BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 99  ¦  Januar – April 2012


Standpunkte zu aktuellen Problemen in der Bundesrepublik Deutschland

Jeder fünfte junge Muslim gegen Integration

Die Dunkel­ziffer ist wahr­scheinlich noch viel höher und die Väter des Grund­gesetzes würden sich im „Grabe herum­drehen“, wenn sie davon hörten.

Außerdem sind diese Ergebnisse noch viel mehr als nur „schallende Ohrfeigen“ gegen die frei­heitliche Demokratie.

Zurück in die Steinzeit ?

Nein, man sollte diesen Muslimen mit aller Deutlich­keit sagen, daß sie hier in einem falschen Land sind. Die Deutschen müssen das nicht dulden!

Es wäre für alle besser, wenn diese Leute in ihre Vater­länder bzw. in die Heimat­länder des Islams zurück­kehrten.

H. Schmidt, Langenfeld, dem 4. März 2012


Ehrensold

von Horst Zaborowski

In der Bundes­republik Deutschland werden viele Worte unserer deutschen Sprache nicht mehr ihrem Sinn gemäß verwandt. Ein Beispiel hierfür ist das Wort „Ehrensold“. In diesem Wort werden die Begriffe Ehre in der Definition: öffentliches Ansehen aufgrund der Werte einer Person und ihrem Handeln und dem Wort Sold als Bezahlung für bestimmte Dienste zusammen­gefasst. …

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Herumgegauke

von Erwin Arlt

Was setzt man nicht alles für „wenns“ und „abers“ in die Welt, wenn es um den neuen Bundes­präsidenten geht, um Joachim Gauck. Anpassungs­fähig müsse er sein, die „westlichen Werte“ müsse er vertreten, er müsse die BRD in dem Bewußtsein ihrer Schuld und im Bewußtsein ihrer „Holocaust­verant­wortung“ durch die politischen Gezeiten führen. Keines­falls dürfe er den Weg in die „multi­kultureile Gesell­schaft“ durch Elemente der Selbst­bestimmung und egoistischem deutschen Eigen­interesse verbauen.

Wenn er sich zu politischen Fragen der BRD äußert, müsse er sich in die Tradition aller politischen Parteien der Nach­kriegs­zeit einfügen, aber auch der „Inte­gration von Migranten“ sein Plazet geben.

Wenn er Europa­fragen anspricht, müssen immer die hehren Regeln für die totale Ein­schmelzung der Deutschen in die EU aufscheinen, mit dem Ziel des Aufgehens dieser BRD in die zukünftigen „Vereinigten Staaten von Europa“.

Gleich­zeitig könnte er die kühne These aufstellen, daß doch die „europäische Transfer­union“ erst Sinn erhält, durch die „Schuld und Sühne“, die wir hier erst so richtig abtragen können, wenn unser deutsches Volks­vermögen — Verzeihung, unser „Gesell­schafts­vermögen“, unser Erspartes, unsere Renten, Steuern und Ver­sicherungen für die Rettung des EURO, die EU und all die Pleiteländer eingesetzt werden, denen wir ja „unend­liches Leid vor 1945 zugefügt haben“.

Vielleicht kann der künftige Bundes­präsident Gauck hier eingreifen und die Zusammen­hänge der „Gesell­schaft“ erklären und vielleicht kann er dadurch das Bild vom „häßlichen Deutschen“ ein wenig aufhellen.

Er wird ohnehin nur ein Über­gangs­präsident sein, der nach der Ein­schmelzung der BRD in die EU und der Abschaffung der deutschen Staats­bürgerschaft sein Amt zur Verfügung zu stellen hat. All das erwartet die politische Klasse und Ihre System­parteien vom neuen Bundes­präsidenten.

So und ähnlich, lauten die „guten Ratschläge“, die man dem künftigen Bundes­präsidenten, dem Staats­oberhaupt der BRD, mit auf den Weg gibt.

Wenn man sich da aber nur nicht täuscht!

Sicher wird Gauck kein Weizsäcker sein, der den 8. Mai 1945, Flucht und Vertreibung zu einer vielleicht „etwas beschwer­lichen Wanderung“ und die Schuld an beiden Weltkriegen, seinem Volk als „Allein­schuld“ aufbürdet.

