BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 97  ¦  Mai – August 2011


Im Multikultie-Delirium

Von Erwin Arlt

Die GRÜNEN, schon immer für Extrempositionen im Ausländerrecht bekannt, schicken sich an, den letzten Rest einer deutschen Partei zu verspielen!

Sie sind die Ausländerpartei schlechthin, und aus diesem Grunde wollen sie in einer Art Multikulti-Delirium alle Schranken, Grenzen und Voraussetzungen für eine Einwanderung eliminieren. Da schrecken sie nicht einmal vor der Nichtanwendung der deutschen Sprache zurück!

Genau wie im 3. Reich oft die Extrem-Deutschtümelei Mode war, so positionieren sich die GRÜNEN in extrem entgegengesetzter Richtung. Eine deutsche Grundhaltung ist nicht mehr erkennbar!

Für sie wäre es am besten, den deutschen Paß bei Überschreitung der deutschen Grenze automatisch an die hereinflutenden „Migranten“ zu übergeben und das natürlich mit einem ordentlichen Begrüßungsgeld! So stellen sich diese Multikulti-Vertreter das politische Leben und den Staat, nein — wie sie sagen, diese „bunte Gesellschaft“ vor.

Sie haben ja einen starken Verbündeten, den neuen Bundespräsidenten, der sowieso in der falschen Partei zuhause ist.

Daß „Multikulti völlig out“ ist, wie die Bundeskanzlerin mehrmals betont hat, haben die GRÜNEN und der Bundespräsident aller Ausländer, völlig ignoriert.

Im Einzelnen fordert die grüne Multikultipartei:

  1. Weitere Lockerungen und eine Liberalisierung bei den sowieso schon aufgeweichten Einwanderungsregeln bei Ausländern für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit.
  2. Fordern sie die erleichterte Einbürgerung ausländischer Rentner. 900.000 ausländische Rentner sollen nach dem Willen des integrationspolitischen Sprechers der Grünen, des Türken Memet Kilic sofort ohne Vorbedingungen den deutschen Paß erhalten, und zwar ohne irgendwelche Nachweise von Sprachkursen und Prüfungen! Kilic faselt was von „Gewinnung der Herzen dieser Menschen.“ Er ignoriert, daß es keinen Zusammenhang von Sympathie oder Emotion und dem deutschen Paß gibt.
    Ganz nüchtern geht es natürlich in Wirklichkeit um das Ausschöpfen eines neuen Wählerpotentials.
  3. Auch Flüchtlinge und Staatenlose sollen nach dem Willen der GRÜNEN den deutschen Paß erhalten.
    Selbst das Optionsmodell, nachdem Kinder ausländischer Eltern sich mit Erreichung der Volljährigkeit zwischen der deutschen Staatsangehörigkeit und der ihrer Eltern entscheiden müssen, soll nach dem Willen der GRÜNEN abgeschafft werden.
  4. Ausländer sollen statt nach 8 Jahren schon nach 6 Jahren einen Einbürgerungsantrag stellen können, nach einem erfolgreichen Integrationskurs schon nach 4 Jahren!
  5. Der Bezug von Sozialleistungen soll für unter 23–jährige sowie für Rentner kein Hindernis mehr für eine Einbürgerung sein, ebenso wenig unzureichende Deutschkenntnisse.
  6. Sprachtests sollen für über 54–jährige und unter minderjährige Ausländer ganz entfallen. Für Analphabeten (sind das die angeblich so notwendigen IT-Leute, die Deutschland so dringend braucht?!) soll eine Härtefallregelung in Kraft treten.
  7. Die Beherrschung der deutschen Sprache soll nicht mehr zur Pflicht gemacht werden.
    Der Einbürgerungstest soll abgeschafft werden, die Einbürgerungsgebühren aufgehoben werden.
  8. Außerdem ersatzlose Streichung des § 33 des Staatsangehörigkeitsgesetzes zur Führung eines Einbürgerungsregisters beim Bundesverwaltungsamt. Begründung: In der Datei liegt ein erhebliches Mißtrauens- und Diskriminierungspotential.

Die Spuren des Bevölkerungsaustausches sollen also restlos verwischt werden!

Das hohe Gut der deutschen Staatsbürgerschaft soll nach dem Willen der GRÜNEN zum Firlefanz gemacht werden, dass, wie eingangs schon erwähnt, für ein Butterbrot zu haben ist.

Der türkische Abgeordnete der GRÜNEN Memet Kilic sieht in den Forderungen eine „einladende Einbürgerungspolitik“!

Wer also hinkünftig die GRÜNEN wählt, wählt nicht mehr eine deutsche Partei. Er muß sich darüber im Klaren sein, eine reine Ausländerpartei zu wählen, der „Migranten“ wichtiger sind als Deutsche!

Ja, Sarrazin hat schon Recht, Deutschland schafft sich mit all' den Maßnahmen selbst ab. Dann hat die Welt endlich Ruhe von den „bösen Deutschen“!

Aber Ironie beiseite, wenn das deutsche Volk erhalten bleiben soll, dann muß ein sofortiger Einwanderungsstop erlassen werden, und die schwarz-gelbe Bundesregierung muß ein Programm zur Förderung der deutschen Menschen auflegen, das zuallererst mit Prämien für deutsche Kinder, mit Zuschüssen für deutsche Familien bei der Ausbildung der Kinder greift und Ehestandsdarlehen zu ganz günstigen Konditionen für deutsche Ehepartner ausreichen. Auch Stiftungen für deutsche Belange müssen eingerichtet und steuervergünstigt ausgereicht werden.

Der Auswanderungswelle deutscher Menschen muß mit Förderungsmitteln entgegengetreten werden, sodaß der Automatismus auswandernder deutscher Menschen und gleichzeitigem Hereinholen von Ausländern aus allen möglichen Kulturkreisen dieser Welt ein Ende bereitet wird.

Außerdem muß das deutsche Recht so geändert oder angepaßt werden, daß die Bevorzugung von Ausländern beendet wird.

Nur mit Anstößen und großen Förderungsmaßnahmen auf allen Gebieten und einem neuen deutschen Bewußtsein kann sich das deutsche Volk wieder revitalisieren. Das fängt im Kleinen damit an, daß wir wieder vom deutschen Volk sprechen und nicht von irgendeiner anonymen „Gesellschaft“.

So kann der Negativaussage von Thilo Sarrazin, daß sich das „deutsche Volk abschafft“, positiv und wirksam entgegengetreten werden.

Bei allen einzuleitenden Maßnahmen muß die Volkserhaltung wieder Vorrang vor allen anderen Maßnahmen haben. Nur so kann der Aussage von Kanzlerin Merkel, daß „Multikulti out“ ist, wirksam entgegengetreten werden.

Was die GRÜNEN als Partei betrifft, so sind sie linksideologisch zu festgefahren, sodaß ihr „Grün sein“ nur noch ein Feigenblatt darstellt!

Außerdem haben alle Parteien, auch die nationalen Gruppierungen Ökologie im Blickpunkt ihrer Parteiprogramme, so dass man den grünen Effekt dort vernachlässigen kann.

Erwin Arlt


UDH Nr. 97

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