BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 100  ¦  Mai – August 2012


Liebe Freunde

Frei nach Wilhelm Busch: „Die Zeit sie saust im Sause­schritt und wir, wir sausen mit ihr mit“. Unsere Mutter Erde dreht sich nicht schneller, als sie es immer tat. Wir Menschen jedoch können auf ihr schneller von einem Ort zum anderen eilen. Dazu kommt noch, daß wir unsere Gedanken in Sekunden um den Erdball senden können — nicht nur die Gedanken in unserem Kopf, sondern auch das aus­gesprochene Wort per Internet.

Fluch oder Segen?

Der Segen wird zum Fluch durch die Fülle der Informationen. Verstärkt wird dies noch durch eine ent­standene Abhängig­keit von „Ver­mittlern“. Und diese Abhängig­keit hat seit längerem schon den Tat­bestand der Mani­pulation erreicht.

In der Bundes­republik Deutschland wurde dieser Manipulation jedweder Freiraum gelassen. Ja — selbst die von uns gewählten Vertreter in den Parlamenten verließen ihren grund­gesetz­lichen Auftrag, in unserem Sinne zu wirken. Im Gegenteil, die von den Inhabern der Medien auf die „Tages­ordnung“ der Politik gesetzten Themen wurden von unseren „Volks­vertretern“ in Art von Lemmingen verfolgt — Augen zu und durch bis in den Untergang.

Seit Kriegsende 1945 arbeiteten wir Deutsche in den ersten Jahren nahezu ohne Entgelt, denn für die Reichs­mark gab es praktisch nichts zu kaufen. Hunger begleitete uns vom Morgen bis zum Abend. Wer irgend etwas hatte, das auf dem Schwarz­markt als wertvoll angesehen wurde, konnte einige Stunden, wenn es hoch kam einige Tage mit einem gefüllten Magen ins Bett fallen.

Mit der Einführung der DM im Jahr 1948 fing das sogenannte Wirtschafts­wunder an. Es war ein Wunder deshalb, weil wir Deutsche — und nur wir Deutsche — mit Löhnen in Pfennig­beträgen den Aufbau unseres Landes und der Wirtschaft begannen und so geduldig Tag für Tag arbeiteten.

Beinahe vierzig Jahre lang entwickelte sich unter der DM das Leben in Deutschland. Nicht jeder deutsche Staatsbürger kam gleicher­maßen in den Genuß „seines“ Teiles am Volks­vermögen. Ein Teil kam kaum über die Runden und lebte von der Hand in den Mund. Ein wesent­licher Teil konnte sich einen Lebens­standard erarbeiten, der ihm gestattete, ein vom wirtschaft­lichen Standpunkt aus betrachtet normal­bürger­liches Leben zu gestalten und teil­weise sogar zu genießen. Bei einem kleinen Teil jedoch sammelte sich von dem erwirt­schafteten Volks­vermögen der weitaus größere Teil an.

Die sich bei den Einkommen immer weiter öffnende Schere beflügelte den Wunsch nach einer gerech­teren Verteilung. Bei anstehenden Wahlen wechselte bei einer Mehrheit der Volks­vertreter jedoch die Parteifarbe. Viele der Hoffenden wurden enttäuscht. Der Volksmund spricht: sie kamen vom Regen in die Traufe.

Bei der Jagd ums tägliche Brot vergaß der weitaus größere Teil unseres wahl­berechtigen deutschen Volkes, sich um die „Gesetze-Gebenden“ zu kümmern. Außer als vor Wahlen lebten diese als abgehobene Kaste im Wolken­kuckucks­heim. Die sogenannten Wahl­versprechen waren spätestens nach Bildung einer Regierungs­koalition der Schnee von gestern.

Durch die so genannte Wieder­vereinigung am 3. Oktober 1990 wurde der sich jeweils aus unter­schiedlichen Motiven bildende Druck — aus dem „BRD- wie aus dem DDR-Kessel“ abgelassen. Die nach Bundes­finanz­minister Schäffers Zeiten einsetzende Staats­verschuldung hatte ein neues Argument erhalten — „Aufbau Ost“. Eine vierzig­jährige deutsche Tribut­zahlung an Menschen und Staaten auf der Welt konnte, ohne den bisher ohnehin nur geringen Widerstand, in aller Stille fort­geführt werden. Viele verwandt­schaftliche Beziehungen zwischen von den Alliierten getrennten Deutschen trugen zur Hilfs­bereit­schaft bei, den Brüdern und Schwestern mußte geholfen werden. Wie diese Hilfe sich gestaltete und welche durch die Handlungen der Alliierten in Yalta und Potsdam vor­programmierte Not sichtbar wurde, verdeckte der Mainstream.

