BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 102  ¦  Januar – April 2013


DEUTSCHLAND IST NICHT SOUVERÄN!

Die Katze aus dem Sack gelassen hat Bundes­finanz­minister Wolfgang Schäuble vor der Elite der Finanz­welt auf dem European Banking Congress am 18.11.2011 in Frankfurt. Die selbst­ernannten „unab­hängigen” Medien schickten wie immer ihre Foto­grafen und Journa­listen, veröffentlicht wurde aber so gut wie nichts über diese jährlich statt­findende Ver­anstaltung.

So wähnte sich der Minister trotz Medien­rummel wohl auch unter Vertrauten und nicht in der Öffent­lichkeit, als er erklärte: „Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Konkurrenz zwischen allen Politik­bereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem Regelungs­monopol des National­staates aus. Das war die alte Ordnung, die dem Völker­recht noch zugrunde liegt, mit dem Begriff der Souveränität, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist. Spätestens in den zwei Welt­kriegen der ersten Hälfte des ver­gangenen Jahr­hunderts.

Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.

Das wußte übrigens das Grundgesetz da steht schon in der Präambel 1949 das Ziel, als gleich­berechtigtes Mitglied in einem ver­einten Europa dem Frieden der Welt zu dienen.”

Quelle: Ferien-Sonder­ausgabe UN Unabhängige Nachrichten e.V. Alstader Str. 49 a, 46049 Oberhausen.




Wer die Zeiten ab 1945 als junger Mensch erlebt und sich für Politik interes­siert hat und es dabei vermied, sich durch Medien eine Brille verpassen zu lassen, für den ist diese „Neben­bemerkung” von Schäuble nichts Neues. Nach gut 60 Jahren Umer­ziehung kann auch mal ein Minister die Wahrheit sagen — werden dann Bürger wach? — Wohl kaum. Wir Alten, die es erlebt und gewußt haben, haben andere Sorgen. Unsere Rente ver­schwindet mehr und mehr im ESM. Darüber zu streiten ist zeit­gemäß!

Horst Zaborowski


UDH Nr. 102

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht