BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 100  ¦  Mai – August 2012


Gauck wulfft weiter

von Erwin Arlt

Da hat sich wohl der ganze deutsch­bewußte/patrio­tische und heimat­treue Teil des deutschen Volkes kräftig geirrt und gehofft, daß der neue Bundes­präsident endlich viele Dinge, ins­besondere in der Zeit­geschichte objektiver einordnet, als dies seit fast siebzig Jahren geschieht.

Die Deutschen sollen, so kann man nach Gaucks ersten Reden und Stellung­nahmen annehmen, weiterhin in Schuld­knecht­schaft gehalten werden. Seine gestanzten Äußerungen deuten darauf­hin, daß Gauck vorher genau instruiert wurde, was man von ihm erwartet. Die Nach­kriegs­begriffe „Kollektiv­schuld, Holocaust und Allein­kriegs­schuld“ sollen weiterhin, ähnlich wie bei Wulff, die Tages­ordnung bestimmen. Das alles hängt ja eng mit der Zahlungs­willigkeit der Deutschen zusammen, insofern wulfft Gauck also so weiter.

Statt mehr Selbst­bewußt­sein und nationale Würde, sondert er all’ die Platitüden der Umer­ziehung ab und fährt, weil es im Inland noch nicht reicht, ins Ausland, um von Kollektiv­schuld der Deutschen faseln zu können.

Da fragt man sich schon, ob das alles nur geschieht, um bestimmte Kreise weiter ruhig zu stellen, oder ob mit dem lang­samen Aus­sterben der Erlebnis­generation, auf Schritt und Tritt mit Gräuel­geschichten aus der Zeit von vor 1945 die junge Generation völlig ent­nationalisiert, willig, unterwürfig und vor allem ganz schuld­bewußt heran­gezogen wird, völlig ohne Vergleichs­möglich­keiten und alter­native Sicht­weisen.
Denn zusammen mit diesen Maßnahmen werden ja nicht nur andauernd Stolper­steine in Pflasterungen eingelassen, immer neue Gedenk­stätten und Mahnmale errichtet und die Schul­bücher und vor allem die Sendungen in den Massen­medien in den Dienst der Umer­ziehung gestellt. Was nicht die Sieger­sicht der Zeit­geschichte vorweisen kann, tut der steuer­subventionierte „Kampf gegen Rechts“. Ansonsten müssen auch die BRD-Juristen ihr Soll erfüllen mit Maul­korb­paragraphen, wie den § 130 und ähnliche, aufwarten.

In juristischen Eier­tänzen werden solche Paragraphen und Gesetze dann denen Chinas, dem Reich der Mitte, ähnlich, dialektisch begründet, sie seien eben notwendig, um die Meinungs­freiheit zu sichern und zu schützen.

Und um die System­sicht­weise weiter abzu­sichern, werden auch gleich alle auf­kommenden heima­ttreuen und patrio­tischen Parteien und Bürger­initiativen von Anfang an zu „rechts­extrem­istischen Böse­wichten“ erklärt und nicht nur bei Demos benach­teiligt gegenüber linken Gruppierungen, sondern schickaniert und vom soge­nannten „Verfassungs­schutz“, der sich immer mehr zu einem system­absichernden Instrument entwickelt, vor Wahlen so unmöglich dar­gestellt, daß eine solche Gruppierung bei Wahlen garnicht mehr anzutreten braucht. Obendrein wird besagte Partei oder Gruppe in der Lizenz­presse, in Rundfunk und Fernsehen wie in einer Diktatur nicht nur nicht erwähnt, es wird auch nicht darüber berichtet, es sei denn, ein Vertreter dieser rechten Gruppe hat „silberne Löffel gestohlen“.
Für den Wahl­bürger soll es ja so aus­sehen, als ob es diese oder jene Gruppierung gar nicht gibt.

Auch über Programme und Ziel­setzungen dieser Parteien wird nicht berichtet, weil besagter Wahlbürger dann den Eindruck haben muß, diese Partei oder Gruppe hat gar keine Vor­stellungen und Ziele. Außerdem werden ihr obendrein Säle in Gast­stätten nicht gegeben oder vor­zeitig wieder gekündigt. Die eventuell doch statt­findende Versammlung läßt man dann durch links­extremistische Chaoten terrori­sieren und der Wirt wird ange­wiesen, keine Speisen und Getränke zu verab­reichen und Zimmer zur Nächtigung zu verweigern.

Wenn man all’ die geschilderten Maßnahmen des Systems berück­sichtigt, so ist also ein Bundes­präsident, der nur als ver­längerter Arm der Umer­ziehung fungiert, völlig unnütz, weil er auch sein Wächter­amt gegenüber Regierung und Parteien nicht ausübt und Korrekturen nicht statt­finden.
Solange das also so anhält, könnte man den Bundes­präsidenten einsparen, denn er bestätigt und stabilisiert ja nur ein­seitig die Zustände in dieser BRD. Ent­täuschend ist diese Entwicklung trotzdem, weil man auf Grund des Lebens­laufes von Joachim Gauck davon ausgehen konnte, daß er sowohl seine Erfahrungen als Bürger der damaligen DDR und sein Wissen und seine Erfahrungen aus der NS-Zeit mit seinen Eltern, nun in seinem neuen Amt nützt und als Korrektur­faktor und oberster Repräsentant der BRD handelt und sich damit auch einen Namen als unab­hängiger und freier Geist erarbeitet.

