BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 97  ¦  Mai – August 2011


Leserbriefe (Teil 1)

Witz

Ein Mann verlässt Deutschland über die Grenze.

Einen prall gefüllten Sack trägt er auf der Schulter.

Der Zöllner fragt ihn nach dem Inhalt des Sackes.

Die Antwort des Mannes lautet: „Das ist die Regierung von Berlin.“

Der Zöllner fühlt sich veralbert und weist den Mann an, den Sack zu öffnen.
Erstaunt stellt der Zöllner fest: „Das sind doch lauter Lumpen“.
„Ja“ antwortete der Mann, „hab ich doch gesagt“.

Manfred Stein, Schulstr. 38 in 73734 Esslingen


Die Ausbildungsmisere in der BRD

In der letzten Ausgabe der Zeitschrift „Unsere Deutsche Heimat“ ist von mir das verfaßte Gedicht → „Gedanken zum Zeitgeschehen“ ← veröffentlicht worden. Der Inhalt bezog sich auf die Feststellung, daß die Welt auf dem Kopf steht, was ja auch die neue Ausgabe von 2011 ganz klar bestätigt.

Zurück zum oben genannten Thema.

Als Überbleibsel der Erlebnisgeneration nach dem 2. Weltkrieg und Vertriebene aus Schlesien gehöre ich zu den Menschen, die man um ihre Jugend betrogen hat und sich einen Deut darum geschert hat, ob man zu einer Berufsausbildung das nötige geistige und finanzielle Potential hatte.Es fehlte an Wohnung und ordentlicher Kleidung. Es gab auch keinen Bildungsminister und kein Sozialamt. Wir konnten doch froh sein, mit dem Leben davon gekommen zu sein. Nach aller Not fanden wir uns damit ab, durch der Hände Arbeit Brot zu haben.

Ausbildungsbeschreibung über die Folgengeneration der Jahrgänge 1950 bis 1970.

Als mein Sohn nach der Schule eine Lehre machte, hatte er den Wunsch, sich danach noch Fachwissen durch etliche Semester anzueignen. Damals gab es das Ausbildungsförderungsgesetz. Das Arbeitsamt unterstützte ihn monatlich mit einem minimalen Betrag zum Lebensunterhalt mit der Auflage, diesen nach Abschluß an einen festen Arbeitsplatz auf Heller und Pfennig monatlich zurückzuzahlen. Heute zahlt er durch hohe Steuern und Sozialabgaben für die „Ausbildung von Zugereisten“.

Seit vielen Jahrzehnten werden unaufhörlich deutsche Kinder im Mutterleib getötet. Wer noch Kinder aufzieht, dem werden sie durch staatliche Beschlüsse einfach weggenommen, was zusätzlich die Familie zerstört. Es ist zu fragen, ob diese Kinder als junge Leute mit dem seelischen Defekt tüchtige Arbeiter werden können, um den „Zugereisten“ das Geld zu verdienen für deren „Ausbildung“.

Es wird ja wohl noch in Absurdistan erlaubt sein, sich an den Kopf zu greifen, wenn schon jegliche Äußerung als rechtsextrem abgehandelt wird.

Eines ist sicher. Die gesamte Welt mit ihrem verkehrten Treiben steuert auf einen Punkt zu. Als noch normal denkender Mensch weiß man, daß es außer irdischen Machthabern und Ausbeutern einen gibt, der das letzte Wort zu sagen hat. Die Zeit ist überreif geworden. Vielleicht stellt sich die Welt am 21. Dezember 2012 wieder in den Urstand? Dann hätte es sich für uns Altgewordenen gelohnt, all das Negative ertragen zu haben.

Gertrud Bell


Der Wohlstand, und von wo er kommt.

