BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 103  ¦  Mai – August 2013


DEUTSCHLAND IST NICHT SOUVERÄN!

So die Information aus der Ferien­ausgabe der UN auf Seite 8, unter einem Bild des Finanz­ministers Schäuble.

Die Katze aus dem Sack gelassen hat Bundes­finanz­minister Wolfgang Schäuble vor der Elite der Finanz­welt auf dem European Banking Congress am 18.11.2011 in Frankfurt.

Die selbst­ernannten „unab­hängigen” Medien schickten wie immer ihre Foto­grafen und Journa­listen, veröffent­licht wurde aber so gut wie nichts über diese jährlich statt­findende Veranstaltung. So wähnte sich der Minister trotz Medien­rummel wohl auch unter Vertrauten und nicht in der Öffent­lichkeit, als er erklärte: „Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Konkurrenz zwischen allen Politik­bereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem Regelungs­monopol der National­staaten aus. Das war die alte Ordnung, die dem Völker­recht noch zugrunde liegt, mit dem Begriff der Souveränität, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist. Spätes­tens in den zwei Welt­kriegen der ersten Hälfte des ver­gangenen Jahr­hunderts. Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen. Das wußte übrigens das Grund­gesetz, „da steht schon in der Präambel 1949 das Ziel, als gleich­berechtigtes Mitglied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen.”


Liebe Freunde,

es ist bezeichnend für unser deutsches Volk, daß es den Kopf in den Sand steckt, wenn es um Fragen der eigenen Souveränität geht.

Ein großer Teil unseres Volkes, und selbst dieser Teil der noch natür­liche Empfindungen für Heimat, Volk und Vater­land besitzt, weigert sich innerlich, Fakten zur Kenntnis zu nehmen.

Fakt ist:

Am 8. Mai 1945 hat nicht das Deutsche Reich, sondern die Deutsche Wehr­macht bedingungs­los kapituliert.

Beweis:

Im Text der Kapitulations­urkunde steht:

Militärische Kapitulations­urkunde vom 8. Mai 1945

1. Wir, die hier Unter­zeichneten, die wir im Auftrage des Ober­kommandos der Deutschen Wehrmacht handeln, übergeben hiermit bedingungs­los dem Obersten Befehls­haber der Alliierten Expeditions­streitkräfte und gleich­zeitig dem Ober­kommando der Roten Armee alle gegen­wärtig unter deutschem Befehl stehenden Streit­kräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft. 4. Die Kapitulations­erklärung stellt kein Präjudiz für an ihre Stelle tretende allgemeine Kapitulations­bestimmungen dar, die durch die Vereinten Nationen oder in deren Namen festgesetzt werden und Deutschland und die Deutsche Wehrmacht als Ganzes betreffen werden.

Jeder der lesen will, kann erkennen, dort steht:

1. Wir, die hier Unter­zeichneten, die wir im Auftrage des Ober­kommandos der Deutschen Wehrmacht handeln
Somit ist klar zum Ausruck gebracht worden, was Tatsache war und bleibt, im Auftrag des Ober­kommandos der Deutschen Wehrmacht wurde diese Kapitulations­urkunde unter­schrieben. Somit hat der Staat, das Deutsche Reich, nicht kapituliert.

Und dies war aus zwei Gründen weder theoretisch noch nach internationalem Recht möglich, weil:

1. Ein zeichnungs­berechtigtes Staats­oberhaupt, in diesem Falle der Reichs­präsident des Deutschen Reiches war, durch den Freitod des Reichs­präsidenten Adolf Hitler, nicht mehr vorhanden.

2. Nach inter­nationalem Recht können die Streit­kräfte eines Landes für ihre „Organisation” kapitulieren. Jedoch nicht für das Land, wie in der Kapitulations­urkunde richtig fest­gehalten worden ist: „Die Kapitulations­erklärung stellt kein Präjudiz für an ihre Stelle tretende allgemeine Kapitulations­bestimmungen…” dar.

Zurück zu Schäuble:

Dieser Herr überschätzt sich. Die UN hat zur Zeit 192 Mitglieder, also 192 Staaten. Wer Menschen und „Oberhäupter” dieser Staaten nach Schäubles Theorie befragen würde, wird einen flammenden Protest erleben. - Leider sind es nur wir Deutschen, die, mit einem hundert­jährigen Ausrottungs­krieg über­zogen, nur wenige noch Unbeug­same in ihren Reihen haben. — Jedoch, auch in Zukunft werden noch unbeug­same Deutsche leben, wenn Schäuble und Konsorten Geschichte sind. - Denn wir sind ein Volk unter 192.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 103

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