BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 102  ¦  Januar – April 2013


Fatale EU-Währungsunion

Zusammengezwungen was nicht zusammengehört!

Wir fordern die Rückkehr zur Deutschen Mark!

von Erwin Arlt

Die EU-Währungs­gleich­macher, die EZB-Banker, aber auch die Buß- und Sühne­politiker, die in unendlich ver­längerter Vergangen­heits­bewäl­tigung verharren, beten ständig und immer wieder das EU- und EURO-Mantra herunter, wie es eben bei einem Mantra so üblich ist. Sie tragen es wie eine Monstranz vor sich her und meinen, je öfters sie das Mantra wieder­holen, desto wahrer wird es. Sie behaupten ohne Gegen­beweise, die EU, also nicht Europa, sei die ewige Friedens­gemein­schaft, die seit 1945 keinen Krieg mehr zuge­lassen hat. Schon dieses Mantra ist nicht richtig, weil ja zahl­reiche, wenn auch kleinere kriege­rische Aus­einander­setzungen in Europa — siehe das ehemalige Jugo­slawien, der Kossowo — dagegen­stehen, außer­dem hat es von 1945 bis 1970 noch gar keine EU gegeben.

Was aber den EURO betrifft, so ist das Mantra noch viel weniger stimmig. Denn erst seit dem Zusammen­zwingen, was nicht zusammen­gehört — und zwar ohne Volks­abstimmung — zur gemein­samen Währung, dem ständigen Abschwatzen von Souverä­nitäts­rechten der Staaten und Völker, also die ständige dikta­torische Anmaßung der EU-Clique zu einer Gesell­schaft der Ungleichen, was nicht zusammen­gehört, haben die Streitig­keiten und Aus­einander­setzungen unter­einander, erst ausgelöst.

Man spannte aus ideo­logischen Gründen zusammen, was unter­schied­licher in politischer, ethnischer, wirt­schaft­licher, sozialer, gesellschaft­licher und kultu­reller Ent­wicklung, nicht hätte sein können, siehe als krasses Beispiel Griechen­land. Da heißt es, wir zahlen und ihr dürft uns dafür ständig dafür beleidigen.

Es kommt noch hinzu, daß die EU- und EURO-Monstranz­träger, bei Deutschland absicht­lich nicht berück­sichtigt haben, daß man die BRD schon allein aus Vergangen­heits­bewältigungs­gründen wunder­bar erpressen kann.

Natürlich hat Finanz­minister Wolfgang Schäuble aus­nahms­weise einmal Recht, wenn er sagt: „Deutsch­land — er meint die BRD — war noch nie seit 1945 voll souverän und ist es auch heute nicht.” Wir fügen hinzu, als das deutsche Patrioten bei Abschluß des 2+4–Vertrages zum Ausdruck brachten, es sofort Diffa­mierungen hagelte, daß so etwas nur bös­willige „Ewig­gestrige oder Rechts­extremisten behaupten können”. Ja, nach dieser Lesart ist Wolfgang Schäuble eben auch ein „Ewig­gestriger und Rechts­extremist.”

Wir sehen also, daß die EURO-politische Insolvenz­verschlep­pung munter weiter­geht, durch EU-Rettungs­schirme aller Art, wie EFS, ESFS und ESM, die alle eines gemeinsam haben, nämlich die zwangs­weise und dikta­torische deutsche Steuer­geld­verlagerung in die EU-Schulden­staaten.

Die vorläufige Krönung der Rettungs­schirme, bildet der ESM, der gleich­zeitig nicht nur die nationalen Selbst­bestimmungs­rechte außer Kraft setzt, sondern auch die demo­kratischen Rechte der Parlamente dies­bezüglich auf Null setzt. Den freiesten Staat, den wir je in Europa seit 1945 lt. Helmut Kohl haben, dieser ist ihm wie die Butter in der Sonne, blitz­artig weg­geschmol­zen, was wiederum die Bundes­kanzlerin zu der kurzen Bemerkung ver­anlaßte zu sagen, daß das ja nicht immer so bleiben müßte.

Diese gesamte, ange­sprochene EU- und EURO-Dogmatik wird von den neu­deutschen „Whistle­blowern” — also den Medien­informanten und Medien­politikern in der BRD und den anderen euro­päischen Ländern willig nach­gekaut und mit wenigen Aus­nahmen im Gleich­klang, eben als Mantra den Bürgern täglich in den Druck­medien, in Rundfunk und Fern­sehen, im PC-Netz, herunter­geschrieben und herunter­gesprochen, so daß bis auf die kleine, aber tapfere Schar der konservativ/nationalen Presse keine echte Alter­native auf­kommen kann.

Daß also bei Einführung des EURO (1999 als Buch­geld, gültig in bar war das Geld aber trotzdem erst ab dem 1.1.2002) die Politiker (Kohl, Weigel, Issing etc.) ver­sprachen, daß nun mit dem Euro eine Blüte­zeit, viel besser als mit der DM, anbricht.

