BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 100  ¦  Mai – August 2012


Slawen

Anmerkungen zum Leserbrief von Herrn Dr. Bonifaz Ullrich
von Siegbert John

In der Ausgabe von „Unsere Deutsche Heimat“ Ausgabe 94/95, September - Dezember 2010 hatten wir den folgenden Artikel von Herrn Siegbert Johnbereits einmal ver­öffentlicht. Wie wir erkennen mußten, werden nicht alle Berichte in unserer Zeitung von allen Freunden gelesen. Dies ist sehr betrüblich in vielerlei Hinsicht. Zum Einem, weil unsere Freunde, die diese Berichte schreiben Zeit und Mühe darauf verwenden und zum Anderen würden Miß­verständ­nisse vermieden werden. Ich bitte unsere Leser und Freunde, wenn Sie uns dankens­werter­weise Artikel zusenden, dann wenn möglich, bereits ver­öffentlichte Fakten mit zu berück­sichtigen.
Für die Schriftleitung: Horst Zaborowski

Siegbert John
Gusborn, 30.04.12

Sehr geehrter Herr Zaborowski,
lieber Heimatfreund!

Obwohl mir die „Schreiberei“ schon reichlich schwer fällt (die Augen machen nun auch Probleme (immerhin habe ich meine „88“ bald erreicht), muß ich mich doch noch einmal bei Ihnen melden und mich für Ihre so wertvolle Arbeit bedanken. Was können wir tun, um „Unsere Deutsche Heimat“ einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen?

Zu dem Leserbrief von Herrn Dr. Volker Biese Dr. Bonifaz Ullrich (→ „Die Geschichte Deutschland und Polen“) sind meines Erachtens einige Ergän­zungen nötig. Eigentlich handelt es sich nur um einen Satz, der einer Richtig­stellung bedarf, „Slawen wanderten erst im 6. Jahr­hundert in das bis zur Völker­wanderung von germanischen Stämmen bewohnte Land ein.“ Hier ist zu bemerken, daß es überhaupt keine Slawen gab, sie sind eine Erfindung.


Zeugnisse der Geschichte des mittel­ost­europäischen Raumes

Die Legende von der Existenz von Slawen wird immer wieder in die Geschichte des mittel­ost­europäischen Raumes eingefügt und besonders von Polen und Tschechen als „Beweis­mittel“ für die Berechtigung des Landraubes (Wieder­gewinnung „slawischer Gebiete“) am Leben erhalten und leider auch von deutschen „Historikern“ und sogar in unseren Schulen als historische Tatsache dar­gestellt. Wenn wir in der Geschichte des mittel­ost­europäischen Raumes Rückschau halten, werden wir kein Volk der Slawen, ja gar keine Slawen finden.

{gekürzt, weil Doppel des Originalbeitrags}

Ich hoffe, daß dieser ergänzende Beitrag einen Platz in der nächsten Ausgabe „Unsere Deutsche Heimat“ finden wird und verbleibe mit besten Wünschen für Sie und Ihre tüchtige Mit­arbeiterin und mit heimat­verbundenen Grüßen

Siegbert John


Leserbrief:

Sehr geehrter Herr Dr. Ullrich!

In „Unsere Deutsche Heimat“ geben Sie auf Seite 25 eine Kurzdarstellung der polnisch-deutschen Geschichte. Zitat: „Slawen wanderten erst im 6. Jahr­hundert … ein.“

Sehr verwundert bin ich, daß in der BGD-Zeitschrift dem Slawen­irrtum gehuldigt wird.

Sclavus = mönchs­latein. Wort für alle Ostvölker angehörige, die noch nicht mit Jesus bekehrt worden waren oder besser gesagt versklavt waren. Aus Sclavus werde Slawus und daraus hat man die Slawen gemacht, d. h. die früheren Ostvölker waren Germanen. Eben Ostgermanen.

Der Irrtum, wenn er öffentlich vertreten wird, ist eine Form vom Lüge. Lüge führt immer — früher oder später — zu Leid.

Der Panslawismus schuf sich im Germanen­tum seinen Feind. Das Leid — Vertreibung/Totschlag — Vernichtung des Germanen­tums kennen Sie bestens.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Bohn

PS: Der poln. Bischof Bogufal schreibt korrekt:
„so befreundet wie die Deutschen und die Sclavi.“ „Stehen so nahe“ = weil sie im Habitus und Gebräuchen so gleich waren — den Germanen.


Liebe Leser und Freunde!
Beim Umbruch unserer Zeitung „Unsere Deutsche Heimat“, Ausgabe 99, Januar-März 2012, hat sich beim Umbruch (Ordnung der Reihenfolge in der die Artikel stehen), ein Fehler ein­geschlichen. In den Leserbrief von Herrn Dr. med. Bonifaz Ullrich auf den Seiten 25 bis 28 ist die Unter­schrift von Herrn Dr. Biese stehen geblieben. Diese Unter­schrift gehört unter den Artikel von Herrn Dr. Biese auf den Seiten 45 bis 50.
Unseren aufmerksamen Lesern Herrn Dr. med. Bohn und Herrn Siegbert John meinen Dank. Ohne Ihre Zuschrift wäre der Fehler nicht erkannt worden. Bei Herrn Dr. Biese entschuldige ich mich dafür, daß er für dem Inhalt des Artikels von Herrn Dr. med. Bonifaz Ullrich in Haftung genommen worden ist.
Herrn Dr. med. Bonifaz Ullrich bitte ich zu den Schreiben unserer Freunde Dr. med. Wolfgang Bohn und Herrn Siegbert John Stellung zu nehmen []. Bitte nochmals um Ent­schuldigung für dieses Versehen.
Horst Zaborowski

In der Netzausgabe der Zeitung sind die Fehler bereits berichtigt. {Netzmeister}

UDH Nr. 100

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