BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 101  ¦  September – Dezember 2012


Leserbrief:

Gedanken zur Zeit

von Mario Montanaro

„Politiker, die Geld mit Zinsen leihen, gehören nach Stein oder Steinthof. (Stein: Gefängnis für Schwer­kriminelle / Steinthof: Anstalt für Geistes­kranke.) Heinrich Färbcr hat dies um 1920 gesagt und auch in seiner Zeitung ver­öffentlicht. Sein Zeitungs­unter­nehmen wurde beschlag­nahmt und Färber wurde angeklagt. Er wurde jedoch vom Gericht frei­gesprochen und bekam seine Zeitung wieder.

Der bei der politischen Klasse viel Aufregung verur­sachende Thilo Sarrazin, ein „geborener Diplomat“, hat dies viel netter gesagt. Laut ihm muß sich Griechen­land sein Geld — die Drachme — selber drucken, wenn es dem Elend entkommen will. Ja, Sarrazin hat Recht! Griechen­land kann nur das verteilen, was in Griechen­land erwirt­schaftet wird. Wenn Griechen­land wieder seine Drachme druckt und damit sinn­volle Arbeiten finanziert, dann kann man in Griechen­land auch wieder mehr verteilen.

Wenn Deutschland die Deutsche Mark und Österreich den Schilling wieder einführt, dann kann man den Süd­ländern den Euro überlassen.

Griechenland, Italien, Spanien usw. waren bereits vor der Euro-Einführung Weichwährungsländer.

Als zum Beispiel Italien die Lira vermehrt hatte, um Pensionen, Beamte usw. zu bezahlen, dann war das wie eine Geld­steuer — und die Währung hat an Wert verloren.

Das trifft auch auf Griechenland zu mit seinem unsinnig aufge­blähten Behörden­apparat.

Den Südländern fehlt ein ordentliches Steuer­system, deshalb haben diese Länder (auch Frankreich) das Geld künstlich vermehrt und so eine „Geld­steuer“ eingehoben.

Wem nützt eigentlich die Totgeburt Euro?




Danke mein lieber Freund Montenaro —
aus dem schönen Österreich. Deine Informationen lese ich gerne. Wir sind in vielen Gedankengängen auf gleicher Welle. Leider finden wir zu wenige Freunde, um den Betrügern mit staatlicher Lizenz das Handwerk zu legen. Den Süd­ländern den Euro zu über­lassen finde ich, ist Deine groß­artige Idee!

Horst Zaborowski


UDH Nr. 101

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