BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 102  ¦  Januar – April 2013


Der Staatsstreich kommt diesmal von ganz oben!

von Erwin Arlt

Die EU — das große frei­maure­rische Falschspiel — das Deutschland mit dem Segen der herr­schenden poli­tischen Klasse, ohne Volks­abstim­mung in einem euro­päischen Bundes­staat auf­gehen lassen will!

Das auf Durch­winken gebürstete Bundes­verfassungs­gericht wurde als Hüterin der Ver­fassung, besser des Grund­gesetzes, schon sicher­heits­halber paralysiert und zur Ein­haltung der „political correct­ness” ver­pflichtet.

Eine gewisse Blindheit ist dem BVG nicht abzu­sprechen, so kann es Argumente von wegen Souve­ränität, Volks­abstim­mungen (natür­lich im Jargon der EU-Dikta­toren Gesell­schafts­abstim­mungen!), ja sogar ihre eigenen, früheren Stand­punkte vom Fort­bestehen des Deutschen Reiches, der Rückgabe der Ost­gebiete oder eines Friedens­vertrages, einfach vom Tisch wischen. Es generiert sich dann gewisser­maßen als „Portier-Gericht”, das den glatten und möglichst reibungs­losen und auch unauf­fälligen Über­gang der BRD (ist doch bis jetzt reibungs­los gegangen, dann machen wir doch so weiter!) in einen zentra­listisch-dikta­torischen EU-Bundes­staat mit vor­bereitet und sich erst dann auf­lösen kann und soll, um alle zukünftige Recht­sprechung, besser Unrecht­sprechung an einen euro­päischen Gerichts­hof delegiert. Auch Bundes­tag und Bundes­rat, stehen dann zur Auf­lösung an!

Vorbereitet wird dieser Staats­streich von oben zunächst von „Nicht­regierungs­organi­sationen”, wie „Bilder­berger” „Atlantik­brücke”, „CFR-Council on foreign Relations”, „Pan­europa”, „M100-Sans­souci-Collo­quium”, andere in Grau­zonen, halb­legal, halb­verdeckt operierende Gesell­schaften, auch dort tätige Politiker der Bundes­tags­parteien, bis hin zum der­zeitigen Bundes­präsidenten. Dazu­zurechnen ist auch die Bertels­mann-Gruppe, die wiederum das Ohr der Kanzlerin erreicht.

Selbst Helmut Schmidt, der frühere Bundes­kanzler und Ketten­raucher, schwafelt in diesem Zusammen­hang von „national­egoist­ischen Sicht­weisen”, wenn er vom Bundes­verfassungs­gericht und von der Bundes­bank spricht. Auch der linke, sog. Philosoph Jürgen Habermas, wirft den ohnehin schon auf­geweichten Bundes­verfassungs­gericht eine „abschir­mend-souve­ränitäts­ver­sessene Argumen­tations­linie” vor, was bei Linken natürlich absolut ver­werflich ist, denn das BVG ver­teidigt „die Demo­kratie um des National­staates willen”.

In das gleiche Horn stößt auch der Schrift­steller Robert Menasse bei seinem Vortrag vor dem oben schon erwähnten „M100 Sans­souci-Collo­quium”, in dem besonders viele sehr ein­fluß­reiche Medien-Päpste der Meinungs­industrie und der Massen­medien sitzen. Besonders „ver­dienst­volle” EU- und EZB-Ein­peitscher erhalten dann jährlich vom erlauchten M100-Gremium einen Preis ver­liehen, den heuer EZB-Chef Mario Draghi bekam!

Es soll also nur noch „EU-Bürger”, keine Staats­bürger, sondern „Über­staats­bürger” geben, die keinem Volk, keiner Nation, keinem Vater­land angehören.

Da erhebt sich schon die erste Frage, welche Sprache wird in dieser EU gesprochen. Die GRÜNEN haben da schon eine Vor­stellung. In Zukunft wird nur noch Englisch gesprochen. Warum, weil es am leich­testen zu erlernen ist und ohnehin die deutsche Sprache syste­matisch mit eng­lischen Aus­drücken absicht­lich ver­fremdet wird. Die deutsche Sprache wird demnach in der Schule nur noch als Fremd­sprache und Wahl­fach ange­boten. Englisch hingegen wird dann „Mutter­sprache der EU”.

Auch ethnische Fragen sollen ja keine Rolle mehr spielen, nach der linken Parole: „Aus­länder sind Inländer” oder „wir sind doch alle gleich.”

Und bei dem super­schlauen EU-Extre­misten und Schrift­steller Robert Menasse höre ich in seinen Äußer­ungen Nietzsche-Thesen heraus, wenn er sagt: „Wäre es nicht ver­nünftiger, gleich zu stoßen, was irgend­wann fallen wird?”
(Nietzsche: „Was fällt, soll man noch stoßen.”)