Er wird auch keine „Willy-Brandt-Kniefälle“ in der Welt absolvieren, doch er wird seine DDR-Erfahrungen und die Sieger-Justiz-Erfahrungen seiner Eltern von 1945 einbringen und dadurch ganz andere Schwerpunkte setzen.

Ob er freilich diese „Kraft der Selbst­behauptung“, die er zu DDR-Zeiten gezeigt hat, in seinem Alter ein zweites Mal, nun als Bundes­präsident, wird einbringen können, wird sich zeigen.

Auch ist die Frage zu stellen, ob nicht seine Mitglied­schaft bei der „Atlantik­brücke“ als Hindernis zu sehen ist und gewisse Abhängig­keiten impliziert.

Wie es eigentlich in der Demokratie ganz selbst­verständlich sein sollte, die andere Seite auch zu hören — Audiatur et altera pars — so versuchen wir die Themen, die der neue Bundes­präsident nach unserer Auffassung aufgreifen sollte, zu benennen.

Gauck sollte geschichts­bewußt und ohne Scheuklappen, historische Tatsachen zur Kenntnis nehmen und sachlich darstellen. Einseitiger Vergangen­heits­bewältigung sollte er, fast 70 Jahre nach Kriegsende, eine Absage erteilen.

Als Bundespräsident des deutschen Volkes sollte er ohne Scheuklappen danach trachten, die Deutschen dort zu entlasten, wo immer es die historische Wahrheit gebietet. Einseitige Westbindung sollte er von der Tages­ordnung streichen.

Den EU- und EURO-Wahn sollte er anprangern und der Transfer­union eine klare Absage erteilen.

Auch zum Thema Parteien sollte er ein korri­gierendes Wort verlieren, so daß es ganz normal möglich sein muß, eine heimat­treue Partei, die die nationalen Interessen des deutschen Vater­landes vertritt, ohne dabei als extremistisch zu gelten, ihre wichtige Arbeit tun zu lassen, wie das in allen anderen europäischen Ländern ganz normal der Fall ist.

Das Urteil des BVG (1 BvR 917/09) vom 28. November 2011, sollte ihm dabei Hilfe und Richtschnur sein, denn es gilt für alle nationalen Gruppierungen, keinesfalls nur für die NPD.

Eine drängende Aufgabe wird der neue Bundes­präsident beim Thema Über­fremdung und Zuwanderung haben, die ja gleichzeitig eine Frage der Geburten­verweigerung des deutschen Volkes ist. Da ist es für einen verant­wortlich denkenden Bundes­präsidenten hoch an der Zeit, die Ursachen heraus­zuarbeiten und Wege zur Abhilfe aufzu­zeigen.

Es warten noch viele weitere wichtige Fragen auf den Bundes­präsidenten.

Es seien hier nur einige Themen heraus­gegriffen: Verfassungs­schutz, Wehr­haftig­keit, Bundestags­selbst­entmachtung, Homo­sexualität, Volk und Nation und vieles mehr, drängt geradezu, ein klärendes und positives Wort der Richtungs­weisung zu sprechen.

Auch die Auswüchse des Kapitalismus und Ideale und Werte, wären ein Thema für den Bundes­präsidenten, weil sie durch die Tages­politik völlig untergehen.

Wir haben also mit dem Abgang des Wulff die Chance, einen Neuanfang zu wagen und Freiheit und wirkliche Selbst­bestimmung als Nation wieder neu zu entdecken.

So fordern wir Joachim Gauck auf, ohne Scheuklappen ein neues Kapitel in der Geschichte unseres so gedemütigten Vater­landes aufzu­schlagen und den Fort­bestand der deutschen Nation nie aus den Augen zu verlieren.

Wir feiern heuer das Gedenkjahr für Friedrich den II. von Preußen, wie überhaupt preußische Tugenden ruhig wieder auf die „Agenda“ zu setzen wären. An aller­erster Stelle Bescheiden­heit und Sparsamkeit.

Friedrich der Große drückt es einmal so aus:
„Es wird das Jahr stark und scharf hergehen. Aber man muß die Ohren steif halten und jeder, der Ehre und Liebe für das Vaterland hat, muß alles daran­setzen!“


Tagung zum Vertreibungs­unrecht

Löbau, den 11.03.2012

Durch Zufall erfuhr ich von Ihrer Einladung zur Tagung am 17. und 18. Februar 2012 an der Freien Universität Berlin und versuchte schon wegen der Thematik: War die „Vertreibung“ Unrecht? die Möglichkeit der Teilnahme zu erhalten.

