BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 98  ¦  September – Dezember 2011


Konzentrierter Wahnsinn

von Erwin Arlt

Der deutsche Steuerzahler gleicht einem Lamm, das nicht merkt, daß es zur Schlachtbank geführt wird! (Aus „Die Welt“ vom 11.03.2011)

Um allen Leserinnen und Lesern zu zeigen, wie weit der konzertierte Wahnsinn schon fort­geschritten ist, führen wir in diesem Artikel die Beträge auf, die den Deutschen verfassungs­widrig von ihrem Steuergeld an alle Pleite­länder in Europa trans­feriert werden, das heißt mißbraucht werden, eben solange, bis die BRD aus­geblutet und ebenfalls pleite ist!

BRD-Anteile an der EU:
Am ESM — dem Euro-Rettungs­schirm 27,15 %
Am EU — Haushalt 2010 19,94 %
An der EU — Gesamt­bevölkerung 16,63 %
An der Anzahl der EU-Abgeordneten 13,45 %
An der Stimmenzahl im EU — Rat 8,41 %
An der Regierung der EU (Kommission) 3,70 %
BRD-Anteil am ESM — dem sog. „Europäischen Stabilitäts­mechanismus“ (in Mrd. ¤) 190.022
Anteil Frankreich 142.702
Anteil Italien (vorgesehen) 125.398
Rest alle anderen Länder der Eurozone
Bürgschaften der BRD (in Mrd. ¤) 168.000
Bar-Einlagen der BRD bis 2016 22.000

Prof. Hans Werner Sinn von der Uni München, der Volks­wirtschaftler sagt:
„Der Rettungsschirm ist eine tickende Zeitbombe, deren Sprengkraft selbst die schlimmsten Ahnungen der Öffent­lichkeit übersteigt.“ Insgesamt, so sagt Prof. Sinn weiter, liegt die Haftungs­summe des ESM bei 1.542,00 Mrd. Euro, der Anteil der BRD beträgt 391,00 Mrd. Euro.

Weitere astronomische Summen sind von der EU geplant, wenn auch als Absichts­erklärungen, wie auch zusätzlich Eurobonds.

Prof. Dr. jur. Dieter Spethmann, ehemaliger Vor­sitzender der Thyssen AG sagt:
„Deutschland schenkt die Überschüsse, die es im Außen­handel erzielt, der EZB und die benützt sie, um die Defizit­länder zu finanzieren, das sind 5-6 % des Sozial­produkts. Im Geschäfts­banken­bereich sind es noch einmal 2-3 %. Dazu kommt der Netto­beitrag der BRD an die EU von 1 % des BIP, also insgesamt 250 Mrd. Euro!“ Sein Fazit: „Der Euro ist tot, er ist nur noch eine Zwangsjacke und ein Herrschafts­instrument.“

Günther Verheugen, SPD-Politiker und EU-Kommissar von 1999 — 2010 sagt: „Wir sollten nicht vergessen, daß dieses ganze Projekt „Europäische Einheit“ wegen Deutschland notwendig geworden ist. Es geht darum, Deutschland ein­zubinden, damit es nicht zur Gefahr für die Anderen wird. Das dürfen wir in diesem Land nicht vergessen.“

Wie man es auch dreht und wendet, die EU und die Geduld der Deutschen, gehen zu Ende.

Die Deutschen beginnen zu rebellieren und das ist gut so! Ehemalige Konzernchefs, wie Dieter Spethmann, Hans-Olaf von Henkel treten öffentlich gegen EU und Euro in Presse, Funk und Fernsehen auf. Wilhelm Hankel, Prof. Starbatty, der CSU-Bundestags­abgeordnete Dr. Peter Gauweiler und andere ziehen vor das Bundes­verfassungs­gericht, das leider schon halb taub ist und sich in den letzten Jahren bei seinen Urteilen ausweichend verhält und wie verlangt, „political correct“ urteilt!

