Sarrazin richtigerweise meint: „Ich möchte, daß auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können, so hätte er noch präziser formulieren sollen: „... Daß meine Urenkel in hundert Jahren noch als Deutsche in Deutschland leben können.

Das aber geht nur mit nicht mehr Ausländern, wie auch dummdreiste Leute aus der Industrie noch viel mehr Einwanderung fordern, statt ihren Mitarbeitern in Industrie und Handwerk Geburtenprämien für deutsche Kinder zu geben, denn dann kann sich jeder Deutsche Kinder leisten, ohne seinen jetzigen Lebensstandard aufgeben zu müssen.

Es geht also nur mit wesentlich weniger Ausländern, wenn wir unsere Nation in 100 Jahren noch im Konzert der Mächte sehen wollen.

Alle Maßnahmen, die dazu notwendig sind, beschreibt Sarrazin in seinem neuen Buch.

Schon heute fordern diese sog. „Migranten“ aus aller Welt, Schwarze, Weiße, Gelbe, Christen oder Moslems über ihre Verbände und Organisationen ein massives Mitsprachrecht, und es wird nicht lange dauern, dann wollen sie auch das Sagen haben und der Islam mit seinen Moscheen, Minaretten und anderen Attributen, z.B. der „Scharia“, also dem islamischen Recht, wird uns dann diktieren, wo es lang geht.

Wir Deutschen müssen uns auch noch besser bewußt machen, daß die Moscheen Machtzentren des Islam sind. Es besteht also tatsächlich die Gefahr, daß wir Deutschen zu „Fremden im eigenen Land werden“ wie es auch Sarrazin befürchtet.Wir Deutschen müssen uns weiter im Klaren sein, daß der Islam eine politische Religion ist, der die Trennung zwischen Kirche und Staat ein Fremdwort ist!

Bei diesen ganzen Debatten steht auch schon wieder der „Zentralrat der Juden“ auf der Matte und gibt seinen Senf drein, obwohl er nicht gefragt wurde, und er schlägt sich sofort auf eine nicht hilfreiche Seite, nämlich die antideutschen Seite.

Eine Schiedskommission der SPD urteilte, daß sich Sarrazin „radikal und bis zum Tabubruch“ geäußert hat. Diese Schiedskommission der SPD gibt also zu, daß es bei uns zahlreiche Tabus gibt, auch wenn sie nicht „rassistisch“ sind und sie fügt hinzu, daß das die SPD aushalten muß! Na — also, sie muß die Wahrheit aushalten!

Wir können also hoffen, daß den deutschen Patrioten ein Durchbruch gelungen ist, für den sie schon lange kämpfen.

Die Diskussion über alle BRD-Tabus muß nun endlich in Gang kommen. Die „unter-den-Teppich-Kehrerei“ muß 70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges ein Ende haben.

Gehen wir also weiter auf diesem richtigen Weg und tun wir was für unser so geschundenes deutsches Vaterland, damit es das für unsere Urenkel auch noch gibt!

Wollen wir aber den Muezzin hören, so buchen wir getrost eine Reise ins Morgenland, wie Thilo Sarrazin so treffend feststellt, und deshalb ist er noch lange kein „böser Rechtsextremist!“

Erwin Arlt


Gemeinsamkeiten der Genossen

Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt und der ehemalige Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin trafen in ihrer politischen Laufbahn, wie viele andere Politiker, Aussagen, die heutzutage nicht der political correctness entsprechen.

Leider sind diesen Worten keine Taten im Sinne der öffentlich geäußerten Feststellungen gefolgt. Ausführungen dazu finden Sie im Artikel von Siegfried Sikmaringen auf Seite 12-14.

Im Ergebnis waren diese so offenen und markigen Worte eine übliche Wählerverdummung.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 96

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