BGD — Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 98  ¦  September – Dezember 2011


Freunde — Förderer — Mitglieder

Ein Jahr geht schnell vorbei — für viele von uns zu schnell. Durch die neuen Medien wird Wilhelm Buschs „Sauseschritt“ zu einem ungewissen Abenteuer. — Medien sind Dienstleister, entscheidend ist, in welchen Diensten stehen sie?

Im Grunde genommen sind Medien — wir können voraussetzen, daß immer noch Menschen Entscheidungen treffen — abhängig. Auf der „Eingangsseite“ von den Kapitalgebern und auf der Ausgangs­seite von den „Abnehmern“ (ob freiwillig oder unfreiwillig) ihrer Produkte. Über beide Seiten wird Einfluß genommen.

In den letzten Jahren ist ein Ungleich­gewicht entstanden, indem der Einfluß der Kapital­geber das absolute Übergewicht erreicht hat. Dieses Übergewicht beeinflußt den Preis im Supermarkt ebenso, wie die Entscheidungen der Bundes­regierung.

Menschen sind immer noch natürliche Wesen undkeine Maschinen. In uns wohnt ein natürlicher Freiheits­drang von unserer Geburt an. Dieser, teils unbewußte Freiheits­drang ist die Ursache, daß wir Bürger das Vertrauen in die Handlungen und Entscheidungen unserer Eliten verloren haben.

In den kommenden Jahren wird es sich erweisen müssen, ob wir mit unserem persönlichen Freiheits­drang die Handlungen unserer Eliten in ein Gleichgewicht zurück­drängen, oder ob unser aller Weg in Science-Fiction-Versionen versinkt.

Der uns, und wir vom BGD nutzen diese Möglich­keiten, verbleibende Weg ist die Aufklärung. Mit unserer Zeitung „Unsere Deutsche Heimat“ und unserem Internetportal — zu erreichen über http://bgd1.com — beteiligen wir uns an dieser Aufklärung.

Ohne Ihre vielfältige Unter­stützung, für die wir uns auf diesem Wege ganz herzlich bedanken, wäre diese Aufklärungs­arbeit nicht zu bewältigen. Ganz besonders bedanken wir uns bei unseren Freunden, die in schwerer Zeit mit ihrem finanziellen Scherflein die finanzielle Grundlage für unsere Bemühungen aufrecht erhalten.

Wie Sie, liebe Freunde, in dieser Ausgabe verfolgen können, konnten viele Betroffene ihre Erlebnisse schildern — stell­vertretend für das Millionen Deutschen angetane Unrecht. Wir hoffen, daß diese Stimmen aus unserer Erlebnis­generation gehört werden. Ein geflügeltes Wort besagt: Geschichte wiederholt sich nicht. Dies mag insoweit stimmen, daß die Ereignisse sich nicht in der gleichen Art und Weise widerholen — jedoch wer genauer hinschaut wird ein Muster erkennen, nach dem die Manipulation der Menschen seit eh und je abläuft.

Wenn dann die Ereignisse eingetreten sind, die unsere Lebens­gewohnheiten verändern — leider oft zu unseren Ungunsten — fällt uns in unserer Not meistens nichts besseres ein, als: „das habe ich nicht gewußt“. Oder auch: „das habe ich nicht gewollt.“

In Wirklichkeit liegen die Ursachen in der nicht erhaltenen Information. Und hier schließt sich der Kreis. Informationen die uns frei Haus, besser frei Kopf überströmen, erreichen uns im Übermaß. Es liegt an einem jeden Einzelnen von uns, sich um Informationen zu bemühen — diese auf ihren Wahrheits- oder Wahr­scheinlichkeits­gehalt hin zu überprüfen.

Liebe Freunde,
wenn Sie aus Ihren Überlegungen und Anstrengungen zu einer Erkenntnis gelangt sind, lassen Sie uns und unsere Freunde daran teilhaben — schreiben Sie uns einfach. Nur gemeinsam können wir mit unseren Erkenntnissen dazu beitragen, das entstandene Ungleich­gewicht hin in eine Balance zu bewegen. Der Eine oder Andere von uns wird denken oder sagen: „Was soll ich schon bewegen“ — „Ich bin krank und alt und habe mit mir selbst genug zu tun.“

Alle diese Argumente stimmen, sie sind schwerwiegend. Jedoch — sie drücken auch unseren Lebensmut herunter. Und auf die eine oder andere Art hängen wir alle an unserem Leben. Und, unsere Lebensuhr läuft so oder so in eine Richtung. Warum sollen wir nicht versuchen, einige „Sonnen­strahlen“ zu erhaschen. Denjenigen von uns, denen es vergönnt ist in der Gemeinschaft einer Familie und Angehörigen Zeiten des Wohlseins zu erhaschen, meine besten Wünsche, es möge so bleiben.

Freunde, die wir nicht von diesem Genuß (der eine oder andere mag es auch als Erschwernis sehen) umflutet sind — unsere Gedanken helfen uns, mit der Umwelt Kontakt aufzunehmen. Wie heißt der Hoffnungs­schrei: „Die Gedanken sind frei…“

Nutzen wir diese Freiheit über die Gedanken hinaus zu Kontakten. Schreiben wir einen Brief an Menschen, die uns einmal ein gutes Wort gegönnt haben, oder die wir sonst in guter Erinnerung haben. Es wird helfen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 98

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