BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 101  ¦  September – Dezember 2012


Freunde, Förderer, Mitglieder

Jahre und Jahrzehnte vergehen wie im Fluge — frei nach Ringelnatz — und wir, wir fliegen mit. In unsere Gemeinschaft ertragen wir die Zeit leichter, weil wir aus unseren gemeinsamen Erlebten Kraft schöpfen können.

Not bindet kräftiger als Freude. Wir können ruhigen Gewissens auf unseren Anteil am gemeinsam Erar­beiteten, in der Familie, im Freundes­kreis sowie im Arbeits­leben zurück­blicken.

Wir können dankbar sein, wenn wir unseren Gedanken freien Lauf lassen können und diese Gedanken mit dazu beitragen, unser Schicksal und das unseres Deutschen Volkes zu gestalten.

Gestalten ist sicher ein großes Wort, wenn wir unsere eigenen schwachen Kräfte betrachten. Jedoch — ent­scheidende Ver­änderungen wurden immer im Volk geboren — und das Volk war geduldig — dies wird von den „Mächtigen“ als Schwäche ausgelegt.

Unser Verbündeter ist die Überheb­lichkeit der „Macht“. Gerade weil die „Macht“ sich auf die etablierte Klasse stützt und nicht im Volk verankert ist, können auch schwache Kräfte, ein kleiner Anstoß genügt, das hohle „Macht­gebäude“ zum Einsturz bringen.

Eine kritische Situation entsteht danach. Der Staat Bundes­republik Deutschland, wie auch der Staat Deutsche Demo­kratische Republik, waren und sind von den mili­tärischen Siegern des Zweiten Weltkrieges auf dem Boden des Zweiten Deutschen Reiches, der Weimarer Republik, uns Deutschen aufge­zwungen worden.

Wird bei einem Baum eine „Veredelung“ dadurch vor­genommen, indem ein kleiner Ast eines anderen Gehölzes auf diesem Baum auf­gepfropft wird, entsteht beim Baum ein Nahrungs­entzug. Genau so wurden die „Staaten“ Deutsche Demo­kratische Republik und Bundes­republik Deutschland dem Völker­rechts­subjekt Zweites Deutsches Reich „auf­gepfropft“.

Und wie beim Baum der Stamm mit seinen Wurzeln fortan seinen Saft an den aufge­pfropften Zweig leiten muß, so mußte unser Deutsches Volk seine Kraft, seine in tausenden Jahren ange­reicherten Erkenntnisse in die aufge­pfropften „Staaten“ leiten.

Vorher jedoch leiteten die Alliierten Sieger einen sehr großen Teil des Saftes mit den Erkennt­nissen in ihre „Volks­wirt­schaften“. Dieser Saft trug dazu bei, daß ihre Raumfahrt so schnelle Ergebnisse zeitigte.

Den Wurzeln wurde nur Wasser zugeführt, damit der Baum zum Schutzwall für die eigenen Interessen der zer­strittenen sieg­reichen Alliierte des Zweiten Weltkriegs heran­gezogen werden konnte.

Den Beweis, daß es den siegreichen Alliierten nicht um „Menschlich­keit“ und humanitäre Hilfe ging, finden wir in der Zeit ab der mili­tärischen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht (am 8. Mai um 23:01) und dem Termin an dem das Grundgesetz der Bundes­republik Deutschland, am 23. Mai 1945, in Kraft trat.

In dieser Zeit, wurden Deutsche Frauen vergewaltigt, Millionen Kinder und Greise auf der Flucht ermordet, ganze Güterzüge mit Papieren (Patenten usw.) wirt­schaftlich von hohem Nutzen dokumentierte Verfahren der Wirtschaft und der Wissen­schaft entweder nach „Osten“ oder nach „Westen“ abtrans­portiert. — Und die ent­sprechenden Maschinen und Produktions­anlagen gleich mit. Gen „Osten“ wurden selbst Eisen­bahn­schienen „entnommen“ und rosteten in den Weiten Rußlands vor sich hin. Um bei dem Beispiel mit dem „Baum“ zu bleiben, es wurden alle Äste abge­schnitten damit der Saft aus den Wurzeln voll­kommen entnommen werden konnte. Als das Auf­pfropfen begann, waren bereits große Teile der Wurzeln abgestorben.

In diesem Baum war noch soviel Saft vorhanden, noch so viele Wurzeln arbeiteten gemäß den Natur­gesetzen, daß das Auf­pfropfen gelang. Als sich die ersten Früchte zeigten, wurde weiterhin von den sieg­reichen Alliierten kräftig zuge­griffen.

Einzelheiten dieses Zugreifens bis in die heutige Zeit hinein finden Sie auf den Seiten 22-25 dieser Ausgabe.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 101

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