All' die verbohrten EU-Extre­misten wissen gar­nicht oder wollen es gar­nicht wissen, was sie am National­staat haben, den sie gerade dabei sind, zu zer­stören! Nämlich eine Gemein­schaft, die durch eine lange Ent­wicklung kulturell, ethnisch, sozial, mit gemein­samer Sprache, Schutz und Hort seiner Bürger ist, die auch in ihrem Volks­tum, ihren Bräuchen, ihrer Religion und in einer langen Ent­wicklung zu einer Rechts­gemein­schaft zusammen­gewachsen ist und auch ähnlich empfindet.

Wenn wir uns als Deutsche also für die Staats­form der Demo­kratie ent­schieden haben, so geht das nur mit einem Staats­volk. Das aber hat die EU nicht, sondern nur der National­staat!

In dem Wort „Demo­kratie” stecken ja zwei grie­chische Wort­wurzeln, nämlich „demos” das Volk und „kratein” herrschen, also heißt Demo­kratie — Volks­herr­schaft. Somit braucht auch die moderne Demo­kratie ein Staats­volk und möglichst viele Gemein­sam­keiten.

Die EU kann also nur eine gigan­tische Diktatur ohne Staats­volk für 350 Millionen Menschen sein oder aber unter Beachtung der Eigen­heiten und Inter­essen der Völker, eine große, demo­kratische Arbeits­gemein­schaft, eben das „EUROPA DER VATER­LÄNDER”, wie es de Gaulle schon in den 60er Jahren gewollt hat.

Daß die Völker und National­staaten eine dikta­torische EU mit ihren Kommis­saren (welche häßliche Bezeich­nung, bei der jeder an die berüch­tigten sowje­tischen Kommissare mit Genick­schuß­menta­lität denkt!) nicht wollen, die alles rück­sichtslos einebnen, was bei den ver­schiedenen Nationen gewachsen ist und von der Luft­rein­haltung über die Straßen­verkehrs­ordnung, bis hin zur Gurken­krümmung alles ein­heitlich regeln wollen, uns auch vor­schreiben, welche Menschen wir über unsere Grenzen zu lassen haben und mit welchem Status sie bei uns leben können.

All' das lehnen mehrere Regierungen ver­ständ­licher­weise schon rundweg ab, ich nenne hier England, Ungarn, Finnland und andere, wie Polen und die Tschechei. Der Euro und die ganze EZB-Geld­politik mit ihrer Transfer- und Schulden­union, wird der Spalt­pilz, der die EU-Extre­misten mit ihren ständig neuen Rettungs­schirmen auf Kosten der deutschen und auch noch anderer Steuer­zahler im End­effekt wird scheitern lassen und alle müssen, ob Links­philosoph Habermas oder Schrift­steller Menasse und sämtliche EU-Fanatiker unter den BRD-Politikern, auch in Bundes­tag und Bundes­rat auf den Boden der nationalen Tat­sachen zurück­kehren. Die Ereig­nisse werden sie früher oder später dazu zwingen.

Das deutsche Volk wollte den EURO nicht, es braucht ihn auch nicht, es wollte viel­mehr seine D-Mark behalten, aber es wurde ja nicht gefragt, von CDU-Kohl, der immer davon sprach, alles unum­kehrbar zu machen! Es wurde sie auch sofort wieder akzep­tieren, ja es wünscht die D-Mark zurück! Ständige Rettungs­schirme wären dann sowieso über­flüssig.

Wenn Finanz­minister Schäuble vor kurzem fest­gestellt hat, also Kohl gelogen hat, der immer das Gegen­teil behauptet hatte, daß die BRD zu keinem Zeit­punkt seit dem 8. Mai 1945 souverän war [], so ist es für uns Deutsche doch ein Grund mehr, diesen Zustand zu ändern und unsere Souverä­nität politisch zurück­zuer­kämpfen. Genauso wie wir unseren Gold­schatz zurück in die Heimat holen müssen.

Professor Schachtschneider sagt:
„Wenn Deutschland also nicht souverän ist, dann herrscht ein anderer Staat oder eine Staaten­gemein­schaft oder eine Person oder Personen­gruppe, irgend­eine Macht über Deutschland und Schäuble ist dessen bzw. deren Agent und nicht Vertreter des deutschen Volkes, vielmehr dient er fremden Interessen, Das läßt sich nicht mehr kaschieren.”

Zum guten Schluß sollten wir noch einige Zeilen darüber verlieren, warum sich die Deutschen die ständigen Demüti­gungen und die ewige Ver­gangen­heits­bewältigung eigent­lich so lange, fast 70 Jahre nach Kriegs­ende, noch immer, wenn auch murrend gefallen lassen.

Torsten Hinz, Redakteur und freier Autor schreibt dazu in einem ausge­zeichneten Artikel in der JF u.a.:

Unsere Hoffnung aber und unsere Zuver­sicht drückt, man höre und staune, Johannes R. Becher, der Dichter der ehe­maligen DDR in der 3. Strophe der DDR-National­hymne aus:


UDH Nr. 102

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