BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 103  ¦  Mai – August 2013


Freunde — Förderer — Mitglieder

Das Jahr 2013 hat in der ersten Hälfte viel Arbeit gebracht, wovon ein Teil nicht nötig gewesen wäre.

Bis in den Mai hinnein, genau genommen bis zum 14. Mai 2013, der Tag an dem wir in Hildes­heim unseren Bundes­partei­tag abge­halten haben, war eine ver­lorene Zeit. Die Hoffnung, neue Mit­glieder und Freunde zu gewinnen hat sich als Nachteil heraus­gestellt. Dabei wäre es so einfach gewesen. Jedes neue Mitglied hat mit seinem Mitglieds­ausweis unser Grund­satz­programm erhalten. Dieses Grund­satz­programm ist, mit einer einzigen Ergänzung am 25./26. September 1999 in Kassel, bis auf den heutigen für alle BGD-Mit­glieder ver­bindlich.

Wer sich die Mühe macht und es liest, auf der nächsten Seite noch einmal dar­gestellt, wird finden, daß genügend For­derungen enthalten sind, für die es sich lohnt, zu streiten.

Wir haben es nicht nötig, uns auf zweifel­haften Politik­feldern zu ver­zetteln. Aus diesen Grund­sätzen heraus können wir guten Gewissens alle unsere Aktivi­täten und in 22 Jahren aufge­stellten Forde­rungen ableiten.

Unser Vorteil ist, zu diesen Forderungen kann jedes Mitglied stehen, weil wir Zeit­zeugen sind.

Die nach­folgenden Gene­rationen, und die 2012 gewonnen neuen Mit­glieder, stammten aus diesen nach­folgenden Gene­rationen, schöpfen ihr Wissen aus öffentlich zugäng­lichen Quellen und vom „Hören­sagen”. Wenn dann dazu noch Anlehnung an politische Kräfte kommt, die ihre Forderungen nicht beweisen können, und selbst deren guten Willen aner­kennend, mit dem Kopf gegen meter­dicke Beton­wände rennen, mußte ich zum Schutze unserer Mit­glieder und Freunde die „Reiß­leine” ziehen.

Wenn die „Staats­macht” es für notwendig erachten sollte, mich wegen der Aussagen in unserem Grund­satz­programm anzu­klagen — ich freue mich auf diesen Moment. Unseren Mit­gliedern und Freunden kann ich ver­sichern, wir befinden uns mit unseren Forderungen im Rahmen des inter­nationalen und des Völker­rechts.

Es ist unbedeutend, daß wir dabei gegen den Strom der ver­öffent­lichten Meinung schwimmen. Die uns zuge­schriebenen Schubladen „rechts­radikal”, „Revanchist” können wir gelassen betrachten.

Ja — wir treten für unser Recht radikal ein. Wir reden nicht ober­flächlich daher, sondern betrachten und bewerten unsere Forde­rungen vom Grunde, von der Wurzel her.

Und Revanchist mag kleine Kinder erschrecken, vor Gerichten wird dieses „Argument” in sich zusammen­fallen. Dieses einge­deutschte Wort besagt nicht mehr und nicht weniger, daß der Unter­legene entgegen der bestehenden inter­nationalen Rechts­ordnung behandelt worden ist und eine Wieder­aufnahme und Rück­führung in den Urzu­stand ein­fordert.

Weil wir mit der Rück­führung der Meinungs­bildung auf die Vorgaben unseres Grund­satz­programmes viel Zeit verloren haben und unsere Kräfte, die wir ja mit der Aufnahme der neuen Mitglieder ver­stärken wollten, nicht aus­reichten, in NRW Vorbe­reitungen für die Teilnahme an der Bundes­tags­wahl 2013 durch­zuführen, setzte ich mich in unserem Landes­verband Schlesien ein.

Auch hier sind Mitglieder und Freunde in unserem Alter. Dazu kommt noch, daß einer­seits aus der DDR-Ver­gangen­heit Wahl­vor­berei­tungen, wie diese nach den Gesetzen der BRD gefordert werden, völlig unbe­kannt sind (wobei ehrlich gesagt, auch bei Wählern im „Westen” ein großer Mangel besteht) und beruf­licher Werde­gang keine Nähe zu Öffent­lich­keits­arbeit, wie diese nun mal mit der Sammlung von Unter­stützungs­unter­schriften verbunden, vor­handen ist. Eine kleine Zahl Mitglieder vor Ort, und bei der Sammlung von Unter­stützungs­unter­schriften ist es von Vorteil wenn die Helfer nicht viele Kilometer fahren müssen um zu den Menschen zu gelangen, von denen sie die Unter­stützungs­unter­schriften erbitten, führte letzt­endlich dazu, daß ich fast im Allein­gang die 258 Unter­stützungs­unter­schrften sammeln mußte.

Unter diesen Voraus­setzungen war die Sammlung von 2000 Unter­stützungs­unter­schriften für die Landes­liste nicht möglich.

Von den Schwierig­keiten mit den Behörden vor Ort berichte ich in „Unsere schlesische Heimat” auf → Seite 31/32 dieser Zeitung.

Mit der Alternative für Deutschland etabliert sich eine politische Kraft. Wir hätten es gerne gesehen, wenn vor über 10 Jahren, als wir in Bonn und anderen Städten für den Erhalt unserer DM demon­striert haben, auch nur einer der 50 Profes­soren der AfD sich bereit gefunden hätte, uns zu unter­stützen.

Wie man sieht, auch Profes­soren brauchen eine lange Zeit, um auf Ent­wicklungen zu reagieren.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 103

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht