BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 102  ¦  Januar – April 2013


Immobilien-Nachnutzung

Von Erwin Arlt

Immobilien­nachnutzung ist eigent­lich ein Begriff aus dem Instrumen­tarium eines „Volks­wirt­schaftlers”, bzw. bei fort­geschrit­teneren Zeit­genossen mit EU-Sprach­regelung, eines „Gesell­schafts­wirtschaft­lers”, denn das Wort „Volk” ist ja ein „Nazi­begriff”, mit dem man am besten nur abstrakt und politisch korrekt umgeht.

Wenn es sich allerdings um die Ent­widmung von Kirchen in der BRD handelt und man Grund­stück und Kirche an eine Immobilien­firma veräußert, horchen doch nicht nur die einge­tragenen Mit­glieder der katho­lischen oder evange­lischen Kirche auf, sondern die in Resignation und Indif­ferenz verhar­renden Bundes­bürger werden unruhig und bilden auch da und dort Bürger­initiativen zwecks Erhalt dieses oder jenes Gottes­hauses.

Doch viel weiter als ein paar Mal auf selbst gemalten Papp­schildern zu prote­stieren, ist Ihnen so ahnen sie, gar­nicht erlaubt und schickt sich vielleicht auch nicht.

Pfarr­gemeinde­räte und Kirchen­gemeinde­räte werden sicher das eine oder andere Mal auf ihren Tages­ordnungen oder natürlich auf ihrer „Agenda” die Themen Ent­widmung und Nach­nutzung stehen haben und auch mal laut­stark disku­tieren. Doch das wars dann auch schon.

Sitzt in den kirchlichen Gremien vielleicht eine clevere Mit­arbeiterin oder ein Mit­arbeiter, so wissen sie wenigstens noch, wie man das Ganze in die Lizenz­presse und die örtlichen Massen­medien bringt. Aber außer örtlicher Auf­regung und einiger Diskus­sionen interes­sierter Bürger und Gläubigen, wird es wohl nichts geben.

Freilich hat sowohl die evan­gelische, als auch die katho­lische Kirche schon viele solche Ent­wicklungen hinter sich bringen müssen, einfach mangels neuer Mitglieder oder aus­getretener Gläubiger. Da sind die Gründe oft recht ver­schieden, sie reichen bei der katho­lischen Kirche vom Thema Miß­brauch, über alte Zöpfe, bis zur Kirchen­steuer. Bei der evange­lischen Kirche von Ver­welt­lichung, zu starker Ein­mischung in die Politik, über zu nüchterne und zu wenig feier­liche Riten, bis zur Kirchen­steuer. In den ehemaligen DDR-Ländern kommt noch hinzu, daß 40 Jahre kommu­nistische Diktatur das ihre getan hat, daß die Menschen gleich gar nicht mehr in die Kirche ein­treten und die Jugend statt Konfir­mation und Firmung, eben die Jugend­weihe hatten.

Und nun kommt eine ganz neue Situation hinzu, die Nach­nutzung, also der Weiter­verkauf leerer Kirchen durch Immobilien­firmen an Moschee­vereine und an Moslems ganz all­gemein, wobei man nicht mehr unter­scheiden kann, ob an inte­grations­bereite Islam­gläubige oder eben an Polit-Islamisten, was ja ohnehin von letzteren so beab­sichtigt ist.

Kurioser­weise geschieht von Seiten der Kirchen soviel wie nichts, von Seiten des Staates noch viel weniger, gescheite Reden ja, was man tun müßte und Volks­bewegungen regen sich auch nicht, denn sie werden von der Fraktion der multi­kulturellen Trans­formation sofort gesell­schaft­lich, politisch und sozial aus­gegrenzt!

Ja, ganz im Gegen­teil, blau­äugige Geistliche beider Konfes­sionen unter­stützen das Treiben des Islam mit seinem macht­politischen Anspruch noch und halten gar gemein­same Feier­lich­keiten ab, natürlich ganz in „christ­licher Nächsten­liebe”. Auch wenn die Kirchen­leitungen erfahren, daß die Christen in den islamischen Ländern auf Leben und Tod bekämpft werden.

Aber wir brauchen gar nicht so weit weg­zuschauen, über­nehmen doch die Moslems und Moschee-Vereine Stück für Stück ganz leise und mit dem Segen der politisch herr­schenden Klasse, Grund und Boden, Gebäude und immer auch ein Stück Macht! Dabei wurde noch gar nicht besprochen, daß es sich ja zu 99 % um die Ein­sickerung und Ein­wanderung von Aus­ländern aller Ethnien handelt.

Ob sie nach derzeit grünen Gesetzen, legal oder illegal sind, ist schon fast egal, weil ja nach der Lesart von der grünen Amazone, Claudia Roth, praktisch jeder Daher­gelaufene auf­genommen und natürlich einge­gliedert werden muß, denn er ist dann ja Paß-Deutscher und kann nun an den Wohl­tats-Orgien teil­haben. Kein anderes Land, auch kein klassisches Ein­wanderungs­land, läßt das mit sich machen.

