BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 97  ¦  Mai – August 2011


Leserbriefe (Teil 2)

Wien, den 10.3.2011

Sehr geehrter Herr Zaborowski:
Ihre Zeitung Nr. 96/2011 (Ausgabe Januar — April 2011) ist sehr umfangreich geworden.

Die Überfremdung von Deutschland bedeutet auch die Verarmung von Deutschland. Wie Sie wissen, können Sie die Wahrheit über Dresden schreiben. Ihre Auflage ist aber klein und Sie erreichen nur wenige Deutsche.

Die Sieger wollen ein System einführen wie es Zuhause ist. Die „Vereinigten Staaten von Amerika“ (VJA) haben mit 300 Millionen Einwohnern 30 000 Morde (davon 12 000 mit Schusswaffen). Auf die BRD bezogen wären dies 8 000 Morde im Jahr und in Österreich 800 Morde im Jahr.

Wenn die BRD Zustände wie in den VJA bekommt durch Multikulti, dann ist die BRD eine zweite USA. In Österreich steigt die Kriminalität und bei den Morden (Ehrenmorde, usw.) sind die Ausländer stark beteiligt.

Eine hohe Kriminalität ist ein Bürgerkrieg den man nicht Bürgerkrieg nennt.

Hartz IV wurde in Deutschland unter Kanzler Schröder eingeführt, um die Zuwanderung von Sozialhilfeempfängern zu erschweren.

Sie brauchen nur nach Ägypten sehen, was eine steigende Bevölkerung bewirkt. Der Iran ist schon bei 1,7 Kindern pro Frau und hat das Problem gelöst!

Von Guttenberg spinnt (ist ein Narr). Ein Verteidigungsminister, der seine Ehefrau nach Afghanistan mitnimmt, ist nicht bei Trost. Ich gratuliere den Deutschen, das sie von Guttenberg abgesägt haben. Der Adel will immer Kriege führen.

Auch die Polen haben eine Art Geisteskrankheit. Das katholische Polen hat die Protestanten bis 1939 vertrieben und in den Ostprovinzen ihre Orthodoxen katholisiert. Stalin hat die Polen ausgesiedelt (vertrieben), und die vertriebenen Polen wurden auf den deutschen Gebieten angesiedelt. Die Deutschen waren Protestanten, und daher wurden diese schon vor 1939 vertrieben.

Bei der „Ausplünderung Deutschlands seit 1919“ haben Sie etwas vergessen. Der Betrüger Madoff (VJA) hat mit einem Pyramidenspiel 45 Milliarden Dollar Schaden verursacht. Madoff hat 150 Jahre Gefängnis bekommen. Ein Sohn von Madoff hat sich erhängt (Selbstmord). Die VJA hat die Lehmann-Brothers-Bank in die Pleite geschickt mit 450 Milliarden Dollar Schaden. Die VJA hat dadurch Deutschland, Island und die halbe Welt ausgeplündert.

Mit freundlichen Grüßen
MM


Fußball — National-Mannschaft?

Das Spiel Deutschland gegen die Türkei gibt erneut Anlaß, darüber nachzudenken, ob der Begriff Nationalmannschaft wirklich zutreffend ist. Unter Nation steht im Duden zu lesen: „Eine Lebensgemeinschaft von Menschen mit dem Bewußtsein gleicher politisch-kultureller Vergangenheit und dem Willen zum Staat“. Ist denn diese Mannschaft der besten Fußballer, die in unserem Deutschland leben, insgesamt auch als Gruppe „gleicher politisch-kultureller Vergangenheit und dem Willen zum Staat“ zu verstehen? Sollten wir nicht lieber von einer Mannschaft reden, die aus gleichgesinnten Spielern besteht, deren Hauptinteresse darin besteht, ihren Wert zu mehren. Doch damit wäre sicher denjenigen unrecht getan, die sich im Sinne des Dudens zu unserem Staat bekennen. Vor jedem Länderspiel, so ist die Tradition auch aller anderen Staaten, wird die Nationalhymne gesungen. Am 6.10.2010 steht in den „Lübecker Nachrichten“ zu lesen, dass auf den Philippinen mit Gefängnis bestraft wird, wer die Nationalhymne falsch singt. Bei uns ist dies dankenswerterweise nicht möglich. Es wäre auch dann nur für die Spieler von Bedeutung, die mitsingen. Die Mehrheit der Spieler mit Migrationshintergrund bliebe dann unbestraft, denn sie singt ohnehin nicht mit. Doch kann man solche Spieler als „Nationalspieler“ bezeichnen?

