BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 103  ¦  Mai – August 2013


Liebe Freunde,

In unserer Zeitung veröffent­lichen wir in der Regel nur Artikel mit Nennung des Autors. Hin und wieder jedoch verlassen wir unseren Grundsatz zum Schutze der Einsender.

Nachfolgender Artikel steht unter dieser Ausnahme!


........................ am 30.6.2013

Sehr geehrter Herr Zaborowski,

in der Annahme, daß die diesem Brief beigefügte Anlage auf Ihr Interesse stößt, verfasse ich dieses Schreiben.

Ich bin geborener Oberhesse und habe mich als Student einer deutschen Burschen­schaft — Obotritia/Rostock 1941 angeschlossen. Wie Sie wissen, verfocht die DB (Deutsche Burschen­schaft) seit ihrer Gründung nach den Frei­heits­kriegen stets eine gesamt­deutsche Gesinnung trotz jahr­zehnte­langer Ächtung durch das Metternich'sche System der Restauration (Demagogen­verfolgung!). Auch nach 1945 traten wir unentwegt für die Wieder­vereinigung aller deutschen Gebiete und für die Rück­führung unsrer ver­triebenen Landsleute in ihre Heimat ein — sowohl hier in der BRD als auch im abge­spaltenen Österreich — auch als solche Gesinnung zur „Lebens­lüge” erklärt worden war.

Seit dem Abgleiten fast aller der­zeitigen Parteien nach links sind wir deutschen Burschen­schafter mittler­weile in die rechts­extreme Ecke verortet worden, so daß der Hinweis eines „Gut­menschen”: — jener Beamte ist ein DB-ler! genügt, um ihn aus dem Amt zu treiben. Solches wider­fuhr vor kurzem erst dem Berliner Staats­sekretär B. (CDU), worauf Partei­genossen ihn wie eine heiße Kartoffel fallen ließen und er somit sein Amt verlor! {Mitteilung von Dieter Stein, Junge Freiheit!}

Tatsächlich läuft ja die Hetze gegen aka­demische Ver­bindungen, speziell gegen die DB schon seit Jahr­zehnten mit Beschmutzen unserer Häuser, Einwerfen von Fenster­scheiben usw., um unser Ansehen bei der Studenten­schaft zu mindern.

Neue Mitglieder werden verprellt. Denn wer will sich nach Studien­abschluß im künftigen Beruf solchen politischen Schikanen ausgesetzt sehen, wie obiger Fall demonstriert!

Aus Sorge um den Fort­bestand hat sich während der letzten Jahre eine Reihe von DB-Bünden eine „liberale” Ver­fassung aus­gedacht, die sich an den polit­korrekten Doktrinen unsrer demo­kratischen Parteien orientiert, also mit der Aner­kennung der heutigen „Freund­schafts”-Grenzen, obwohl wir noch keinen Friedens­vertrag haben, mit der Aufnahme von Fremd­völkischen in die Bünde, so daß diese, sollte sich solches durch­setzen, in ihrer Zusammen­setzung wie eine neu­deutsche Fußball­mannschaft aussehen und anderes mehr!

Ich gehörte bis zu meiner hier bei­gefügten Aus­tritts­erklärung der Rostocker Burschen­schaft Obotritia an, deren Vorstand sich vor halben Jahr den „liberalen” Bünden ange­schlossen hat. Ich habe mir das Vergnügen gemacht, einen pikanten Bezug von der Obotritia auf unsere Ost­vertriebenen herzu­stellen, wie Sie aus dem Schreiben ersehen werden.

Ein Trost: beim diesjährigen (alljährigen) Wartburg­fest haben sich die „Liberalen” nicht durch­setzen können zum Ärger linker Medien. Und unsre öster­reichischen Bünde halten in Treue fest!

Zu meiner Person: wenn ich mich richtig erinnere, war ich 1991 bei der Gründungs­versammlung des BGD in ................................. zugegen und wurde Mitglied, wiewohl ich ein geborener Oberhesse bin. Seit 1996 wohne ich im hiesigen ...............a .................) und bin nun im 93. Lebensjahr.

Ich freue mich, daß Sie, Herr Zaborowski, der Sie ja nun auch nicht mehr der Jüngste sind, den Bund noch immer tat­kräftig leiten und sich uner­müdlich für die ver­triebenen und ent­rechteten Landsleute in Heimat­treue einsetzen! Nehmen Sie dafür meinen innigen Dank. Mit besten Wünschen für den Erfolg Ihres Einsatzes und für Ihre Gesundheit grüßt herzlich .............................
 


Liebe Freunde,

wir bedanken uns bei „unserem” Herrn ................ und wünschen ihm noch ein langes Leben — unge­stört von Menschen die ihrem Verhalten nach dieses Titels nicht würdig sind.

Bei dieser Gelegenheit auch unseren Dank all unseren Mit­streitern, die uns mit Ideen und ihrer Stand­festigkeit stärken. Dankens­werter­weise wird unser Bund für Gesamt­deutschland von Deutschen aus Gesamt­deutschland und aus allen gesell­schaft­lichen Schichten unseres deutschen Volkes unter­stützt, wie der obige Bericht ausweist.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 103

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