Im 3. Reich kam der Wohlstand von der Aufrüstung, das ist klar. Drum heutzutage Aufrüstung zu propagieren, ist nicht ganz klar, denn wir wissen, daß uns das, vor allem Amerika, an den Rand des Ruins bringt. Hm! Jedenfalls: Der „Aufschwung“ Deutschlands nach 1933 und nach dem Versailler Diktat („Vertrag“ ist wohl doch zu viel gesagt!) brachte binnen weniger Jahre die Arbeitslosenzahlen nach unten. Und es wurden wieder mehr Kinder geboren; das ist statistisch bewiesen. Wir waren fünf Kinder der Jahrgänge 1933 bis 1947. Mein Vater war Schlosser, Arbeiter. Meine, unsere Mutter Hausfrau. Diese Frau, 1905–1985, hat die ganze „kinderreiche“ Familie durchgebracht mit Putzen, Kochen und Wäsche (noch ohne Waschmaschine). Ich konnte das Gymnasium in Neu-Isenburg besuchen, Schulgeld monatlich 15 Mark. Trotz der Not nach dem II. Weltkrieg haben wir überlebt, und aus uns allen ist was Gescheites geworden. Wie bei meinen Eltern; die waren jeweils 13 Geschwister. Da war kein Verwahrloster dabei, keiner! Der eine Großvater hatte in Urberach eine Hasen-Haarschneiderei (Pinselfabrikation). Der andere war Bauunternehmer; von ihm stammt die alte Gendarmerie an der kath. Kirche in der Eisenbahnstraße. Die Probleme, die es heute offensichtlich gibt in puncto Erziehung, Schulgeld etc. gab es meiner Erinnerung nach nicht. Selbst die Hamsterzeit, wo wir mit dem Fahrrad von Sprendlingen/Ffm in den Odenwald fuhren zum Kartoffeln-„Hamstern“ war keine hoffnungslose Zeit. Es war die Zeit des Aufbaus. Heute ist das anders. Seit mindestens 1960 geht alles bergab. Wo soll da der „Aufschwung“ sein? Die Hochrechnung sieht ganz düster aus. Dafür waren wir 1945 so entmilitarisiert, daß wir Buben auf dem Schulhof des Gymnasiums nicht einmal in Zweierreihen uns aufstellen durften. Als loser „freiheitlicher“ Haufen gingen wir nach den Pausen in die Klassen zurück. Respekt! Wer heute an einen Aufschwung und eine Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse glaubt, der ist — Verzeihung — ein Idiot!

Zu dem anderen brisanten Thema zitiere ich einen Autor in einem Buche des Religionswissenschaftlers und Erfinders auf dem Mühlenbaugebiet, Theodor Fritsch: „Die Geschichte der orientalischen Kultur ist sehr lehrreich. Sie begann mit hoch entwickelten Nationalstaaten; sie endete mit Erstarrung, Theokratie, Entnationalisierung, universalem Weltreich. Zu den törichten Worten gehört ‘ex Oriente lux’, aus dem Orient das Licht, als wenn wir vom Orient unsere Kultur erhalten hätten. Im Gegenteil! Aus dem Orient stammen alle Krankheiten, an denen wir leiden (l935 geschrieben!); im Sumpfboden des orientalischen Völkerchaos (1935 geschrieben!) sind sie gewachsen: der Imperialismus und Mammonismus, die Verstädterung der Völker mit der Zerstörung des Ehe- und Familienlebens und der Wahngedanke eines die Menschheit umfassenden Gottesstaates“ (1935 also geschrieben).

Aber wenn selbst Walter Jens nach einem Streitgespräch dieses abschließend sagt: „möglich, daß es Jesus nicht gab, ich glaube trotzdem an ihn“ — dann besteht keine Hoffnung, daß die deutsche Menschheit zu Verstand kommt!

Eckhard Schäfer


Echo auf den Bericht aus Ostpreußen

Ausgabe Januar – April 2011 → Seiten 39 bis 48

Mir viel innerer Bewegung habe ich die reichlichen Ausführungen von der Autorin über ihre schrecklichen Erlebnisse nebst ihrer Familie zur Zeit des Einmarsches der Russen am nahen Kriegsende in Ostpreußen gelesen. Vieles davon ist mir und meinen Angehörigen auch passiert und sehr lebendig geblieben. Da war am Anfang die Flucht bei großer Kälte und viel Schnee, alles zu Fuß über zwei Gebirgszüge in die Tschechei, an dem Tag, als Dresden abgefackelt wurde. Wir erlitten dieselben Ängste vor Gewalt an Frauen, schliefen in Scheunen, litten Hunger, hatten jede Menge Läuse und bekamen auch Typhus.

Im Herbst 1945 fanden wir in der Heimat ein Chaos vor. Russen und Polen waren jetzt die Herren. Auch wir Deutsche in Schlesien hatten kein polnisches Geld. Unsere Nahrung glich der der Tiere. So verbrachten wir elf Monate bis zur Austreibung im August 1946 in Viehwaggons nach Westdeutschland.