Ich bin auch strikt dagegen, dass man versucht, die „Verweigerer“ unter Druck zu setzen. Sie verstehen sich als Spieler, die in einer hochwertigen Mannschaft spielen, um dadurch mehr Geld zu verdienen. Und damit auch der internationalen Regel Genüge getan wird, haben sie schließlich einen „deutschen Pass“. Staatsbürger im Sinne einer Deutschen Nation wollen sie offensichtlich nicht sein. Herr Özil hat sich anscheinend sogar geschämt, gegen die Türkei ein Tor geschossen zu haben, denn die Freude, die er üblicherweise nach einem Torschuß zeigt, war bei dem Spiel Deutschland -Türkei nicht zu sehen.

Gerhard Hahl


Es ist mehr als beschämend, wenn z.B. Podolski oder Khedira bei der Nationalhymne beim Absingen derselben natürlich, stumm dastehen und nicht einmal die Lippen bewegen…

Edmund Ferner


Sind nicht die Völker: Gedanken des Schöpfers? — (Herder)

Er hätte die Menschen doch keinesfalls so zu schaffen brauchen, wie sie sich uns heute zeigen, wenn er nicht von dem Nutzen, gegenseitig sich befruchten zu können der Völker, von Anfang an überzeugt gewesen wäre. Offenbar will der Mensch heute so sein wie Gott?

Aus Peter Bamm: Die große Weltlaterne — Sehenswürdigkeiten.

„Die Ferne bleibt die ewig Geliebte, solange sie uns überraschen kann. Die Sehenswürdigkeiten sind die Perlen und die Edelsteine, mit denen sie sich schmückt für uns.“

„Aus Tränen in Woronzowka:“

Weihnachten 1943 saßen wir im Kessel der Krim. Ich war damals Chef einer pferdebespannten Sanitätskompanie. Wir saßen im Quartier der Fahrer — Bauernsöhne aus Pommern und Mecklenburg, raue, ehrliche Burschen. Kleine Weihnachtsbäume waren aufgestellt worden. Aber Weihnachtslieder in dieser Lage? Im dritten Jahr in der Steppe der Verlorenheit? Beim zweiten Vers von „Stille Nacht, heilige Nacht …“ konnten sie nicht mehr weiter. Alte Pferdeknechte fingen an und weinten wie die Kinder. Da sie nicht schluchzen mochten, wie sie doch so gern getan hätten, liefen ihnen die Tränen als kleine Bäche über die Gesichter.

Natürlich gab es an diesem Abend reichlich zu trinken. Die Verwandlung von Gefühlen in Ressentiments, indem man mit Rauschmitteln nicht kleinlich ist, hat schon immer zu den feineren Künsten der politischen Psychologie gehört. Diesmal schlug das Mittel fehl. Das Gefühl gegen das Ressentiment zu schützen, vermag nur die Ironie.

Es war ein Rohling, ein Rohling mit Zartgefühl, der sich der verzweifelten Tränen der Männer in Woronzowka erbarmte … So stimmte er mit seinem kräftigen Bass eines der alten wüsten Lieder an, die betrunkene Seeleute und Soldaten seit jeher so gerne singen. Ein wüster Shanty am Abend der Geburt Jesu Christi!

Konnte ich das dulden? … Zuweilen muß man mit den Wölfen heulen. Aber zuweilen auch muß man mit den Herzen heulen. Der Rohling mit dem Zartgefühl war der Obergefreite Kubatz aus Frankfurt an der Oder. Er war ein Athlet, ein prachtvoller Kerl, glänzender Pferdepfleger und ein guter KAMERAD. Wenn irgendwo Verwundete lagen, zu denen man wegen des Schlammes oder wegen des Beschusses mit den Motorsanitätswagen nicht hingelangen konnte,, fuhr Kubatz mit seinen Rössern in die Nacht hinaus und holte sie.

