BGD — Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 98  ¦  September – Dezember 2011


„Ein geprügelter Hund“

von Erwin Arlt

Thilo Sarrazin in Berlin-Kreuzberg mit dem ZDF. Ein Test, ob ein Deutscher noch Herr im eigenen Haus ist und Gäste sich dort zu benehmen wissen. Auch ein Test, ob Berlin wirklich noch deutsche Hauptstadt ist!

Oder aber tritt schon das ein, was amerikanische Bevölkerungs-Wissen­schaftler seit längerem voraus­sagen, daß es schwere ethnische Unruhen und ab 2020 Bürgerkrieg und Rassen­unruhen in den europäischen Ländern gibt.

Ein Wunder wäre es nicht, denn alle Lizenz- und System­parteien haben mehr oder weniger seit 30 Jahren, bewußt oder unbewußt mit ihren Grenz­abschaffungen, mit ihren über­triebenen Menschen­rechts­maßnahmen und letztlich mit ihrer Zuwanderungs­politik diese Zustände geschaffen.

Der Osloer Terrorist hatte zwar größtesten­teils richtige Erkenntnisse bezüglich „Multi-Kulti“, doch seine Schluß­folgerungen und Taten sind radikal abzulehnen und dabei ist es völlig gleichgültig, ob der Terror von Links- oder von Rechts­extremisten kommt. Obendrein wurden nur Unschuldige und Unbeteiligte getroffen.

Die „Grünen“ sind bei all‘ dem Chaos nur die Speerspitze, die nach ihrer in Wahrheit tiefroten Ideologie handeln und die im Wesentlichen das neue chaotische Staats­bürgerschafts­recht durch­gesetzt haben. Es ist eindeutig gegen das Grundgesetz und seinen Geist gerichtet, daß das autochthone deutsche Volk ausdrücklich als Rechts­inhaber aller staatlichen Einheit postuliert.

Thilo Sarrazin wollte also durch seine Hauptstadt bummeln und bestimmte Stadtteile besichtigen. Er wählte sich Kreuzberg aus und wollte prüfen, wie die Integration und Assi­milation in Wirklichkeit voran­geschritten sind.

Was mußte er aber erleben? Eine von Anfang an feindselige Haltung der Ausländer, wüste Beschimpfungen. Er wurde sogar aus einem Gasthaus gejagt.

Dabei wollte er mit den ausländischen Menschen diskutieren. Stattdessen brüllten ihn die Leute auf dem Türkenmarkt nieder, schrien: „Rassist und Nazis raus aus Kreuzberg!“

Hoffentlich wurde das alles von der türkischen Fernseh-Journalistin und dem ZDF sachlich in Wort und Ton, sowie in Bildern auf den Film gebannt. Thilo Sarrazin verließ den Türkenmarkt und das ungastliche türkische Lokal mit den Worten: „Als wir das Lokal verließen, kam Beifall auf, und unter Beschimpfungen aus der Menge schlichen wir wie die geprügelten Hunde davon.“

Es entwickelte sich auf der Straße eine Aus­einander­setzung. Sarrazin fragt einen Türken nach seiner Herkunft. Er: „Ich bin nicht deutscher Staatsbürger.“ Sarrazin: „Dann benimm Dich mal vernünftig, Du bist in einem anderen Land!“

Der: „Ich gehe dahin, wo ich will und das bestimmen nicht Sie.“

Die letzte Station von Sarrazin war das „alevitische Gemeindezentrum“. Dort wollte er den Gemeinde­vorstand treffen. Doch auch dort wütendes Gebrüll „Hau ab und Nazis raus.“ Hinterher erklärte der Gemeinde­sprecher, man habe sich dann doch gegen ein Gespräch mit Sarrazin entschieden.

Sarrazin war hinterher natürlich sehr verbittert, daß er überall förmlich „heraus­gemobbt“ wurde. Soweit also für Kenner der Verhältnisse, die traurigen Tatsachen.

Ohne Zweifel, Thilo Sarrazin ist ein mutiger Mann. Doch bisher ignoriert er die von uns immer wieder angeführten Gründe, warum es zu solchen Zuständen gekommen ist.

Es war doch, wenn auch nicht nur, die angeblich so soziale SPD, die zusammen mit den „Grünen“, diese schlimmen Multi-Kulti-Zustände herbeigeführt hat. Die Unions­parteien wiederum mit ihrem Satelliten FDP haben dazu feige geschwiegen oder Beifall geklatscht und nur Einzelne haben gewarnt. Sie wurden meist von ihren Oberen zurück­gepfiffen. Heute machen sie zum Teil sogar mit, um sich bei den „Grünen“ einzu­schleimen. Eine Grundsatz — und Wertetreue gibt es auch dort nicht mehr.