Der freie Journalist Franz Lübberding wiederum, schreibt in der FAZ zur EU unter anderem:
„… Mittler­weile paßt nichts mehr. Die Euro-Krise ist den Akteuren in der EU längst aus dem Ruder gelaufen. Egal was man auch tut, niemand kann die Folgen seriös abschätzen. Die Europäische Union als Eliten­projekt ist gescheitert.“

Michael Nier wiederum schreibt im „Euro-Kurier“ vom Juli 2011: „Die EU war ein logisches Produkt der deutschen Niederlage von 1945 und der Interessen­verwirk­lichung der trans­atlantischen Konzerne. Deutschland sollte nur so lange existieren, wie es gegen den roten Osten als Bollwerk gebraucht würde. Dann könnte man es in einer neuen, ent­nationali­sierten, größeren Gemeinschaft versenken.“

Natürlich mußte dieses neue Deutschland, die BRD, mit tausenden von Fäden an die USA und England gekettet werden und innerlich selbst nur noch devot westlichen Weltwillen verkörpern.

Das gelang durch Bewahren des Hasses gegen die Sowjet­union und Rußland und all' die anderen, die zu deren System gehörten.

Die deutschen Ober­schichten kuschelten sich an die USA an. Sie fürchteten sich vor ihrem eigenen Selbst­bewußtsein. Nationalismus und selbst ein ganz kleiner Patriotismus, das war doch etwas ganz von gestern! Das dürfte es nie wieder geben.

Besser kann man nicht fremden Interessen dienen und die eigenen aus dem Blick verlieren.“ Das alles sind harte und deutliche Worte und Betrachtungen, die Sie natürlich in der Lizenz­presse noch nicht lesen. Doch manchmal sickert auch in ihr einiges durch und wir können nur hoffen, daß dieser Prozeß erst seinen Anfang genommen hat. Denn „steter Tropfen höhlt den Stein“, wie ein altes Sprichwort sagt. Daß dieser Erkenntnis­prozeß überhaupt in Gang gekommen, ist, ist auch ein Verdienst der heimat­treuen, patriotischen Presse.

Natürlich arbeiten die Mächte der Zerstörung mehrgleisig, nicht nur auf dem Gebiet von Währung und Finanzwesen. Zur gezielten Auflösung Deutschlands gehören natürlich gleichzeitig die Massen­einwanderung aus allen Kulturen und Ethnien, der gezielte Geburten­mangel, die Kaputt­reformierung der Bundeswehr, die Öffnung aller Grenzen, die Hinnahme der starken Ausländer­kriminalität, der gezielte Entzug der deutschen Gold­reserven und Lagerung in USA, England und Frankreich und viele andere Bereiche, wie die geistige Auszehrung und Primitiv­berieselung in Buch, Presse, Rundfunk, Fernsehen und Musik und natürlich die Zer­trümmerung der deutschen Sprache durch vorwiegend ange­wendetes Amerikanisch-Englisch und anderer Fremdsprachen. Das alles nennt man ohne Zweifel ein gigantisches Umerziehungs-Programm, das nur durch die Erkenntnis der radikalen Umkehr auf allen Gebieten gestoppt und geändert werden kann. Die Erkenntnis bricht sich, wenn auch mühsam und langsam Bahn, die volksferne EU — und Europolitik hilft uns dabei!

Selbst Ernst Thälmann, KPD-Abgeordneter im Reichstag, sagte 1924:

„Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation, eine ritterliche, stolze und harte Nation.“

Nun — sicher würde Ernst Thälmann im „Kampf gegen Rechts“ heute auch ein ewig gestriger Neo-Nazi sein, ist doch klar — Oder?!




Mehr Mut, Freunde!

Zum Henker eine Freiheit, die vergißt,
Was sie der Reichesehre schuldig ist!
Zum Teufel eine deutsche Libertät,
die prahlerisch im Feindeslager steht!
Geduld! Es kommt der Tag, da wird gespannt
Ein einig Zelt ob allem deutschen Land!

Conrad Ferdinand Meyer,
„Huttens letzte Tage“


UDH Nr. 98

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