Wie haben wir es doch noch im Ohr, „die Gemein­schafts­währung werde Dank Maastricht-Vertrag fest­geschriebene Konvergenz­kriterien, eben stärker als die DM sein. Die EZB richte ihre Politik nach dem Vorbild der Deutschen Bundes­bank, also auf Erhalt der Geld­wert­stabilität aus.

Finanzielle Hilfen der reichen Länder zugunsten der leistungs­schwachen EURO-Staaten, werde es niemals geben.” (No bailout)!

Nur ein Jahrzehnt später hat sich das Ver­sprechen in Luft aufgelöst, das man nur wegen der deutschen Bevöl­kerung gegeben hatte, damit sie sich leichter von der D-Mark trennt.

Sie erinnern sich, alle Grenzen werden in Europa abgeschafft, einen Geld­umtausch an der Grenze gibt es nicht mehr, Grenz­kontrollen werden über­flüssig. So tönten diese Euro-Extremisten und Warner wurden von wegen Krimi­nalität, ausgelacht.

Nur ein Jahrzehnt später befindet sich die Euro­päische Währungs­union (EWU) in einer existen­ziellen Krise.

Alle Versprechungen sind bereits Makulatur. Die EZB hat sich endgültig von der Stabilitäts­politik nach deutschen Vorbild, das ja nur proforma gegolten hatte, ver­abschiedet. Statt­dessen kauft die EZB Schrott­papiere der Schulden­länder auf, füllt Rettungs­schirme mit immer mehr deutschem, öster­reichischem, aber auch hollän­dischem Steuergeld auf. Dadurch steigt das deutsche Haftungs­risiko ins Unendliche und die Alters­rück­lagen der Bürger dieser Staaten sind massiv bedroht, nicht zuletzt die Zukunft der nächsten und über­nächsten Generation.

Da das Geld der EZB und der EU nicht annähernd reicht, alle Pleite­banken und Pleite­staaten zu retten, wird als nächstes die Banken­union klar gemacht, die dann im Wege der schon vor­handenen Transfer­union, den braven deutschen Steuer­zahlern das Geld ver­fassungs­widrig aus der Tasche zieht, die Sicher­heits­fonds der Spar­kassen und der Raiffeisen­banken, der Volks­banken könnten auch dann zur Plünderung frei­gegeben werden.

Weil also in der EURO-Krise inzwischen keine Verträge, noch Prinzipien, auch keine „Subsi­diarität”, also Selbst­hilfe mehr zu gelten hat. Es geht nur mehr darum, genügend Zahler, Bürgen und Garanten zu finden, um irgend­woher Geld­mittel und Garanten in bar oder verbrieft, zu konfis­zieren.

„Die Total­pleite des EURO muß aufge­halten werden, koste es was es wolle,” lautet der Angst­schrei des EU-Politikers José Manuel Barroso.

Der EURO ist also eine ökonomische Fehl­konstruktion, die aus politischen Gründen geschaffen wurde. So soll die Trans­formation der EU in einen dikta­torischen europäischen Bundes­staat erzwungen werden.

Der EURO hat Deutschland keinen Vorteil gebracht, auch wenn dieses Mantra von den Politikern stets im Munde geführt wird. Denn durch die Währungs­union ist deutsches Spar­kapital in Höhe von ca. 2 Billionen Euro in die Peripherie-Staaten, vor­wiegend nach Süd­europa gepumpt worden.

Die Größen­ordnung dieser „Bei­hilfen” über­steigen bald die Demü­tigungen des Versailler Diktates nach dem 1. Welt­krieg, nur daß es von den EU-Cla­queuren diesmal alles geschickter getarnt, von­statten geht.

Weil das alles so ist, wie wir das hier in deutlicher und ver­ständlicher deutscher Sprache dargelegt haben, wollen wir die Rück­kehr zur deutschen Mark.

40 Jahre hatte vorher, also vor der Ein­führung des EURO, die euro­päische Zusammen­arbeit funktio­niert ohne den angeb­lichen Krieg, den uns laut Kohl, unsere „Freunde” angedroht haben und ohne die von der EU und den Regierenden aufge­zwungene Massen­ein­wanderung von Armuts­flücht­lingen ins BRD-Sozialnetz!

Wenn Europa scheitert, dann genau am EURO, nicht an einer ver­nünftigen Zusammen­arbeit der souveränen und selbst­bestimmten Staaten und Völker.

Aus all dem Gesagten folgt zwingend die Forderung nach Wieder­ein­führung unserer Deutschen Mark, also unserer, damals bei gewalt­samer Abschaffung, gesunden Währung!

Allen Greenspan, der damalige Präsident der FED, des „Federal Reserve System” sagte schon 1997: „Der EURO kommt, der EURO geht, er wird keinen Bestand haben.”


UDH Nr. 102

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