BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 99  ¦  Januar – April 2012


Was ist der BGD?

(Bund für Gesamt­deutschland)

Er ist der politische Arm des Aufschreis der Erlebnis­generation und spricht und wirkt für die Freunde und Leidens­genossen mit, die nicht mehr dieser irdischen Welt angehören.

Der Gründungs­anstoß war der Aufschrei von 5000 Heimat­vertrieben, der Bundes­kanzler Kohl entgegen­schlug, als er die Heimat von 15 Millionen Deutschen öffentlich verraten hat. Bundes­kanzler Kohl gab damit den Weg zur Beur­teilung des erlittenen Leides der Erlebnis­generation durch die Nach­kriegs­genrationen frei.

Seitdem mahlen sich die Mühlen des Vergessens in den Gehirnen der Nach­kriegs­generationen. Tag für Tag wirkt der „Main­stream“ und bricht ein Stück erlebtes Schicksal aus dem Buch der Geschichte heraus und ersetzt es durch nicht mehr so störende Beliebig­keit.

Viele werden sich damit abfinden, dies unter den Lauf der Geschichte ein­ordnen. Unser BGD und mit ihm sein Publikations­organ „Unsere Deutsche Heimat“ wird in der Ver­pflichtung gegen­über den Freunden, die Jahrzehnte mit uns gestritten haben und nicht mehr unter uns weilen, dem „Main­stream“ nicht nach­geben. Mag auch so mancher Schlagwort­journalismus uns in Schubladen stecken, deren Bedeutung von diesen denkenden, leider nicht nach­denkenden Köpfen selber nicht erfaßt wird - Wahrheit kann umge­schrieben werden, kann unter­drückt werden, sie wird jedoch immer zum Licht streben.

Wir aus der Erlebnis­generation haben Verständnis dafür, daß in den nach­folgenden Generationen der Erinnernde, wenn auch ohne erhobenem Zeige­finger, nicht beliebt ist. Bei einigen Zeit­genossen wirkt die Begriffs­umwandlung von Worten unserer deutschen Sprache besonders verständnis­hemmend.

Nur ändert dies nichts an den Fakten. Weder lassen sich Ereignisse aus der Vergangen­heit ändern, auch wenn dies von den „Main­stream“-Gläubigen gerne bewirkt werden möchte, noch werden wir die Begriffs­umdeutung in unserer deutschen Sprache zurück­drängen können. - Wir können jedoch die Mahnenden sein. Die Volks­weisheit: steter Tropfen höhlt den Stein, läßt uns hoffen und glauben. Glaube kann Berge versetzen.

Betrachten wir diese Berge.

In der Bundes­republik Deutsch­land ist die politische Klasse mit der Wirtschaft und den Banken verbandelt. Selbst die dritte Säule im Staate, die Justiz, ist kein eigen­ständiges Standbein mehr.

In der BRD lebende Menschen teilen und trennen sich selber auch ohne die publizistische Begleitung der Medien. Die Diskrepanz zwischen staatlicher und grund­gesetzlicher Ordnung und dem Leben in der Wirklich­keit ist unüber­sehbar.

Eine Ich-Bezogenheit ist verbreitet und vereinsamt die Menschen. Besonders davon betroffen sind deutsche Bürger die in einem Meer von aus­ländischen Mit­bewohnern ihre Daseins­berechtigung kaum noch ver­deutlichen können. Nur dort, wo das Verhältnis zwischen Deutschen und aus­ländischen Mit­bewohnern in einem ausge­wogenem Verhältnis steht, ist auch das Lebens­gefühl für alle erträglich.

Willens­bildung soll gemäß Grund­gesetz von politischen Parteien mit­gestaltet werden. Selbige teilen sich in Parteien, die in Parlamenten vertreten sind und in außer­parlamentarische Parteien. Eine Ungleich­behandlung führt dazu, daß die Willens­bildung von Minder­heiten keine Chance hat, die Willens­bildung ihrer Freunde und Mitglieder in die Parlamente zu tragen. Eine so genannte Partei- und Politik­verdrossen­heit läßt sich an den Wahl­statistiken ablesen. Genau genommen wird die Bundes­republik Deutschland seit ihrer Gründung jeweils von einer Minderheit regiert. Der Unterschied zu einer Diktatur besteht lediglich darin, daß in der Demokratie mehr „Würden­träger“ an den „Fleisch­töpfen“ der Macht sitzen als in einer Diktatur.

Umwelt­bewußtsein wird von der Bevölkerung mehr und mehr gelebt. Wirt­schaftliche Interessen und sprung­haftes Verhalten von „Regierungen“ tragen zum Mißtrauen gegen „die da oben“ bei.

Insgesamt gesehen, ein breites Feld diver­gierender Interessen. Unser BGD, als eine der nicht in den Parlamenten vertretenen Partei, muß sich bemühen, in Parlamente einzu­ziehen, weil wir die Interessen unserer Freunde und Mitglieder nur dort wirksam vertreten können.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 99

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