BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 103  ¦  Mai – August 2013


Neokolonialismus —
eine Erscheinung der Neuzeit

von Erwin Arlt

Kolonialismus ist die Negativ­erscheinung kolonialer Politik, die haupt­sächlich im 19. und 20. Jahr­hundert angesagt war und die sich vorwiegend aus den Eroberungs­kriegen anderer Länder ergeben hat. England ist, wie wir wissen, hier ein Negativ­beispiel, aber auch genügend kontinentale Länder Europas haben sich hier mit wenig Ruhm bekleckert, wenn aber doch, so kann sich Deutsch­land hier durchaus sehen lassen.

Die früheren deutschen Kolonien in Afrika sind noch heute Beispiele, wie Kolonien auch geführt werden können, wo Mißbrauch der Macht und wirt­schaft­liche Ausbeutung weit­gehend hinten anstanden. Die Menschen dort schwärmen heute noch von Deutsch­land. Freilich wollen das rotgrüne Links­politiker nicht hören. Im Gegen­teil, sie werfen absicht­lich alles in einen Topf in ihrer ideo­logischen Verblendung.

Trotzdem kann Deutschland, kann die BRD froh sein, keine Kolonien mehr in der Neuzeit besessen zu haben. Die politisch-ideo­logische Belastung wäre ein weiterer Klotz am Bein, den die Bewältigungs­industrie als „neuen Holocaust” mit allen damit einher­gehenden finan­ziellen und ideo­logischen Über­frachtungen, jedem Deutschen an's Bein binden würde.

Auch die Über­fremdungs­funktionäre hätten ein Argument mehr, die voll­ständige Aufnahme aller Armuts­einwanderer zu erzwingen.

Neo-, also Neukolonia­lismus hat sich dann erst am Ende des 20. Jahr­hunderts gebildet und zwar von links und von Teilen der bürger­lichen Parteien und Organi­sationen. Die sogen. Entwicklungs­hilfe­politik war ja wohl der Auslöser dieser Bestrebungen. Komischer­weise hat man, ganz im Stile ehemaliger Kolonial­herren, die Menschen als beliebig verschieb­bare Masse irgendwie arbeits­fähigen Menschen-Potentials angesehen.

Brauchte die Industrie Arbeits­kräfte und man fand sie im Wirts­volk nicht, so holte man die armen, wurzel­losen Menschen eben aus aller Herren Länder, ohne Rück­sicht auf Rasse, Religion und Volkstum. Sie wurden dann in den Industrie­ländern als billige Arbeits­kräfte gehalten. Soziale, kulturelle und volkliche Gesichts­punkte wurden von den Arbeit­gebern und der Industrie außer Acht gelassen. Den ideo­logischen Überbau dieser Politik lieferten nur allzu­gerne, die linken und inter­national­istischen Kräfte in den ent­sprechenden Parteien und Gewerk­schaften.

So wurden absichtlich oder unab­sichtlich alle Argumente aus christ­licher oder national­konserva­tiver Sicht weg­gewischt. Diese durchaus ver­nünftigen und kritischen Einwände, daß der „Raub” dieser Menschen aus weniger — oder — unter­entwickelten Ländern eben der sogen. Entwicklungs­länder den Neo­kolonialismus darstellt, weil diese Menschen aus ihrer vertrauten Umgebung und Heimat, aus ihrem jeweiligem Volk, in dem sie einge­bettet waren, heraus­gerissen wurden, um der westlichen Industrie­politik dienstbar zu sein. Dabei werden sie dem heimischen Handwerk und der aufzu­bauenden dortigen Industrie und dem Handel, also der heimischen Wirtschaft entzogen.

Sind diese Menschen einmal in einem Industrie­land und werden sie hier aus­gebildet, so gehen sie meist nicht mehr in ihr Heimat­land zurück, das diese ausge­bildeten Menschen dringend als gute Arbeits­kräfte bräuchte. Mindestens das müßten die Industrie­länder garan­tieren, wenn sie nicht als Ausbeuter gelten wollen.

Die linken Ideologen der west­lichen Industrie­länder aber wollen sie hier halten, um ihre unver­antwort­liche Zer­störungs­politik der Völker, ihr Multi­kulti-Konzept durch­boxen zu können. Sie dienen also weder den hoch ent­wickelten Ländern, erst recht nicht den Ent­wicklungs­ländern, im Gegenteil, sie schwächen oder zerstören diese Länder.

Kardinal Meißner hat trotz aller Kritik einfach Recht, wenn er dazu aufruft, in den Industrie­ländern dringend mehr Kinder zu zeugen, denn auch der bekannte Demograph Herwig Birg spricht schon von einer „ausge­fallenen Generation” in den meisten west­lichen Industrie­staaten. Auch was der Kardinal zum Thema Ein­wanderung sagt, ist, trotz aller Empörung von links­grün, richtig.

Meißner sagt,
„Einwanderung ist keine Lösung.”

Die Länder in Asien und Afrika vertragen keine neo­koloniali­stischen Experimente. Diesen Ländern den mentalen Rohstoff zu entziehen, ist auch eine Form des Neo­kolonialismus, neben dem körperlichen Entzug dieser Menschen und deren Abwan­derung in Richtung Industrie.

Allen linken Flötentönen zum Trotz hat Kardinal Meißner auch Recht, was er ver­gleichend zur Arbeits­markt- und Industrie­politik der ehemaligen DDR und der jetzigen BRD sagt. Die Familie wurde damals ganz auf die Produktion und die Arbeits­welt aus­gerichtet und wo die Produktion es erforderte, mußten die Familien ver­kümmern. Man hatte ja vor­bildliche Kinder­erziehungs­anstalten geschaffen, die dann auch in die FDJ und die Volks­armee zu münden hatten.

Auch das hatten wir ja alles schon in den „Napolas” und den „Adolf-Hitler-Schulen”. Die BRD erhält ihre „Kitas”, um die Kinder, vor allem der Ausländer­massen zu erziehen. Freilich alles in Form von „Zivil­gesellschaften”.

Die Träger dieser Politik, voran Frau Merkel, die der­zeitige Bundes­kanzlerin, die das ja alles schon mit Begei­sterung durch­gemacht hat, dann Frau Nahles von der SPD oder die grüne Schmalspur­theologin Göring-Eckhardt. All' das soll in der BRD und Frankreich auf noch nationaler und europäischer Ebene durch­gesetzt werden. Menschen die wider­sprechen oder eine eigene Meinung kund tun, sind halt — na was denn — natürlich ewig gestrige „Rechts­extremisten” — aus basta!

Es lebe, was auf Erden
nach Freiheit strebt und wirbt
von Freiheit singt und saget,
für Freiheit lebt und stirbt.


Fallersleben-Archiv
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UDH Nr. 103

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