Thilo Sarrazin hat bis heute nicht verstanden oder verstehen wollen, daß er in der falschen Partei ist, die all‘ das sabotiert, was er vertritt. Viele sagten, er hätte eine eigene neue Partei gründen sollen, aber dafür fehlte ihm wohl der Antrieb und partei­politische Erfahrungen hat er ja auch nicht. Zumindest aus der SPD hätte er austreten müssen. Da der notwendige letzte Schritt nicht geschah, ist weiterer Diskussions­bedarf unter der Bevölkerung vonnöten. Jetzt wären z.B. einmal solche Fragen zu stellen:

  1. Wer von den „Nazi raus“ — Brüllern hat einen Deutsch-Kurs absolviert und mit welcher Note?
  2. Was die „Nazi-Brüller“ für ihre persönliche Integration („Großer Brockhaus: …Zusammenschluß, nach E. Jaensch der Grad des Zusammen­schlusses von seelischen und physischen Einzel­funktionen in staatlichen und über­staatlichen Ganzheiten, auch die Assimilation…“) getan haben?
  3. Wer von den ausländischen „Nazi-Brüllern“ hat das Buch von Sarrazin gelesen?
  4. Wieviele der „Demonstranten“ sind Analphabeten und wieviele haben eine höhere Bildung als Volksschule mit oder ohne Abschluß?
  5. Wer von den „Mobbern“ hat einen Beruf und was für einen erlernt?
  6. Ist diesen Ausländern bewußt, daß die meisten nur Gäste in der BRD sind?
  7. Wie paßt die angebliche, demokratische Kultur des Islam und dieser Ausländer mit ihrer Intoleranz zusammen?

Aus diesen und sicher noch vielen anderen Fragen und Antworten wären dann ein Fazit und natürlich auch Konsequenzen bei der Zuwanderungs­politik zu ziehen.

Die BRD-Politiker der System­parteien müssen sich fragen lassen, ob sie nicht endlich erkennen, welche schwere Schuld sie sich aufgeladen haben, das deutsche Volk so in Existenznot zu stürzen, seine Diskriminierung bewußt zu dulden und das Selbst­bestimmungs­recht des deutschen Volkes mit Füßen zu treten.

Die Abgeordneten und Politiker fühlen sich als alles andere, nur nicht mehr als Mitglieder des deutschen Volkes, die aber so zum Ausverkauf der eigenen Nation beitragen!

Die Vielzahl der europäischen und inter­nationalen Gremien, in denen diese Politiker, Abgeordnete und Minister zusätzlich sitzen, haben sie ihrer eigentlichen Aufgabe, dem deutschen Volk zu dienen, völlig in den Hintergrund treten lassen.

Genauso auch gehen sie mit den Steuer­geldern um, die das deutsche Volk jährlich erwirt­schaftet. Alle haben den Eid abgelegt, dem Wohle des deutschen Volkes zu dienen, nicht der EU, nicht anderen Ländern, wie beispiels­weise Griechenland, Portugal, Irland und anderen Staaten.

Die völlige Entfernung vom deutschen Volk, von der Nation, kann nicht besser wieder­gegeben werden, wie durch Aussprüche von den Politikern selbst: z.B.

  1. „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr und das ist gut so.“ (Jürgen Trittin in der FAZ 2005).
  2. Oder: „Deutsche Helden sollte die Welt tollwütigen Hunden gleich erschlagen.“ (Ehemaliger Außenminister Josef Fischer 1982 in „Pflasterstrand“).
  3. Oder: „Wir, die Grünen müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmen­anteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.“ (Daniel Cohn-Bandit, EU-Abgeordneter der Grünen).
  4. Oder: „Die Türken haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.“ „Am National­feiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus Türken­flaggen und ein paar schwarz-rot-goldenen Fahnen.“ „Deutsche sind Nicht­migranten, mehr nicht.“ (Claudia Roth in Wams vom 06.02.2005 und Münchner Runde am 05.10.2004).

Das war eine Auswahl von Grünen-Politikern der Gegenwart und der jüngsten Vergangenheit.

Von keinem einzigen Minister, Abgeordneten oder anderen Politiker oder auch Politikerin der Lizenz­parteien hört man Widerspruch. „Wer schweigt, stimmt zu“, so heißt ein altes Sprichwort!!!

Kommen wir wieder zurück zum Ausgangs­punkt, zum „geprügelten Hund,“ zu Thilo Sarrazin. Wir meinen, es kann doch einem so hoch intelligenten Mann nicht entgangen sein, daß diese Aussprüche das durchaus lobenswerte Tun des Autors so kraß konter­karieren. Sie sind ja ein Spiegelbild dieser Multi-Kulti-Globalisierungs-Politik der System­parteien, die dieses Chaos immer weiter herbeiführen.

Thilo Sarrazin gehört in eine sozial-konservative, patriotische Partei oder er sollte gemeinsam mit vielen unzufriedenen Bürgern eine solche gründen oder auch in eine bestehende kleinere Partei eintreten. Es gibt deren mehrere, die alle einen neuen Schwung brauchen und eine bekannte, integere Persönlichkeit neben weiteren, an der Spitze ihrer Partei.




Liebe Freunde,
In Sarrazins Brust schlagen zwei Herzen. Eines für „seine“ SPD und eines für seine Heimat. Leider hat Sarrazin noch nicht begriffen, daß die SPD, wie sie auch von vielen seiner Alters­genossen noch gesehen wird, Vergangen­heit ist.

Durch die Anpassung an den „Geist der Zeit“ ist sie in das Lager der Zerstörer des deutschen Volkes gewechselt.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 98

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