BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 99  ¦  Januar – April 2012


Goldenes Griechenland

In der Antike

Vor über 2000 Jahren erlebte Griechen­land eine goldene Zeit. Es herrschte ein Viel­götter­glaube (Poly­theismus), Götter mit menschlichen Eigen­schaften und Menschen mit gött­lichen Merk­malen. Nachdem Alexander der Große auch Ägypten besuchte, die andere derzeitige Hochkultur dort eingeweiht wurde, wähnte er sich göttlich und eroberte fast die damals bekannte Welt.

Viele Dinge der griechischen Kultur, wie Dichtung, Philosophie, Tragödie, Olympische Spiele usw. haben bis heute ihre Strahlkraft nicht verloren.

Nach Alexanders Tod verfiel das Imperium und gab einiges an die Römer weiter. Beispiels­weise gewisse Gedanken eines Mono­theismus (Platon), was nun wiederum beim römischen Imperium soweit ging, daß der christliche Ein­gott­glaube in Verbindung mit den über­nommenen griechischen „modernen“ Ideen bald zur mono­theistischen Staats­religion und u.a. zum darauf folgenden Untergang führte.

Zweiter Weltkrieg

Die Odyssee des griechischen Gold­schatzes

Im zweiten Weltkrieg (WK II) fügte sich Griechen­land in die Reihen der Gegner des Deutschen Reiches ein. Im Kriegs­verlauf wurde auch Griechen­land überrannt. Aus Angst vor der heran­rückenden Militär­macht brachten die Griechen ihren staatlichen Goldschatz auf die Insel Kreta. Als es absehbar war, daß deutsche Fall­schirm­springer dort landen würden, brachte der britische Kreuzer „Dido“ das Gold der Griechen nach Alexandrien in Ägypten. Als auch dort das Gold nicht mehr sicher schien, verbrachte man es nach Südafrika (Pretoria), wo es von der „Bank of England“ verwaltet wurde. Es landete anschließend in London und wurde nach dem Ende des II. Weltkrieges wieder an Griechen­land zurück­gegeben!

Gegenwart

Der Vize­premier Pangalos behauptete, daß die Deutsche Wehrmacht den griechischen Goldschatz geraubt hätte und deshalb die BRD schadens­ersatz­pflichtig sei. Wie oben dargestellt, ist das eine grobe Unwahrheit, allerdings auch eine wohl­bedachte und wohl­begründete Verhaltens­weise dieses griechischen Politikers. Weiß er doch ganz genau, wenn man Forderungen an die nicht souveräne BRD stellt, knickt diese regelmäßig ein; von Adenauer bis Schröder und Merkel gibt es genügend zahlreiche Beispiele!

Zum Schluß eine goldene Merk­würdigkeit

Im Juni 2011 betrug der griechische Staats­schatz 111,4 Tonnen an Gold; am Ende des Jahres waren es 112,4 Tonnen und das vor dem Hintergrund einer drohenden Staats­pleite!

Anfang März 2012 beschlossen die Staats- und Regierungs­chefs der EU weitere 130.000.000.000,00 EURO nach Griechen­land zu trans­ferieren!

Goldenes Hellas!


Liebe Freunde,
Die BRD zahlt ihren Anteil, indem sie Schulden aufnimmt. Und wer zahlt die Schulden?

Horst Zaborowski


UDH Nr. 99

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