BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 103  ¦  Mai – August 2013


Die deutschamerikanischen Aufsichtsgremien für die BRD und Europa

von Erwin Arlt

Seit der kleinen Wieder­vereinigung im Jahre 1989/1990 erzählte man uns als erstes das Ammen­märchen, wir seien nun als BRD voll souverän.

Daß das eine große Lüge,
nicht nur Helmut Kohls war,
wissen wir heute.

Wenn dem also nicht so ist, wollen wir wissen, wer uns Deutsche, aber auch Europäer zu beauf­sichtigen und zu lenken versucht und aus dem dunklen Hinter­grund, Netz­werke von abhängigen und gesteuerten Politikern auf uns ansetzt.

Um es vorweg­zunehmen, es ist ärger,
als wir es uns je vor­stellen können!

Fangen wir mit der DGAP, also der „DEUTSCHEN GESELL­SCHAFT FÜR AUS­WÄRTIGE POLITIK” an, die ja schon seit 1955 (!) in der BRD hinter­gründig tätig ist. Sie verfügt über Mit­glieder aus Wirtschaft, Politik, den Massen­medien und den Banken in gehobener Position und finan­ziellen Förderern aus 72 Wirtschafts­unternehmen.

Da tauchen die bei uns Älteren gut bekannten Namen, wie Volker Rühe, ehe­maliger Ver­teidigungs­minister, Hans D. Genscher, Ex-Außenminister, Helmut Schmidt, Ex-Bundes­kanzler, Arend Oetker, Walter Leisler-Kiep, der CDU-Spenden-Verstecker und einstiger Vor­sitzender der „ATLANTIK-BRÜCKE” auf.

Bei den Unternehmen u.a. die DEUTSCHE BANK, Friede Springer Bildzeitung, EADS, BMW, BOSCH und THYSSEN-STIFTUNG.

Die Quer­verbindung von DGAP zum ameri­kanischen CFR - dem „Council on foreign Relations”, wie könnte es denn anders sein, als das völlig abhängige „German Council on foreign Relations”. Das CFR, ein rein ameri­kanisches Einfluß­gremium, eine der sogenannten „unab­hängigen NGO's”.

Sie wurde 1921 von E. Mandell House gegründet. Er war auch Berater von US-Präsident Woodrow Wilson, einer grauen Eminenz. Sie erklärten bekannt­lich 1917 Deutsch­land und Öster­reich-Ungarn den Krieg!

Wichtig für uns zu wissen, daß das CFR ein rein US-ameri­kanisches Macht­instrument zur Durch­setzung von Welt­macht­ansprüchen und zur Nieder­haltung Deutsch­lands war und ist.

Aus alledem geht eindeutig hervor, daß die Schwester-Organi­sation „GCFR”, also „German Council on foreign Relations”, alles andere als deutsch oder auch nur unab­hängig ist.

Gewichtiger Insider und Präsident des CFR ist Richard Nathan Haas. Er war der Chef-Planer von Präsident Bush im Außen­ministerium der USA. Die Operationen „Desert Storm” und Desert Shield” tragen seine Hand­schrift. Er ist gleich­zeitig auch Mitglied bei den „Bilder­bergern”, dem „Aspen-Institut” und dem „Institut für Strate­gische Studien.”

Auch Madeleine Albright, die Ex-Us-Außen­ministerin und Colin Powell Ex-General, tummeln sich dort. Das CFR ist inoffi­zieller Geburts­helfer der NATO. Regelmäßige Kamin­gespräche festigen die geschil­derten Netz­werke. Hoch­potente finan­zielle Kreise sponsern das CFR. Spiritus-Rector David Rocke­feller liefert die Ideen, Trans­formierer ist der uns bekannte zeitweilige Präsident des CFR, Henry, Heinz Kissinger. Hier könnten noch viele interes­sante Einzel­heiten berichtet werden. Doch zum Ver­ständnis der Gefähr­lichkeit nur einer solchen „NGO”, genügen diese Aus­führungen.

Mitten dahinein ist der ehemalige Bundes­verteidigungs­minister Baron zu Gutten­berg zu rechnen. Der aufge­blasene und geschönte Lebens­lauf des Barons, der hinten und vorne aus nichts etwas zu machen versteht, ist auch dort im CFR und der „ATLANTIK-BRÜCKE” ange­siedelt. Bei seiner gefälschten Doktor­arbeit hört sich das dann so an: „Sein Studium schloß er mit einer Doktor­arbeit über „Ver­gleichendes Ver­fassungs­recht” ab. Seine Familie war aktiv am Wider­stand gegen Hitler beteiligt. Selbst ein mehr­wöchiges Praktikum bei der „Frank­furter All­gemeinen Sonntags­zeitung” wird bei ihm zur Tätig­keit als freier Journalist.

Seit dem Bekannt­werden der Plagiats­affäre von Karl Theodor zu Gutten­bergs Doktor­arbeit, hat man ihn für eine Zeit lang in die 3. Reihe gestellt. Hin und wieder darf er eine Rede halten, z.B. bei „Political Berlin”, der SZ-Heraus­geber Joffe, Investment-Banker und früherer US-Botschafter John C. Kornblum und Richard Holbroke, Vor­sitzender der „Berlin-American Academy” vorstehen.

