BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 97  ¦  Mai – August 2011


Deutsche „Volks–Gesellschaft“

von Erwin Arlt

Natürlich ist die Überschrift absichtliche Wortakrobatik und ein Widerspruch in sich selbst.

Das Wort „Volk“ ist ein ethnischer Begriff, der die jeweilige Abstammungsgemeinschaft darstellt.

Das Wort „Gesellschaft“ kann von der Aktiengesellschaft bis zu der bekannten „sauberen Gesellschaft“ alles beinhalten. Aus diesem Grunde wollen ja alle linken „Multi-Kulti-Anhänger“ das Wort „Volk“ ausmerzen und zur beliebigen „Bevölkerung“ machen, und selbst da setzen sie lieber das noch viel unverbindlichere Wort „Gesellschaft“, das eben alles bedeuten kann, immer in alle ihre Verlautbarungen. Auch die Politiker, von der Kanzlerin abwärts, benützen es immer öfter, und die Begriffe Volk, Vaterland, Nation benützen sie nur noch in Ausnahmefällen. Wie unsinnig und unpassend das Wort Gesellschaft in unserer deutschen Muttersprache ist, zeigt die Gegenüberstellung der Begriffe „Volk“ und „Gesellschaft“, wenn wir sie als zusammengesetzte Substantive, also Hauptwörter miteinander vergleichen.

Volkswagen – Volkspolizei – Volksarmee – Volkswohl – Volksstrom – Volkspark – Volkstum – Volksanwalt – Volkstheater – Volksschauspiel – Volksbank – Volkskunst – Volksgeschichte – Volksgericht – Volkskunde – Volksgarten – Volksversammlung – Volkspartei – Volksbücherei – Volksempfänger.

Gesellschaftswagen – Gesellschaftspolizei – Gsellschaftsarmee – Gesellschaftswohl – Gsellschaftsstrom – Gesellschaftspark – Gesellschaftstum – Gesellschaftsanwalt – Gesellschaftstheater – Gesellschaftsschauspiel – Gesellschaftsbank – Gesellschaftskunst – Gesellschaftsgeschichte – Gesellschaftsgericht – Gesellschaftskunde – Gesellschaftsgarten – Gesellschaftsversammlung – Gesellschaftspartei – Gesellschaftsbücherei – Gesellschaftsempfänger.

Setzen wir also das Wort „Volk“ vor das Hauptwort, so wissen alle schnell, was gemeint ist. Setzen wir aber das Wort „Gesellschaft“ für den gleichen Begriff davor, so wird er meist unbrauchbar, und nur vereinzelte Begriffe ergeben einen Sinn.

Einen „Volks-Wagen“ kennt jeder, einen „Gesellschafts-Wagen“ jedoch nicht. Auch einen „Gesellschaftsstrom“ gibt es in unserer deutschen Volkssprache nicht, sehr wohl aber „Volksstrom“, wie auch die „Volkspartei“ sofort verstanden wird und eben nicht die „Gesellschafts-Partei“.

Sie können das Gegenüberstellen der Begriffe ruhig weiter betreiben, sie kommen immer zum gleichen Ergebnis! Aus diesem Grunde ist also das Wort „Gesellschaft“ in 99% der Fälle abzulehnen, es für einen „Volkskörper“ in unserer deutschen Sprache zu verwenden. Aus etymologischen, also aus sprachwissenschaftlichen Gründen bleiben wir, jenseits aller Mode, bei der sauberen Trennung der Begriffe „Volk“ und „Gesellschaft“, da gibt es dann keinerlei Verfälschung aus ideologischen Gründen.

In zweiter Linie natürlich. Ist die saubere Trennung der Begriffe aus ethnischen Gründen notwendig, weil wir wissen, daß sich ein in sich geschlossener Volkskörper nicht so leicht auseinanderdividieren läßt in Partikularinteressen und in Feindschaften und letztendlich in Bürgerkriege.

Die amerikanischen Bevölkerungswissenschaftler sagen ja bekanntlich für das Jahr 2030 schwere multikulturelle Unruhen und Bürgerkriege in Europa voraus, ähnlich wie als Vorgeschmack schon in den französischen „Banlieus“, also den Vorstädten, in denen es nur noch Ausländer und Multikulti gibt.

Es sind einfach seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts starke und gefährliche Kräfte in den Regierungen und Führungskadern in Europa und auch anderswo in der Welt am Werk, wo Multikulti und Globalisierung durchgesetzt werden sollen — gegen den Widerstand der gewachsenen Völker.

Wir Deutschen wissen, wo unser Platz ist, auf der Seite eben der gewachsenen Völker und Nationen/ mit ihren Volks-Repräsentanten. Parteien spielen da nur eine begrenzte Rolle, weil Logenfunktionäre und Globalisierer Hand in Hand arbeiten und sich immer mehr der Schalthebel der Macht in den einzelnen Ländern bedienen.

Weltregierung und Weltfreimaurerei lehnen wir ab, weil wir in den letzten 50 Jahren gesehen haben, in welches Chaos das führt, das diese Vertreter aber brauchen, um ihre zwangsweise geplante Rassen- und Völkervermischung globalisiert, also weltweit aufrichten zu können — wir sprechen dabei vom umgekehrten Rassismus.

Allerdings müssen sich die Völker und Ethnien noch viel mehr wehren, weil sie sonst, aus welchen Gründen auch immer, unter die Räder dieser aggressiven, internationalistischen Gewalt-Ideologie geraten.

Ein Theologe sagte mir einmal, „Völker sind Gedanken Gottes“. Wenn das so ist, hat der Mensch sicher nicht das Recht, diese Gedanken Gottes zu verfälschen.

Jedes Volk hat seine ganz bestimmten Eigenschaften, die es beitragen kann und soll im Konzert „der Völker.“

Dadurch, in diesem friedlichen Wettbewerb, werden dann Spitzenleistungen hervorgebracht, ähnlich wie im Sport. Sie kommen wieder allen weltweit zugute.

Vermischung, Vereinheitlichung, Einebnung aller volklichen Eigenheiten wiederum, führen zu Verflachung der Talente und Fähigkeiten und letztlich zur Einschmelzung aller Völker, also der „Gedanken Gottes“, zu einem Einheitsbrei, ohne Wettbewerb, auf ganz niederem Niveau.

Die Geschichte beweist auch, daß Völker, die sich nicht mehr als gewachsene Einheit begreifen, den Volkstod erleiden. In dieser Gefahr stehen leider auch die Deutschen. Sarrazin hat es als „Deutschland schafft sich selbst ab“ bezeichnet. Das kann sicher nicht der Sinn der Entwicklung sein, bei der wir Deutschen in Zukunft kräftig gegenzusteuern haben. Wir müssen also alles tun, die Völker und Ethnien zu stärken und eben nicht die Multikulti-Verflacher und Globalisierer, die ohne Rücksichten den Völkertod herbeiführen wollen.

Die jungen Menschen müssen von uns älteren Deutschen zugerüstet werden, daß sie in der Lage sind, den Ist-Zustand und die Gefahren zu erkennen.

Sie müssen über kurz oder lang das Ruder in die Hand nehmen um Volkspolitik im besten Sinne zu betreiben.

Schließen möchte ich mit einem Ausspruch unseres großen deutschen Dichters Johann Wolfgang v. Goethe:

„Es ist nicht genug, zu wissen — Man muß es auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen — Man muß es auch tun!“

Erwin Arlt


UDH Nr. 97

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