Wie er sich aber schon in den ersten Monaten eingeführt hat, läßt darauf schließen, daß er so unab­hängig und frei offen­sichtlich nicht ist.
Die kommenden schweren Zeiten, die im Zusammen­hang mit dem EURO, der EU als Ganzes, den Ent­wicklungen in den Anrainer­staaten Deutsch­lands und mit den erwachenden deutschen Bürgern und zusätzlich mit den Problemen der Massen­einwanderung sich ergeben, machen eine solche unab­hängige Persönlich­keit und Institution in der Person des Bundes­präsidenten notwendig!

Denken wir nur an die exis­tenziellen Probleme mit einer EU, die auf Schritt und Tritt Macht- und Kompetenz­erweiterung betreibt und die Völker und Länder in ihrem Selbst­bestimmungs­recht mit Füßen tritt, was ja viele Länder schon artiku­lieren, nicht zuletzt Ungarn, aber auch andere.
Bleibt für uns nur die Frage zu stellen, ob das alles Plan und Absicht ist, um die geheimen Ziele zu erreichen und die sowohl die Regierungen der einzelnen Länder, der EU und über­geordnet, die inter­nationalen Gremien und auch die USA anstreben. Natürlich wird gleich wieder von Ver­schwörungs­theorien gesprochen, die aber zu einem Gutteil eben keine Theorien, sondern hand­feste, deutliche Absichten sind.

Dieser Beitrag müßte nicht geschrieben werden, wenn wenigstens ein Teil dieser geschil­derten Zustände durch die Institution Bundes­präsident richtig gestellt würde, eben das besagte Wächteramt wahr­genommen würde.
Damit wir diesen Zielen näher­kommen können, ist die Volkswahl des Bundes­präsidenten anzu­streben. Das erfordert natürlich eine Gesetzes­änderung. Wir fordern sie auch als wichtigen Schritt, der auch von den Parteien frei zu halten ist.

„Derjenige muß in der Tat blind sein,
der nicht sehen kann, daß hier auf Erden,
ein großes Vorhaben, ein großer Plan
ausgeführt wird, an dessen Verwirklichung
wir als treue Knechte, mitwirken dürfen.“


Winston Churchill (In Fortschritt für alle Nr. 48)


Volkswahl des Bundes­präsidenten der Bundes­republik Deutschland.

Bei der Konstruktion Grund­gesetzes der Bundes­republik Deutschland wurde ganz bewußt von der gültigen „Weimarer Verfassung“ in diesem Punkt abgewichen.
Ein freies Volk, in einem freien Staat gibt sich in einer freien Abstimmung seine Verfassung!
Diese Bundes­republik Deutschland wurde genau so wie die Deutsche Demo­kratische Republik von den mili­tärischen Siegern des Zweiten Welt­krieges entgegen aller bestehenden völker­rechtlichen Verträge und Gepflogen­heiten, allein gestützt auf die zur Zeit bestehenden mili­tärischen Macht­verhältnisse, „geschaffen“!
Das Wort erschaffen entspräche nicht den Tatsachen, weil damit der Gedanke verbunden ist, daß etwas neues erschaffen worden wäre.

Aus allen Räumen zwischen den Zeilen aller Veröffent­lichungen war und ist der Wille erkennbar, mit unklaren Formu­lierungen begangenen Völker­rechtsvbruch zu ver­tuschen.
Diese Art des Zusammen­lebens der Völker auf dieser unser aller Erde hat sich seit 1945 nicht geändert. Wer bewußt alle politischen Ereig­nisse verfolgt hat wird begreifen, daß von Friedens­maßnahmen gesprochen wird, wenn Kriege vorbereitet werden.
Allein die Tatsache, daß die Möglich­keit besteht unseren Planeten in die Urzeit zurück-zu-bomben und diese Möglich­keit von mehreren dieser bewußten „Möchte­götter“ ergriffen werden kann, hat, wenigsten in einem Teil Europas, diese Katastrophe bisher verhindert.

Umso heftiger tobt der offene Kampf auf wirtschaft­lichem und technischem Gebiet mit der schönen Umschreibung Wett­bewerb. Von dieser Ausbeutung werden wir Deutsche im besonderen Maße heim­gesucht. Unsere Volks-Charakter-Eigen­schaften bieten unseren „Mit­bewerbern“ große Angriffs­flächen. Fleiß, arbeitsam, ehrlich, ordnungs­liebend hat kaum Chancen gegen Lügen, Ver­schlagen­heit usw. Können wir Hoffnung hegen, einen Deutschen zu finden, der ausge­stattet mit der Macht eines vom deutschen Volk auf sieben Jahre in direkter Wahl erkorenen Bundes­präsidenten, das Staats­schiff Deutschland in gesichertes Fahr­wasser leitet?
Hoffen und glauben sollten wir trotzdem.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 100

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