Gibt es aber Schwierig­keiten, wird bei Bedarf immer die Nazi­keule geschwungen, dann funktio­niert das schon wieder. Auch die Kirchen haben immer eine Ausrede, wenn sie selbst­verständ­lich mit schein­heiligem Augen­aufschlag, Kirchen­asyl gewähren. Der leise Abschied vom Abend­land ist offen­sichtlich längst ein­geläutet.

Da wird die evangelische „Kapernakum-Kirche” in Hamburg-Horn entwidmet und schwupp­diewupp wird aus einem christ­lichen Gotteshaus eine Moschee. Nur im einige hundert Kilometer entfernten Rhein­land, genauer im katho­lischen Esch­weiler, sind die Glocken von St. Bonifaz verstummt! Jetzt ruft der Muezzin jeden Freitag über Laut­sprecher seinen Gebetsruf über den Markt und die Stadt. Die Glocken der Kirche waren dem Apostel der Deutschen gewidmet und geweiht, sie schweigen jetzt einfach!

Aber dafür wird auf arabisch Allah als größter und einziger Gott um so lauter aus­gerufen. Was geschieht hier eigentlich vor unser aller Augen und Ohren? Die multi­kulturelle und islam­istische Moschee­ifizierung schreitet mit Riesen­schritten voran und läutet die stufen­weise Islami­sierung der BRD ein.

Wie bemüht die Moslems um Integration sind, wird schon dadurch deutlich, daß sie sich getrauen, den bundes­deutschen National­feiertag, den „Tag der Deutschen Einheit” am 3. Oktober, einfach umzu­funktio­nieren und ihn zum „Tag der offenen Moschee” erklären. Bitte stellen Sie sich einmal vor, die christ­lichen Kirchen in der Türkei oder einem anderen isla­mischen Land würden versuchen, den dortigen National­feiertag umzu­funktionieren in einen „Tag der offenen Kirche.” Die Kirchen und die Gläubigen würden, am nächsten Tag lichter­loh brennen und die jeweilige Regierung würde die ver­bliebenen Christen unter Folter und Schikane sofort aus­weisen!

Schon einmal in der Geschichte wurde eine Haupt­kirche, nämlich in Konstantin­opel 1453 n.d.Ztw. als sicht­bares Triumph­zeichen der Eroberung zur Moschee gemacht. Sultan Mehmet Fatih, der Eroberer von Konstantin­opel ist Namens­patron zahl­reicher Moscheen in der BRD!

Aber beschweren wir uns alle nicht, die Deutschen und überhaupt das „alte Europa” lassen dies alles zu und meinen, sich dadurch in den anderen Ländern beliebt zu machen, andere wiederum wollen sich politisch profi­lieren.

Daß die islamischen Länder das klar als Schwäche auslegen, auf diesen Trichter kommen sie nicht. Denn nur wer seinen eigenen Stand­punkt standhaft ver­tritt, sei es als Christ oder sei es als Patriot, wird von Gegnern und Feinden, aber auch von Freunden ernst genommen.

Merken wir uns, Moscheen sind nicht „ganz normale Gottes­häuser”, wie das die Linke, aber vor allem die Grünen postu­lieren. Moscheen und Moschee-Vereine sind Zentren von Parallel­gesell­schaften, die als kollektive Körper­schaft, einen Staat im Staate ziel­strebig aufbauen.

Die Islamv­erbände, ob angeblich inte­grations­willig oder eben ganz offen als islam­istische Kämpfer auf­treten, erheben immer weiter­gehende Forde­rungen, wissend, daß sie nur maßlos und rück­sichts­los aufzu­treten brauchen, um bei den Polit­pfeifen der BRD Erfolge zu haben.

Die Selbst­abschaffung des Staates, der Nation, ja des Gemein­wesens impliziert immer die Land­nahme durch die im Land stehenden Gegner und Feinde. Denn heute sind wir zu tolerant und morgen fremd im eigenen Land!

Unsere Vorfahren haben die Türken vor Wien und damit den Islam auch nicht durch Geschwafel auf­gehalten, sondern durch harten Kampf.


Liebe Freunde,
dem Autor Erwin Arlt unseren herz­lichen Dank für ein Thema, daß in unserem BGD aus Achtung vor dem Glauben den unsere Freunde, ein jeder für sich, leben, niemals zum Diskus­sions-Thema wurde.

Nachdem Kirchen beider Konfes­sionen ihren Gläubigen kaum noch Schutz vor dem Islam bieten, ist das Wort „Ent­widmung” eine vor­sichtige Umschreibung der Kapi­tulation unserer Kirchen vor dem Islam.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 102

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