BGD — Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 99  ¦  Januar – April 2012


Genscherismus im deutschen Fernsehen
Kontrastprogramm aus der Schweiz

von Erwin Arlt

Am 08. November 2011 hielt der ehemalige FDP-Außen­minister — natürlich mit gelbem Pollunder bekleidet — ein flammendes Bekenntnis zu EU und EURO.

Mehr oder weniger verdeckt, trat er für die „Vereinigten Staaten von Europa“ ein und behauptete, wie Kanzlerin Merkel, der Weg sei alter­nativlos und es gäbe kein zurück mehr. Die Ausbeutung Deutsch­lands und seiner Steuer­zahler schob er elegant zur Seite.

Moderator Sigmund Gottlieb vom BR hatte in der Sendung „Münchner Runde“ gerade zu tun, die negativen Seiten des EURO, der EU und die griechische Staatspleite als Thema in's Spiel zu bringen. Für den alten, starr­sinnigen Genscher gab es nur die „großartige europäische Entwicklung“, die „Neue Weltordnung“ und die „globale Welt“, bei der Nationalstaaten nur noch störend wirken. Mehr Europa in der globalen Welt sei, so Genscher, angesagt. Alles andere überhörte er geflissentlich!

Selbst den Griff nach unseren deutschen Gold­reserven, ignorierte er. So ging es in den 45 Minuten Fast­monolog von Genscher weiter. Seine Schluß­antwort auf die Frage des Moderators, ob der EURO denn bleibe, antwortete er: „Ja er bleibt.“

Was die Schweizer sagen, die „sich intensiv mit Kapital und Finanzen beschäftigen, hört sich dann so an:

Ganz konträr dazu weiß „GLOBAL CAPITAL“ aus der Schweiz ganz andere wichtige Neuig­keiten; Der Prognose- und Analyse­dienst aus Kreuzlingen sagt:

  1. den Kollaps des EURO-Währungs­verbundes voraus und was noch sensatio­neller ist,
  2. die Einführung der NDM, der Neuen Deutschen Mark.

Dort lauten auch die Kernsätze:

…Das Ende des EURO kommt schnell und über­raschend an einem Wochen­ende. Die Merkel-Regierung wird anschließend und geschlossen zurücktreten… Eine Not- und Übergangs-All­parteien­regierung wird gebildet, die nicht nur baldige Neuwahlen ankündigt, sondern auch die Einführung der ’Neuen Deutschen Mark — NDM‘.
… Der Notfall­plan Währungs­umstellung liegt seit zwei Jahren aus­führungs­bereit in den Schubladen der Politiker und der Deutschen Bundesbank. Letztere ist bereits ausge­stattet mit 5 — 10 — 20 — 100 — und 500.– NDM — Geld­scheinen.…

In Berlin und Brüssel so schreibt „Global Capital“ geht die Angst um, das Ende des EURO verkünden zu müssen. Die Maßnahme wird ein anderes Europa zurücklassen, so heißt es in dem Artikel, als das Europa, das wir bisher kannten.

Wenn das also alles auch nur zu 50% so kommt, wie in dem Artikel beschrieben, so kann die patriotische, national­freiheit­liche Presse mit Stolz darauf hinweisen, auf alle die Gefahren schon seit Einführung des EURO immer wieder aufmerksam gemacht zu haben, die Warnungen wurden von der Lizenz­presse und den offiziellen Stellen als ewig gestrig und rechts­extremistisch, zurück­gewiesen.

Auch der frühere amerika­nische Präsident der „Federal Reserve, also der privaten, amerika­nischen Staatsbank“, hat schon 2002 gesagt: „Der Euro kommt, der Euro geht.“

Er wußte also schon damals mehr und auch ihm hat niemand geglaubt. Jedenfalls stellen wir fest, ist das ganze EURO-Experiment als gescheitert anzusehen.

Die Schuld trägt die gesamte politische Klasse Deutsch­lands und Europas, weil sie es trotz aller Warnungen der Fachleute trotzdem ein­gegangen ist.

Vor allem die deutschen Politiker, die ja aus ideologisch-politischen Gründen der Vergangen­heits­bewältigung und Umer­ziehung verhaftet sind und die zu 90 % keine deutschen Interessen mehr vertreten, sondern euro­päisch-welt­politische, haben die historische Schuld, daß sie in ihrem EU- und Euro­wahn das deutsche Volk so gravierend geschädigt haben. Bis wir diesen Schaden nach langem, harten Arbeiten wieder wett­gemacht haben und wieder eine stabile neue Währung haben, werden gut 20 Jahre vergangen sein. Das alles wird leider verbunden sein, mit Schweiß, Blut und Tränen.

In den Geschichts­büchern können wir nachlesen, daß die erste Staats­pleite und der Bankrott schon bis ins 4. Jahrhundert vor der Zeiten­wende zurückgeht. Damals war es auch Griechen­land, das seine Gelder nicht mehr zurück­zahlen konnte. Offen­sichtlich haben die Hellenen damals und bis heute nichts aus ihren fünf Pleiten gelernt!

Aber auch viele andere Länder, wie Rußland, die Türkei, Portugal, Ungarn und Spanien waren in den letzten 200 Jahren oftmals zahlungs­unfähig.

Deutschland aber sollte sich nicht in die Brust werfen, denn es hatte immerhin acht Staats­pleiten! Wundern braucht man sich als Staatsbürger nicht, denn die Herren Politiker jeglicher Couleur sind ja meist eben keine Fiskal­politiker und die Bankster können ihnen fast das Blaue vom Himmel herunterlügen.

Auch die „Vertraulichen Mitteilungen“, die 1951(!) schon vom Finanz­fachmann Artur Missbach gegründet wurden, rechnen mit einem Zerfall der Eurozone.

Da heißt es: „Sollte es zu einem ganz- oder einem teil­weisen Zerfall der Eurozone kommen, wird die Wert­haltigkeit einer Euro-Banknote durch die Kenn­zeichnung bestimmt. Deutschland trägt die Kennzeichnung „X“.

„… Die für den EURO-Raum aufgespannten „Rettungs­schirme“, da sind sich die wirklich unab­hängigen Experten inzwischen weitgehend einig, werden die euro­päischen Steuer­zahler (allen voran den „deutschen Michel“) noch um Teile seiner Erspar­nisse bringen.“

Ganz gleich also, verehrte Leser, glauben sie den System­politikern kein Wort mehr, was den Euro betrifft!

Die sog. „Kern­schmelze“ beim Euro ist nur noch eine Frage der Zeit. Schon mehrfach erwähnt, hat sie auch der bekannte Chef-Astrologe Allgaier in seiner Astro-Zeitschrift für Juni 2013 voraus­gesagt.

Es ist also hoch an der Zeit, daß sich in Deutschland endlich eine national­freiheitliche, national­konservative Wahl­plattform aus allen alter­nativen, patriotischen Gruppen bildet, um im geeigneten Zeitpunkt, die Mit­gestaltung der Zukunft mit einer kräftigen neuen Weichen­stellung voran­zubringen.

Das kleine Österreich und die anderen europäischen Länder machen es uns vor!

In einer Zeit allgegenwärtigen Betruges, ist es ein revolutionärer Akt, die Wahrheit zu sagen!
George Orwell


Liebe Freunde,
warum schauen wir zu? Wir können alle nur verlieren, wenn wir weiter zaudern.

Schreiben Sie uns, damit wir erfahren wer noch die Kraft hat sich gegen den Untergang zu stemmen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 99

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