BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 103  ¦  Mai – August 2013


Warum jetzt unbedingt eine Reformation an Haupt und Gliedern notwendig ist.

von Erwin Arlt

  1. Die EU in eine Arbeits­gemein­schaft der europäischen Länder in einem „Europa der Vater­länder” umzubauen.
  2. Das Kommissar-Unwesen in der EU sofort abzu­schaffen.
  3. Die nationalen Parlamente zu revitalisieren und die Gesetz­gebung mit Schwerpunkt Europa-Mitglieds­staaten zu verlagern.
  4. Die EU vom Kopf wieder auf die Beine stellen. Das heißt, nur gemeinsame Interessen und Probleme in dieser neuen „EUROPÄISCHEN ARBEITS-GEMEINSCHAFT (EAG) einver­nehmlich zu lösen.
  5. Den EURO in zwei Schritten, 1. die D-Mark als Zweit­währung und die anderen Länder­währungen wieder einführen.
    Als 2. Schritt den EURO nach einer Über­gangszeit abschaffen oder als ECU-Verrechnungs­einheit zu belassen.
  6. Nur solche Abgeordnete zur Kandidatur in die Landes­parlamente zuzulassen, die bereit sind, auch ein Mindest­maß an Patrio­tismus für das jeweilige Land zu vertreten und entsprechend gesetz­geberisch zu arbeiten.
  7. Vom „Kopf auf die Füße stellen” heißt auch, die Aus­lieferung der Menschen in den europä­ischen Ländern an die inter­nationale Finanz­maffia durch geeignete gesetz­liche Maß­nahmen stoppen.
  8. Die Über­bezahlung in der gesamten EU stufen­weise zurück­zuführen auf ein mittel­europäisches Durch­schnitts­maß und Büro­kratie­abbau wirklich so zu betreiben, daß der Apparat der EU auf 1/3 des heutigen Ausmaßes zurück­geführt werden kann.
  9. Das Gesicht Europas wieder durch die Buntheit seiner Länder, Nationen und Staaten in seiner Ver­schieden­heit zu betonen.
  10. Multikulti, Zwangs­vermischung und 08/15 – Einheits­staat, eine klare Absage zu erteilen.
  11. Die in der BRD übliche Hetze gegen alter­native politische Programme zu beenden und vor allem die rück­wärts gewandte Ein­stufung aller alter­nativen Bestre­bungen als „rechts­extrem” zu verun­glimpfen, sofort gesetz­geberisch zu beenden.

Anscheinend müssen uns erst Ausländer, wie der britische Redakteur vom „Blog conservative­home” sagen, daß die Abschaffung der D-Mark und die Ein­führung des EURO ein schreck­licher Verrat am deutschen Volk ist (er schrieb nicht, „an dieser Gesell­schaft”), das nun der Aussicht ent­gegen­sieht, tief in die Taschen greifen zu müssen, um eine Währung zu retten, die sie niemals haben wollten”.

Weiter heißt es dort:
„Aber der furcht­bare Konformismus der repräsen­tativen Demokratie, die durch eine nicht repräsen­tative Form (d. h. ohne Volks­abstimmung) ersetzt wurde.”

Wenn man dann noch an die Erfüllung einer geheimen Staats­räson denkt, dann kommt man ganz auto­matisch auf einen Minister, der an vor­derster Stelle der Merkel-Regierung in Berlin sitzt, die Rede ist von Wolfgang Schäuble, dem Bundes­finanz­minister. 1994 zu seinem 70. Geburts­tag wurde Wolfgang Schäuble groß geehrt, auch eine Fest­schrift erschien aus diesem Anlaß.

Nicht nur Befür­worter des damals beschlos­senen Maastricht-Vertrages, sondern auch Kritiker kamen damals zu dem fatalen Schluß: Wenn dieser kluge Ver­antwortungs­ethiker so vehement dafür stimmte, dann kann es nur richtig sein. Vielleicht hat er ja auch geheime Trümpfe in der Hinter­hand.

Heute wissen wir, daß er ein EURO-Bankrot­teur und Falsch­spieler ist, der praktisch jede Woche seine geschei­terte EU-Politik krampf­haft schön redet. Kündigt er einen neuen Rettungs­schirm oder ein neues Hilfs­paket an, so heißt es in seinem Bla-Bla, die Pleite­staaten seien, auf einem guten Wege und das Schlimmste sei schon über­wunden. Natür­lich weiß dieser an und für sich intel­ligente Mann, daß das alles blühender Unsinn ist. Nach Schäuble sei ja die BRD der größte Nutz­nießer und die Ent­eignung des deutschen Volkes auf Raten finde gar nicht statt.

Ja, Wolfgang Schäuble ist ein Zyniker der Macht­ausübung, der ungerührt auch sein eigenes Ansehen verspielt! Man kann ihn also durch­aus als sog. „Border­liner” — also einen Grenz­über­schreiter nennen.

Und wozu über­schreitet der „Border­liner” Schäuble alle Grenzen, auch die der EU und des EURO? Weil bei einem Krisen­treffen der EU im Mai 2010 der „No bail out” — Grundsatz des Maastricht-Vertrages bewußt durch­brochen wurde und die geheimen Ziele, die hinter dem Maastricht-Vertrag standen, zu ver­wirklichen.

Jetzt konnte man endlich daran­gehen, für die Schulden der Pleite­länder einzu­stehen und die Schulden-Union konnte als „Selbst­verständ­liche Soli­darität inner­halb der EU” dem dummen Wahl­volk in den EU-Staaten, vor allem aber in der BRD, schmack­haft gemacht werden.

Auch der „Border­liner” Schäuble geht, ohne auch nur einmal daran zu denken, die Völker und Bürger zu fragen, hin den Weg in eine auto­kratische EUdSSR!

Selbst ein Liberaler wie Ralf Dahren­dorf sagte schon 1995: „Der erste Schritt dazu war die Gründung der Euro­päischen Währungs­union gewesen, dieses großen Irrtums, dieses abenteuer­lichen, wag­halsigen und ver­fehlten Ziels, das Europa nicht eint, sondern spaltet.”

Vor 20 Jahren stand im Pariser „Figaro” schon zu lesen: „Maastricht, das ist wie der Versailler Vertrag ohne Krieg.”

Die Bundes­regierung wiederum wird nicht müde zu erklären, „daß Deutsch­land seit Maastricht vom Euro, wie kaum ein anderes Land profitiere”.

Die Mehrheit der gelenkten Massen­medien und die willige politische Klasse quatscht es nach. Dies alles trotz billionen­schwerer Rettungs­pakete, unein­bring­licher Kredite aus der „Target-Falle”und nicht zuletzt der Abwertungs­wettläufe der EZB, die die Sparer schleichend enteignet.

Hinzu kommt noch das ESM-Vabanque­spiel innerhalb der EU und des Euro, die kein normaler Staats­bürger, auch wenn er sich über­dimensional interes­siert, mehr durch­blickt, weil hier absicht­lich ein Eintauchen in eine völlig andere finanzielle Welt praktiziert wird.

Der ESM
ist ein totalitär geführter Konzern,
dem wir nur erbitterten Widerstand
entgegensetzen müssen.


UDH Nr. 103

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