Um aber wieder politisch und gesell­schaftlich Fuß zu fassen, wirft sich K.T. an den garnicht so harmlosen „elder Statesman”, den Trans­atlantiker und „Leucht­turm der Think-Tanks”, Henry / Heinz Kissinger (90) an die Brust. Sich mit ihm ablichten lassen und Küßchen geben und beim ”Dinner of „German-American-Friend­ship” unbedingt dabei sein, heißt die Devise.

In the „Trial of Henry Kissinger”, dem neuesten Buch von dem britisch-ameri­kanischen Journalisten C. Hitchens heißt es:

In einem solchen Milieu verkehrt der Baron von und zu Gutten­berg, um wieder in die 1. Reihe der Politik zu kommen. Alle politisch interes­sierten Menschen und alle deutschen Wahl­bürger vor allem, sollten diese hier in Kurzform darge­stellten Hinter­gründe wissen und wie wir sehen, braucht es da auch gar keine Ver­schwörungs­theorien, denn hier handelt es sich um Fakten.

Die „Young Leaders”, also die „Jungen Führer”, die diese amerikanisch-deutschen NGO's heran­züchten, sind in erster Linie Prominente, wie Angela Merkel, Friedbert Pflüger und natürlich K.T. zu Gutten­berg. Der ameri­kanische Deutsch­landrat ist pausenlos im Einsatz, um 1. die Ver­ständigung der Finanz­eliten zu fördern, 2. Deutsche und ameri­kanische Groß­banken, wie die „Deutsche Bank”, „Goldman Sachs und Vertreter der FED, also des „Federal Reserve System”, zusammen­zubringen. Auf dem Höhepunkt der Opel-Krise traf K.T. mit dem alten Finanz­spekulanten George Soros als erstem zusammen, erst am Tag danach mit US-Finanz­minister Timothey Geithner (ein Schelm, wer schlechtes dabei denkt!), „Young Leaders” eben!

Was ist also das Ziel der CFR und all' der genannten NGO's, Zirkel und Hinter­grund­gremien, die diese Netz­werke halb legal spannen?

Der häufig verwendete Begriff „ameri­kanisch” ist natürlich ungenau, denn eigent­lich steht er lediglich als Deckname für bestimmte Gruppen­interessen, die mit der ameri­kanischen Bevölkerung und deren Interessen wenig gemein haben. Daher sind Dis­kussions­themen des CFR oder des ACG über ver­meint­lichen Anti­amerika­nismus nur sprach­liche Verwirr­spiele, in denen der Außen­politik-Leader Henry Kissinger wie immer Meister ist: „Globali­sierung ist nur ein anderes Wort für US-Herrschaft.”

Die „Atlantik-Brücke” selbst sagt von sich, daß sie überall in Deutsch­land und Europa ihre Agenten sitzen hat. „Young Leaders Alumni” sitzen in allen Positionen der Regierungen der USA und Deutsch­lands, im ameri­kanischen Kongreß und im Deutschen Bundes­tag, auf der Ebene der Bundes­staaten bzw. der Bundes­länder, der EU, in Wirt­schaft, Verbänden und Militär.

Die Gremien der „ATLANTIK-BRÜCKE” sind:

Aber es ist nicht einfach, auch als normales Partei­mitglied der Lizenz­parteien Mitglied in der „Atlantik­brücke” zu werden. Viel­mehr werden die etwa 25 Auser­wählten pro Jahr nur auf höchste Empfehlung auf­genommen. Wenn sie ent­sprechend gereift und aus­gerichtet sind, können sie dann an den intrans­parenten Kamin­gesprächen in Berlin im „Magnus-Haus” teilnehmen; ein paar hundert Meter weiter residiert die Bundes­kanzlerin.

Unsere Aufgabe kann natürlich nicht sein, diese Machen­schaften zu unter­binden, so gern wir das auch möchten, aber die Hinter­gründe so weit als möglich, einer breiten Öffent­lichkeit zugäng­lich zu machen.


Liebe Leser dieser aufschluß­reichen Information:

Wer sich diese geballte Macht aus Wirtschaft und Politik in der Atlantik­brücke vorstellt, kann kleinlaut werden.

Jedoch Freunde — bange machen gilt nicht!

Hinter jedem genannten Namen steht ein Mensch. Seine „Macht” schöpft er jeweils aus seinem Umfeld. Für sich alleine — ist er so machtlos wie ein jeder von uns. Gefähr­lich für uns als deutsches Volk sind diese „Hörigen”

  1. weil sie mit ihrem Wirken an den Schalt­hebeln der wirt­schaft­lichen und poli­tischen Macht sitzen,
  2. weil ihre Handlungen im weitesten Sinne vom deutschen Volk unbemerkt wirken,
  3. weil sie überzeugt sind, daß ihre Handlungen zum Nutzen der Bundes­republik Deutsch­land sind,
  4. weil sie insgesamt Über­zeugungs­täter sind.

Wir können dem Irrglauben unserer Lands­leute von den „Befreiern” unsere Erfahrung ent­gegen­setzen. Wer alle Schrecken bei Flucht und Vertreibung, wer alle Schrecken in den Bomben­nächten und wer die Realität zwischen Leben und Tod an der Front erdulden mußte, ist gegen Spinner der Atlantik­brücke immun. Wir müssen es den uns nach­folgenden Gene­rationen jedoch auch sagen!

Horst Zaborowski


UDH Nr. 103

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