Als ich nach der schroffen Abfuhr aus Berlin auch noch erfahren mußte, daß selbst der Zentralrat der Vertriebenen Deutschen keine Einladung zu dieser Veranstaltung erhielt, stellte sich mir auto­matisch die Frage, was wohl der Zentralrat der Juden dazu sagen würde, fände eine Veran­staltung unter dem Motto: War der „Holocaust“ Unrecht? statt, ohne dazu einge­laden zu werden?

Schließlich sind und bleiben beide Verbrechen menschen­verachtend und würdelos.

Daß das grausamste Verbrechen der letzten Jahr­hunderte — nach George W. Bush: „… die schlimmste Zeit ethnischer Säuberung in der ganzen Welt­geschichte“ — die nach Ende des 2. Weltkrieges begangene bestialische Massen­abschlachtung der deutschen Zivil­bevölkerung zum Zwecke brutalen Besitz- und Landraubes bis zum heutigen Tag weder durch Vertreter der Menschen­rechte, noch Menschen angeblich christ­lichen Glaubens als solches öffent­lich diskutiert und ver­urteilt wurde, ist wohl auch eine Frage der Geschichts- und Gewissen­losig­keit deutscher Politiker. Bei vielen frei diskutierten und schriftlich fest­gelegten Geschichts­lügen fragt man sich schon, ob manche Menschen überhaupt in der Lage sind zu begreifen, was Geist und Anstand bewirken könnten.

Einer der Schwer­punkte der Tagung war: die völker­rechtliche Bewertung der Umsiedlungs­beschlüsse der Potsdamer Konferenz.

Allein schon die Abartigkeit, Deutsche Heimat­vertriebene als „Umsiedler“ zu bezeichnen, zeigt doch die Primi­tivität auch der deutschen Politik !!!

Umsiedlung bedeutet, Menschen mit ihrem gesamten Hab und Gut in einer anderen Region unter gleichen Bedingungen (Wohnung, Haus, Villa, Geschäft, Fabrik, Land­wirt­schaft, Rittergut u.s.w.) offiziell anzusiedeln und sie noch, ohne den geringsten Verlust an Eigentum, wegen der Umzugs­belastung zu ent­schädigen.

Ein Vertriebener, dem man — wie mir persönlich — auch noch das letzte Paar Schuhe raubte, als man ihn in einem dreckigen Viehwaggon in Görlitz über die „Grenze“ schob, nachdem man dem Zug die Lok klaute, der zuvor nach Rückkehr von der Flucht in seiner Heimat jeglichen Eigentums beraubt und als Jugendlicher 14 Monate zur Zwangs­arbeit geprügelt wurde, ist wohl etwas anders.

Für diese geist­lose Art der Verachtung jeglichen Menschen­rechtes und der Gewissen­losigkeit deutscher Politiker gegenüber Menschen des eigenen Volkes und gewollter Volks­verblödung werden DIE DEUTSCHEN in vielen Staaten das größte Idioten­volk dieser Erde genannt.


Vgl. auch → Leserbriefe

Brief an Junge Freiheit

Leserbrief

Betreff: Artikel vom neuen Verband zwecks Eigentum im Osten J. F. vom 24.02.2012

Mit viel Interesse und Genugtuung las ich diesen mutigen Angriff über die längst überfällige Abklärung des geraubten Eigentums der vertriebenen 15 Millionen Menschen in den deutschen Ostgebieten nach 1945.

Als Selbstbetroffene bin ich seit damals — nach Verlust von Heimat, Gesundheit und Zerstörung der Jugendjahre — niemals die seelische Last losgeworden, und da verlangt man von den Vertreiberstaaten, daß wir endlich einen Strich ziehen!

Versöhnung ist eine schöne Sache, aber nicht auf dem bis heute anhaltenden Standpunkt, daß die Vertreibung der Deutschen zu Recht geschah. Dieses Ansinnen ist niemals zu akzeptieren und fördert auch nicht eine friedliche Nachbarschaft.

Die uns aufgezwungene Umerziehung der nachfolgenden Generationen hat viele faule Früchte hervorgebracht, und genau dieses ist es, was den meisten Deutschen gleichgültig ist, aber vom Vertreiber als Druckmittel benutzt wird.

Frieden beruht auf Recht und Wahrheit.

Gertud Bell


UDH Nr. 99

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