BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 99  ¦  Januar – April 2012


Auszüge aus dem Buch
„Die frohe Botschaft vom Deutschen Reich“

Am Anfang war das Wort

„Oha“, sagte ich mir, „ich glaube, das ist ein Hilfe-Ruf, denn wenn das Gericht sagt, daß das Deutsche Reich existiert, Rechts­fähigkeit besitzt, lediglich mangels Organen selbst nicht handlungs­fähig ist, ist es logisch, daß man dem Deutschen Reich helfen muß, damit es wieder selbst handeln kann.“

So machte ich mich auf den Weg, denn „dem der Hilfe nötig hat, dem soll geholfen werden!“

Mein Weg führte mich durch Täler und Weiten, ich durch­suchte die Höhlen und Gänge, befand mich im geheimen Raum und auf dem hohen Berg, erforschte die Tiefen und erblickte das Licht.

Denn ich muß offen gestehen, daß mich am Anfang meiner Reise wenig bzw. nichts mit dem Deutschen Reich verbunden hatte, außer, daß mein lieber Opa noch zu Kaisers Zeiten geboren war und er im Zweiten Weltkrieg gegen die Feinde Deutsch­lands gekämpft und dabei ein Bein verloren hatte.

Als ich aber die Ecksteine zusammen­getragen hatte, sagte ich:

Laßt uns das Deutsche Reich handlungs­fähig machen!

Vorurteile, Hetz­parolen und „Das mußt Du aber wissen“ oder „Die ein­hellige Meinung ist“, müssen wir an dieser Stelle hinter uns lassen, denn Meinungen sind kein Wissen, und glauben, das kann man in der Kirche und so schauen wir uns in aller Sachlich­keit und mit dem gebotenen Ernst die Lage in Deutschland an.

Deutsches Reich, im März 2011, Markus Noack

Vertrauen der Völker

Es ist für jedes Volk der Welt unent­behrlich, sich an die inter­nationalen Verein­barungen des Kriegs- und Völker­rechts zu halten, weil es nur dann und damit glaubhaft dokumentiert, daß es ein akzeptables, ernst­zunehmendes und würdiges Mitglied der Welt­gemeinschaft darstellt und demnach wert ist, in der Völker­gemeinschaft seinen Sitz zu haben.

Es ist hingegen teuflisch, sich bei nächster Gelegen­heit einen Vorteil daraus zu schaffen, daß die anderen Staaten nach den verein­barten Regeln spielen und man selbst die Regeln mißachtet und damit zum Raub, zur Plünderung und Mord an Wehrlosen auszieht und dann dieses Teufels­werk mit schönen Worten und unter einem ehr­würdigen Vorwand recht­fertigt und so den gut­gläubigen Völkern Sand in die Augen streut und ihr Vertrauen mißbraucht.

Wer das Völker­recht und die verein­barten Regeln nicht beachtet und diese für sich nicht gelten läßt, kann kein Teil der fried­liebenden Völker­gemeinschaft sein, da er die Gemein­schaft mit Füßen tritt und man sich auf sein Wort nicht verlassen kann.

Somit ist er ein Feind der Völker, gefährlich für alle und nicht würdig, der Völker­gemeinschaft anzugehören, da von ihm nur Lug, Trug, Gewalt, Mord und Totschlag zu erwarten sind.

Wer nicht nach den Regeln des Völker­rechtes agiert, ist kein „Ehren­mann“; er agiert wie ein Raubtier, unbe­rechenbar, nur sich selbst verpflichtet, eigen­nützig, ungerecht, hart gegen alle, der Wahrheit und Ehre ein Feind.

Wo die Macht des Stärkeren regiert, lebt es sich gefähr­lich, denn wer auf diese Weise hochkommt, teilt seine Macht mit niemandem, ist niemandes Freund — jeder kann sein nächstes Opfer werden!

Die frohe Botschaft vom Deutschen Reich

Die Kapitulations­erklärungen vom 7./8. Mai 1945 verbieten jede weitere Rechts­wirkung zwischen den Beteiligten, weil alle an dieser Erklärung Beteiligten — die Vertreter der Wehrmacht, der Alliierten und der Roten Armee — explizit und für alle völker­rechtlich bindend, dies mit ihrer Unter­schrift besiegelten.

Das bedeutet, daß es den vier Mächten völker­rechtlich verboten war, auf Grund dieser Verein­barungen vom 7./8. Mai 1945 in ihrem Namen und für ihre Regierungen im Deutschen Reich zu handeln.

Denn im Einver­nehmen der vertrag­schließenden Parteien wurde rechts­verbindlich bestimmt, daß das Übergabe­abkommen („Act of Military Surrender“) nur durch Kapitulations­bestimmungen ergänzt bzw. abgelöst werden durfte, die von den Vereinten Nationen (46 Staaten) verfaßt worden wären.

Somit erzeugten diese Kapitulations­erklärungen nur für die Gemeinschaft der Vereinten Nationen (46 Staaten) das Recht, Deutschland und der deutschen Wehrmacht weiter­gehende Forderungen aufzu­erlegen. Von diesem Recht hat die Gemeinschaft der 46 Staaten jedoch keinen Gebrauch gemacht.

Die Vier Sieger­mächte verzichteten offiziell auf jegliches Recht in bezug auf das Deutsche Reich („Berlin und Deutschland als Ganzes“) und so haben die Ober­befehlshaber der deutschen Wehrmacht ehrenhaft und zum Wohle des deutschen Volkes und des Reichs den „Act of Military Surrender“ unterzeichnet.

„4. Diese Kapitulations­erklärung ist ohne Präjudiz für irgend­welche an ihr Stelle tretenden allgemeinen Kapitulations­bestimmungen, die durch die Vereinten Nationen und in deren Namen Deutschland und der Deutschen Wehrmacht auferlegt werden mögen.“

Quelle: „Act of Military Surrender“ vom 8. Mai 1945 aus dem Bundes­archiv

„Das Grundgesetz — nicht nur eine These der Völker­rechts­lehre und der Staats­rechts­lehre! — geht davon aus, daß das Deutsche Reich den Zusammen­bruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung fremder Staats­gewalt in Deutschland durch die alliierten Okkupations­mächte, noch später unter­gegangen ist; das ergibt sich aus der Präambel, aus Art. 16, Art. 23, Art. 116 und Art. 146 GG. Das entspricht auch der ständigen Recht­sprechung des Bundes­verfassungs­gerichts, an der der Senat festhält. Das Deutsche Reich existiert fort, besitzt nach wie vor Rechts­fähigkeit, ist allerdings als Gesamt­staat mangels Organisation, insbe­sondere mangels institutio­nalisierter Organe selbst nicht handlungs­fähig. Im Grundgesetz ist auch die Auf­fassung vom gesamt­deutschen Staatsvolk und von der gesamt­deutschen Staats­gewalt „verankert“. Verant­wortung für „Deutsch­land als Ganzes“ tragen — auch — die vier Mächte.“

(Quelle: Bundes­verfassungs­gericht, Urteil vom 31. Juli 1973)


Wir bedanken uns für diese Text­passagen bei der Klosterhaus Versand­buchhandlung in 37194 Wahlsburg, Klosterhof 4.
„Die frohe Botschaft vom Deutschen Reich“, ISBN 978-3-94173-000-7

Horst Zaborowski


UDH Nr. 99

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