BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 102  ¦  Januar – April 2013


Leserbriefe

Zum lausigen Drama „TV-Gehirnwäsche”:

Es ist unbestritten, daß es auch gute Sendungen im TV gibt, so z. B. bei Phönix, arte oder „Firma Hessel­bach” bei HR. Drei ganz vor­zügliche kurze Filme, inhalt­lich und schau­spielerisch. Nur — die Masse der TV-Gucker schaltet solche Sendungen nicht ein. Sie schaltet um auf den gewöhn­lichen Käse!

Ich möchte außer auf die Inhalte nun (nochmals?) auf die Qualität der Sprache zu sprechen kommen. Es ist ganz ein­deutig, daß im Sprach­ausdruck unheim­lich geschlampt wird. Besonders bei durchaus sympa­thischen Modera­toren wie z. B. in den Sendungen „Visite” und ähnlichen. Zum einen ist es dadurch zu erklären, daß die — gut bezahlten — Modera­torinnen ja voll „im Saft” stehend virtuos ihre Sprache runter­rasseln, ohne zu bedenken, daß der Zuschauer und Zuhörer ja auf die bloßen Wörter ange­wiesen ist. Für das Theater hat es seiner­zeit der große Johannes Heesters schon moniert, daß viele Schau­spieler ihr Gebrabbel raus­lassen, ohne zu bedenken, daß

Diese Ver­nachläs­sigung kann man gar bei renom­mierten Akteuren fest­stellen, wie z. B. bei dem Sohn des großen Heinrich George, dem Götz. Der ist so sicher in seiner lässigen Art, daß er nicht bedenkt, daß sein zuweilen dahingepfuschtes Gebrabbel rein akustisch schlechterdings ja auch ankommen muß! Ursula von der Leyens Aussprache ist ganz und gar schlimm, ihre Sprachakustik bewegt sich ziemlich flach in der Mittel­lage ohne Tiefen und Spitzen! Man achte nur einmal darauf, wie bei den aller­meisten die Mitlaute und die Endungen ver­pfuscht sind, z. B. (will­kürlich): „unter­dessen!!, „habn” statt „haben”,— man kann das ja selber fest­stellen.

Den inter­viewten Laien sollte man darüber hinaus ein Merk­blatt in die Hand geben, auf was sie achten müssen. Und wenn ich einen höre, wie er die „ähs” und „ems” verteilt, so schalte ich stets weg, ich kann das nicht hören. Es gibt natürlich auch sehr gute Bei­spiele. Jedoch: die v. d. Leyen ist nicht dabei!

Die Sprach­akustik ist bei den „Spiel”-Filmen nicht weniger miserabel. Das war in den Zeiten der ersten Film, da nur ein einziges Mikrofon „am Galgen” hing, wesent­lich besser! Ich bin mir freilich sicher, daß dem Normal-TVler das weniger auf­fällt (zufolge seines Habitus).

Große Sprecher waren u. a. Herrmann Schömberg, Gustaf Gründgens, Will Quadflieg, Siegfried Lowitz. Auch diese Kultur ist all­gemein im Nieder­gang.

Das Gekrächze von Peter Scholl-Latour ist ganz und gar uner­träglich.

Eckhard Schäfer



Leserbrief:


Betr.:
Geldspende zum Schutz der Menschen­rechte


Werter Herr Grenz
Bei Ihrer Bitte um Spenden für Menschen­rechte behaupten Sie, Amnesty schaut genau hin, wenn Menschen­rechte verletzt werden.

Leider hatte ich noch nie das Gefühl, daß die grausamen Massen­morde und Ver­brechen primi­tivster Art — wie z.B. das Abschlach­ten und Zusammen­baggern tausender Greise, Frauen und Kinder in Marien­burg, um ein menschen­leeres Gebiet für polnische Über­nahme vorzu­täuschen, etwas mit Mensch­lichkeit zu tun haben.

Daß diese Verbrechen und Ver­spottung jeglichen Menschen­rechtes nicht ange­prangert werden, liegt wohl daran, daß es hierbei „nur” um deutsche Opfer geht!?

Als wir 1945 nach der Flucht wieder in die Heimat kamen, nachdem ich während einer Woche Zwangs­auf­enthalt in einem Prager Schul­zimmer all meiner Wert­sachen und des Gepäcks beraubt wurde und zu Fuß bis in den Kreis Brieg/Schlesien laufen mußte, wurde ich als Jugend­liche 14 Monate zur Zwangs­arbeit geprügelt, nachdem man meine Familie einfach aus unserer Wohnung geworfen hat.

Nach 14 Monaten wurden wir — sämt­lichen Eigen­tums beraubt — in einem dreckigen Vieh­waggon über die „Grenze” geschoben, wobei man mir auch noch das letzte Paar Schuhe von den Füßen riß. Da man uns bis auf unser Leben alles geraubt hatte, bedeu­tete mein Dasein über lange Zeit unter Menschen, die nicht einmal in der Lage waren, dieses zu begrei­fen, nur noch Verzicht und Kampf, auch gegen ein ständiges Gefühl des Ekels.

Letzteres ist leider noch immer spürbar bei dem Erleben der gegen­wärtigen Politik. Bis heute muß ich mit ansehen, wie vor 700 Jahren von meinen Vor­fahren auf­gebautes Land und dessen Kultur von geist- und würde­losen Individuen durch Geschichts­lügen und andere jegliches Menschen­recht ver­achtende Verbrechen zugrunde gerichtet wird, die Massen­mörder- und Ver­treiber­staaten unter­stützt, gefördert und bevor­zugt werden und im Falle der noch über­lebenden heimat­ver­triebenen und ent­rechteten Deutschen, deren Aus­sterben man dringend erwartet, jegliches Menschen­recht mit Füßen getreten wird.