Im Lauf der Jahre mögen es zwanzig, dreißig Menschenleben, die ohne seinen Mut, seine Hartnäckigkeit und sein glänzendes Orientierungsvermögen irgendwo in einer verlorenen Ecke des Schlachtfeldes elend zugrunde gegangen wären. Er hat sie gerettet. Als der Obergefreite Kubatz das wüste Lied anstimmte, sah er mich an. Ich habe mitgesungen. ...

Verfasser ist der Redaktion bekannt.


Leserbrief:

An die
Saale-Zeitung
Alter Schlachthofweg 22
97769 Bad Brückenau

Ausgabe vom 09.12.2010 „Keine Sprache, keine Chance.“ / Artikel von Edgar Bartl

Sehr geehrte Damen und Herren,

obigem Artikel entnehme ich den Ausspruch des Herrn OB Blankenburg/Bad Kissingen: „Zahlreiche Deutsche haben auch einen Migrationshintergrund, so etwa viele Flüchtlinge, die nach dem Weltkrieg hier Aufnahme gefunden haben“.

Da bleibt mir als Betroffener dann doch zunächst die Luft weg!

Um die Geschichtskenntnisse des Herrn Blankenburg aufzufrischen und weil ich mich als „Flüchtling“ angesprochen fühle, möchte ich folgendes richtig stellen.

Ich kam 1946 mit meinen Eltern aus Schlesien (Bez. Breslau). Dieses Land wurde nachweislich zwischen 1200-1350 von deutschen Siedlern besiedelt. In dieser Zeit entstanden dort schon nahezu 1200 deutsche Dörfer.

Geflüchtet sind wir am 24.01.1945 auf Befehl der deutschen Regierung. Schon 4 Monate später, im Mai des gleichen Jahres (Kriegsende) sind wir in unsere Heimat zurückgekehrt. Nur dort wollten wir leben, wo unser Hab und Gut und unsere Wurzeln waren. Ein Jahr später haben uns die Polen unter buchstäblicher Wegnahme des letzten Hemdes „rausgeworfen“. Man sagt „ausgewiesen“. Nach ca. 14-tägiger Irrfahrt in Viehwaggons wurden wir Deutschen in Rest-Deutschland verteilt.

Von einer Aufnahme, wie sie heute Asylbewerbern und Einwanderern zuteil wird, haben wir noch nicht einmal träumen können.

Auch bei uns hat damals 1946 der „Hochqualifizierte“ genauso wie der Gutsbesitzer oder sein Knecht die allerniedersten Arbeiten verrichten müssen, um zu überleben. Und wir haben es getan. (Reifen gab es damals noch nicht sehr viele zum wechseln). Zum besseren Verständnis: Die verloren gegangenen deutschen Ostprovinzen waren über Jahrhunderte Teil von Deutschland — genau wie Bayern und die anderen west- und mitteldeutschen Provinzen bzw. Länder.

Wir kamen zwangsweise aus einem über Jahrhunderte deutschen Land mit hoher kultureller Tradition. Wir sind weder eingewandert, noch haben wir um Asyl gebeten. Ich verwahre mich deshalb ganz entschieden dagegen, mit den heutigen so genannten „Deutschen mit Migrationshintergrund“ in irgendeiner Form verglichen zu werden.

Herr Blankenburg sollte also bitte in Zukunft nicht mehr über Dinge reden, von denen er offenbar durch die Gnade der späten Geburt nicht die geringste Ahnung hat. Und nie wieder solche unsinnigen Vergleiche anstellen. Ich hätte nie gedacht, daß ich fast 65 Jahre nach dieser unseligen Vertreibung von einem bayrischen Kommunal-Politiker erklärt bekomme, daß ich einen Migrationshintergrund habe. Welchen denn, bitte schön?

Eva-Maria Mai

PS: Wenn den Deutschen das Wort „Civitas“ erst per Tageszeitung übersetzt werden muß, ist das mit dem Lernen der Deutschen Sprache so eine Sache! Warum nennt man es dann nicht gleich „Bürgerschaft“? Ist doch ein schönes deutsches Wort???


Verfasser


UDH Nr. 97

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