BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 103  ¦  Mai – August 2013


Generalangriff — Nachentnazifizierung — Entdeutschung — Totalumerziehung

von Erwin Arlt

Der normale deutsche Michel reibt sich die Augen über die plötzlich aller­orten durch­geführte Säuberungs­welle, 70 Jahre nach Ende des 2. Welt­krieges. Da wird ihm die „so wichtige” Auf­arbeitung und Bewäl­tigung der Vergangen­heit unserer Politiker nahe­gebracht.

Dabei erfährt er akribisch auf­gelistet, wie viele Abge­ordnete und Nach­kriegs­politiker aus welchen Parteien der BRD im NS-Staat in irgend­einer Gliederung der NSDAP waren, viel­leicht gar bei der Waffen-SS und auch welche ver­schwindend kleine Anzahl wirklich Wider­stand geleistet hat.

Der BRD-Bundes­bürger hat in diesen fast 70 Jahren auch lernen dürfen, daß die Deutungs­hoheit zur Kriegs­schuld­frage, zum Holocaust sowieso, aber auch zum National­sozialismus und damit zusammen­hängenden Fragen aus­schließlich durch die Lizenz­presse und die Lizenz­verlage zu geschehen hat.

Eventuelle Erklärungen und Aussagen haben nach Lesart der Sieger und ihrer Epigonen und deren Zeit­historiker zu erfolgen.

Geeignete „Nicht­regierungs­organisationen”, sog. NGO's, die aus Haus­halts­mitteln des Bundes und der Länder reich­haltig alimentiert werden, haben den gewünschten anti­faschistischen Zeitgeist nach unten durchzu­organisieren, bevorzugt werden solche aus den neuen Bundes­ländern, weil die aus DDR-Zeiten schon mehr Übung darin haben.

Dazu zählt z.B. auch die Über­prüfung aller Straßen­namen in der BRD, ob Personen darunter sind, die im 3. Reich Mit­glieder der NSDAP waren oder aber verdächtig sind, nicht genug den demo­kratischen Geist vertreten zu haben. Diese Straßen und Plätze sind dann nach Persön­lichkeiten Nach­kriegs­deutschlands — wie etwa Cohn-Bendit umzu­benennen!

Die Lehren der sog. „Frank­furter Schule” reichen aber noch viel weiter. Sie fordert ja die sogen. „Repressive Toleranz”, also eine einge­schränkte, unter­drückende Duldung, die alles duldet, was mit der linken Ideologie über­einstimmt und eben alles unter­drückt und möglichst verbietet, mindestens aber „gesell­schaftlich ächtet”, was dieser Ideologie entgegen­steht.

So wie die Straßen­namen nach­entnazifiziert werden, werden auch Bücher und Schriften, die Literatur eben, von bestimmten Wörtern und Begriffen gesäubert. Hatten wir das nicht schon einmal?

Bei Neuauflagen und Neu­drucken darf es dann natürlich keine „Zigeuner” und keine „Neger” oder gar „Zehn kleine Negerlein” mehr geben, sie werden dann zu „Sinti und Roma” und zu „Personen afri­kanischer Her­kunft”.

Aber auch traditio­nelle Begriffe, wie Lehr­linge, sie müssen zu „Auszu­bildenden” werden und Eltern zu „Erziehern A und B”, die Putzfrau zur Raum­pflegerin.

„Gendermainstreaming” leugnet die Geschlechter und auch Theater­stücke müssen daran glauben. So wird in Hannover in einer Theater­rolle ein unvorteil­haft geschilderter Jude Dr. Isaac Morris, zum unan­genehmen Japaner Okamatzu.

Ob Hermann Löns Werwolf von 1910 oder der „Mark­gröninger Schäfer­lauf”, alles wird gesäubert, es wir umerzogen und ent­nazifiziert auf BRD-Bühnen, was das Zeug hält.

Aus „Deutsches Blut” wird „Edles Blut”, aus „Voll Kraft und deutscher Treue”, wird „Voll Kraft und echter Treue” und die Umer­zieher und Säuberer merzen auch „Ruft mir, deutsche Treue neu gelobend” aus, und machen daraus „Ruft mit mir, edle Treue neu gelobend.” Das „echte deutsche Herz” darf nur als „echtes edles Herz” über die Bühne gehen!

Wir sehen, das Wort „Deutsch” und „Deutsch­land” wird schon fleißig aus­gemerzt und nach­entnazifiziert.

Die Umerzieher schämen sich nicht einmal davor, in Neu­auflagen, ganze Kapitel aus „volks­pädagogischen” Gründen wegzu­lassen, wenn es sich um unsere germani­schen Vorfahren handelt. Davon soll die Jugend nichts mehr erfahren und wurzel­los auf­wachsen. So geschehen mit Gustav Freitags 5 Bänden, „Bilder aus der deutschen Vergangen­heit.”

Die linken Säuberungs-Ideologen schrecken vor nichts zurück. In den letzten Jahren haben sie sich die Kinder­bücher vor­genommen.

Otfried Preußler mit seiner ”kleinen Hexe” ist ebenso dran, wie Astrid Lindgren mit „Pippi Lang­strumpf”. Auch dort müssen beanstandete Wörter und Begriffe, die als „dis­kriminierend” angesehen werden, durch andere ersetzt werden, schließlich haben wir doch die „Anti­disknminierungs­stellen”.

Man kann diesen ganzen „Neusprech” nur noch als „Indu­ziertes Irre­sein” bezeichnen, das diese deutsch­feindlichen Neurotiker an den Schalt­hebeln der Macht verbreiten.

Ja, der Generalangriff mit Nach­entnazifi­zierung — Ent­deutschung, und Total­umer­ziehung läuft wie wir sehen, auf allen Ebenen und auf vollen Touren.

Nur wenn wir deutschen Bürger uns viel mehr wehren und angreifen und unsere patrio­tischen Werte ganz neu in's Spiel bringen, haben wir die Mög­lichkeit, diese Abwärts­spirale und diesen Nieder­gang zu stoppen!

Unser deutsches Volk hat sicher hoch angesehene Fähig­keiten und Talente.

Doch sich im Konzert der Völker als Deutsche zu behaupten, gehört anscheinend nicht dazu!


UDH Nr. 103

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