Daß ich als Heimat­vertriebene und Ent­rechtete der Erlebnis­generation diese grau­samen, jegliches Menschen­recht ver­achtenden Ver­brechen nicht vergessen kann und will, um die ver­logene Politik des Welt­kapitals zu unter­stützen, werden Sie hoffent­lich begreifen.

Doch wünsche ich mir nichts sehnlicher, als daß Menschen­rechte allen Menschen dieser Erde zuge­standen werden.

Auch Heimatrecht ist Menschen­recht!!!

Dr. Eleonore Rau



Werter Herr Schlegel
in Ihrem Brief vom 24. Januar 2013 bitten Sie um Spenden für die UNO-Flücht­lings­hilfe.

Ich weiß was es heißt, Flüchtling zu sein. Doch ich weiß auch, daß es um ein Viel­faches grau­samer ist, auf primi­tivste Art bis aufs Letzte beraubt und ver­trieben zu werden und erleben zu müssen, wie Politiker und Mit­menschen ohne Geist und Anstand noch dafür sorgen, daß man ein Leben lang mit absurden Geschichts­lügen konfron­tiert wird.

Menschen­rechte werden von unseren Politikern immer wieder ein­gefordert. Nur nicht, wenn es um die grau­samen Ver­brechen an Millionen deutschen Heimat­vertrie­benen geht, denen nicht einmal eine Gedenk­stätte zuge­standen wird.

Ihr Schirmherr — Bundes­tags­präsident Dr. Lammert — sprach sich ja bereits 2008 gegen einen Tag des Gedenkens an das laut Präsident Bush grau­samste Ver­brechen des letzten Jahr­hunderts, begangen an den deutschen Heimat­ver­triebenen, aus!!!

In dieser Angelegen­heit sorgt man dafür, daß die Massen­mörder­ und Ver­treiber­staaten noch immer die Haupt­empfänger der EU-Gelder sind und Deutsch­land der Haupt­zahler ist und erwartet sehn­lichst das Aus­sterben derer, die diese, jegliches Menschen­recht ver­achtenden Ver­brechen noch erleben mußten und bezeugen können.

Manchmal fragt man sich schon, wie erbärmlich, geist- und gewissen­los deutsche Politiker sein müssen, um in dieser Art zu reagieren?

Dr. Eleonore Rau


Leserbrief:

Zum Artikel: {} Gauck ein Gaukler (Schönfärber)

Lieber Herr Zaborowski!

Zu der hier genannten „Elite”:

Dabei handelt es sich allen­falls um eine von den Völkern Europas längst schon völlig ent­fremdete und von der oftmals fast schon erschreckenden Wirklich­keit in diesen Ländern restlos ahnungs­lose und abge­hobene Negativ-Elite, die mit dem Gedanken einer EU keines­falls etwa das Wohl Europas oder gar deren Völker zum Ziele hatte, sondern allen­falls das Wohl und die damit ver­bundene exorbi­tante Profit-Maxi­mierung der Groß­konzerne, der Groß-Banken und der politik­bestimmenden und politik­beherr­schenden Hochfinanz.

Und zu DDR-Zeiten:

Maximal 30 km Arbeitsweg zu DDR-Zeiten, bei preis­günstigen Arbeiter­wochen- und Arbeiter­monats­karten der Deutschen Reichsbahn und einem Benzin­preis von 1,30 bzw. 1,50 MDM pro Liter.

Und zu BRD-(Nachwende)-Zeiten:

Als „Alternative” zur Arbeits­losigkeit — 300 km oder noch mehr Arbeits­weg, aber das bei regel­rechten Wucher­preisen des Staats­konzerns Deutsche Bahn AG und Benzin­preisen von derzeit bis zu 1,85 Euro (umge­rechnet 3,80 DM), bei end­losem Stau Tag für Tag auf nahezu allen Auto­bahnen; und das bei fast schon „normalen” Hunger­löhnen für zig- bzw. sogar hundert­tausende Arbeit­nehmer, die trotz acht Stunden Arbeit ihren Hunger­lohn noch durch Hartz IV auf­stocken müssen, um zu überleben. Und 7,4 Mill. Menschen in der BRD haben nur einen „Mini-Job”, womit steigende Kinder­armut einher­geht und die Alters­armut der Betrof­fenen bereits vor­programmiert ist, während die Groß-Konzerne Jahr für Jahr astro­nomische Profit-Steige­rungen ver­melden.

Ein Bundes­präsident in einer hermetisch abge­schirmten Luxus-Villa und in einer gepan­zerten Luxus-Limousine auf Steuer­zahlers Kosten bzw. finanziert von den Billionen Staats­schulden, welche die herrschende Polit-Clique in ver­antwortungs­losester Weise kommenden Generationen aufbürdet, ist davon natür­lich nicht betroffen und hat von diesen für einen demo­kratischen und sozialen Rechts­staat geradezu skanda­lösen, menschen­ver­achtenden, ja fast schon staats­kriminellen Ver­hält­nissen und Miß­ständen in unserem Land und in den Ländern der EU ganzen offen­bar noch nicht einmal die geringste Ahnung oder gar Vor­stellung.

Joh. Raddatz


UDH Nr. 102

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