Zu den in den „Kader­schmieden“ der Bilder­berger usw. „Betreuten“ fügten sich die in den Kader­schmieden von Moskaus Gnaden geschulten Funktionäre in die Reihe der für die Politik in der Bundes­republik Deutschland Ver­antwort­lichen ein. Wie sie vorher getrennt in ihren Systemen Politik gegen ihre eigenen Lands­leute machten — nun konnten sie ihre Erfahrungen zusammen­legen, um auf den schnelleren Untergang des Deutschen Volkes und Staates vereint hin­zuwirken. Im Gefängnis EU waren wir bereits, festgelegt im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Das Grundgesetz (GG) ist die Verfassung für die Bundes­republik Deutschland. Es wurde vom Parlamen­tarischen Rat, dessen Mitglieder von den Landes­parlamenten gewählt worden waren, am 8. Mai 1949 beschlossen und von den Alliierten genehmigt.

Die Präsidenten der Landes­parlamente wurden von den Alliierten ernannt. Soviel zur demo­kratischen Legitimation vom Parlamen­tarischen Rat.

Als diese Präambel formuliert wurde war das Deutsche Volk zu Millionen aus seiner Heimat vertrieben, ein­gesperrt in den Lagern der Alliierten von Amerika bis Sibirien, in großen Teilen dem Hunger­tode nahe, in den Kellern von durch Bomben zerstörten Häusern oder herunter­gekommen Gesinde­wohnungen auf dem Lande, alliierte Truppen standen im gesamten Land mit ihren Atom­spreng­köpfen — ein „wahrhaft freies Volk“, das die Kraft hatte, seine verfassung­gebende Kraft auszuüben. Es waren, wie so oft in der Geschichte unseres Volkes, Menschen, die sich den Siegern andienten. Ob sie würdige Motive hatten — um das Schlimmste zu verhindern — oder aus ihren Verstecken hervor­krochen, um an die Macht zu gelangen weil ihnen der Mut gefehlt hatte dies zu einer Zeit zu versuchen, in der es unserem Deutschen Volke eine Hilfe gewesen wäre, hat jeder Einzelne mit seinem Gewissen zu ver­einbaren. Das Ergebnis bleibt: Sie alle hatten keine demokratische Legimitation, um für das Deutsche Volk zu handeln.

Mit der in Yalta und Potsdam durch die sieg­reichen Alliierten geübten Praxis, Macht der Waffen vor völker­rechtliche Verträge, begann eine Ära fern von jedem Selbst­bestimmungs­recht der Völker.

Der Stiefel im Genick des deutschen Volkes mußte gelockert werden, nachdem die sieg­reichen Alliierten auf gegen­seitigen Konfron­tations­kurs gingen. Der sogenannte „Kalte Krieg“ brauchte Deutsche als Kanonen­futter. Diese Einbindung reichte nicht. Es erfolgte Fesselung durch

1952: Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), Pariser Vertrag,
1958: Gründung der Europäischen Wirtschafts­gemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atom­gemeinschaft (EURATOM), Römische Verträge,
1967: Fusion der Europäischen Gemein­schaften zur Euro­päischen Gemein­schaft, Fusions­vertrag,
1979: Einrichtung des Europäischen Währungssystems (EWS),
1987: Einheitliche Europäische Akte (EEA),
1993: Vertrag von Maastricht,
1995: Schengener Abkommen,
1998: Gründung Europäischen Zentralbank (EZB),
1999: Vertrag von Amsterdam,
1999: Agenda 2000,
1999: Wirtschafts- und Währungsunion (WWU),
2001: Unterzeichnung Vertrag von Nizza,
2002: Euro-Einführung.
Seit dem 1. Januar 2002 ist der Euro in 12 der 15 EU-Länder (in allen außer Dänemark, Schweden, Groß­britannien) als Bargeld in Verwendung. Mit der Ein­führung des Euros wurde das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt.

In ihrer Verbohrt­heit dem Deutschen Volk für alle Ewigkeit Fesseln anzulegen, wurden freie euro­päische Staaten miß­braucht, indem diese in eine Nach­bildung der UdSSR-Diktatur ein­gebunden wurden. Nicht alle Staaten der EU wollten den Euro ein­führen und sich damit noch weiter der Brüsseler Diktatur unter­werfen.

Um Europas Völker weiterhin zur Aus­plünderung Deutsch­lands zu animieren, wurde die Währung Euro ein­geführt — ohne das Fundament, auf dem eine Währung ruhen muß: Ein Einheits­staat mit einem hoheitlichen Parlament, mit einer ein­heitlichen Finanz­verwaltung, mit ein­heitlichen Steuer­gesetzen usw. — Somit also Murks auf der ganzen Linie — oder wohl eher doch volle, wissent­liche Absicht…?!

Die Völker Europas werden diese Last noch tragen, wenn sich die ver­antwort­lichen Fanatiker längst schon in Sicher­heit gebracht haben.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 100

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