Es ist auch wahr. Wer heutzutage den Umerzogenen von seinem Leid erzählt, dem sagt man ganz kalt, daß er das besser einem Psychologen mitteilen sollte. Diese Anschauung macht das Maß voll. Heimatverlust ist schwer zu ertragen, politisch abgehakt, das ist die weitere Sprosse an der Leiter abwärts und am Ende der Leiter angekommen zu glauben, daß er von seinen christlichen Mitmenschen aufgefangen wird, da hat er sich schwer getäuscht.

Der Autorin aus Ostpreußen vielen Dank für ihre Mühe der Zusammenstellung von so vielen Erlebnissen. Im Kurlandkessel starb mir ein Bruder.

Mit freundlichen Grüßen
Gertrud Bell


Bad Brückenau, 9.2.2011

Lieber Herr Zaborowski
Gestatten Sie, daß ich Sie so nenne, denn Sie und Ihre Mitstreiter sind halt „lieb“.

Gerade habe ich die neue Ausgabe von „Unsere Deutsche Heimat“ erhalten und konnte wie immer nicht aufhören zu lesen. Jede Zeile wurde von mir mit Kopfnicken begleitet. Es sollte Pflicht für jeden Deutschen sein, Ihre Zeitung zu lesen! Aber es liest ja keiner mehr bzw. es interessiert mehr noch die eigenen Themen.

Besonders der Erlebnisbericht von Frau G.K. hat mich tief berührt. Ganze Absätze daraus hätten von mir geschrieben sein können. Genau, ganz genauso war es. Ich war damals 14/15 Jahre und habe Flucht und Vertreibung und ein gutes Jahr 1945/1946 bei einst Russen, später Polen bewusst erlebt. Nie werde ich vergessen können. Was am meisten schmerzt, daß man es nicht sagen darf. Wer hat uns eigentlich damals von unserem Trauma erlöst? Heute wird jeder Mensch, der einen Brand oder Todesfall erlebt hat, sofort von allen möglichen Seiten „betreut. Wir durften noch nicht einmal darüber reden die Polen könnten beleidigt sein. In diesem Zusammenhang fällt mir ein, was ich schon lange fragen wollte: Kennen Sie das Magazin „Zuerst!“? Ich habe diese Zeitung abonniert. Wohltuend distanziert von der üblichen links- und gleichgeschalteten Presse. Besonders die Artikel der Herren Dr. Deschner und Neubauer sind einsame Klasse.

Zum Thema von Herrn S. Sikmaringen {→ Druckfassung} kann ich aus jüngstem Erleben etwas beisteuern. Political correcktnes geht weiter, immer weiter! Als ich in der hiesigen Zeitung las, daß der OB von Bad Kissingen sagte: Die „Flüchtlinge“, die nach dem Krieg Aufnahme in Bayern gefunden haben, sind Deutsche mit Migrationshintergrund. Da konnte ich nicht länger schweigen. Näheres entnehmen Sie bitte oben beigefügten Unterlagen. Ich brauche diese nicht mehr: denn hier interessiert sich niemand dafür. Alle (ca. 200 Leser) lesen hier im Haus die Zeitung, angesprochen hat mich eine einzige alte Dame!

Und Antwort vom Herrn Oberbürgermeister habe ich auch nicht erhalten. Sind wir schon auf dem Weg, Migranten im eigenen Land zu sein? Jedes Volk hat eben die Regierung, die es verdient! Trifft auf die Deutschen zu 100% zu.

Nun noch etwas, weshalb ich eigentlich überhaupt schreiben wollte. Ich habe mir angewöhnt, jedes Exemplar Ihrer Zeitung sofort mit Euro 10/15 zu bezahlen bzw. zu spenden. Das sollte auch jetzt wieder sein. Leider gibt es weder eine Zahlkarte, noch eine Angabe, auf welches Kto. Spenden gehen. Ich habe zwar eine Kto.-Nummer, weiß aber nicht mehr, ob die stimmt, da im vorigen Jahr großes Durcheinander entstand durch falsche Überweisungen. Im letzten Heft steht die Kto.-Nr. überhaupt nicht. Warum? Das ist Ihr eigener Schaden!

Bitte teilen Sie mir mit, oder lassen Sie mir mitteilen, wohin meine kleine Spende gehen soll. Spenden kann man nur, wenn man direkt (oder indirekt!) dazu aufgefordert wird. Die Konto-Nummer sollte in jeder Ausgabe stehen.

Das soll es für heute sein. Ich hoffe, daß es Ihnen gesundheitlich gut geht und Sie uns noch ganz, ganz lange erhalten bleiben.

Mit herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen
Ihre Eva Maria Mai


UDH Nr. 97

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